DU HAST DIE WAHL !

Rund um Bibel und Glaube
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Pluto
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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon Pluto » Mi 22. Mär 2017, 10:06

Ska'ara hat geschrieben:Von der Bibel aus gesehen, muss es so gewesen sein.
Warum "muss" es so gewesen sein?

Ska'ara hat geschrieben:Ein guter Gott kann nicht falsch handeln. Ansonsten ist er kein Gott.
Dass Gott nicht durch und durch gut ist beweisen die vielen Aufrufe zu Völkermord und Versklavung von Frauen.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

manden1804
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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon manden1804 » Mi 22. Mär 2017, 11:00

JEDER hat die Wahl !

Für Gott (den Erschaffer des Universums) oder gegen Gott !

Bisher entscheiden sich so gut wie alle Menschen GEGEN Gott oder laufen menschlichen (auch religiösen) Fantasien hinterher !
Gott segne euch alle .

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Ska'ara
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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon Ska'ara » Mi 22. Mär 2017, 11:18

Pluto hat geschrieben:
Ska'ara hat geschrieben:Von der Bibel aus gesehen, muss es so gewesen sein.
Warum "muss" es so gewesen sein?

Die Bibel ist doch für Christen die Vorgabe. Also geht man von ihr aus, wenn von Gott die Rede ist.

Dass Gott nicht durch und durch gut ist beweisen die vielen Aufrufe zu Völkermord und Versklavung von Frauen.

Dann ist er nicht Gott. Im Paradies gab es doch auch keine Gewalt oder Versklavung.

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Ska'ara
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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon Ska'ara » Mi 22. Mär 2017, 11:19

manden1804 hat geschrieben:JEDER hat die Wahl !

Für Gott (den Erschaffer des Universums) oder gegen Gott !

Bisher entscheiden sich so gut wie alle Menschen GEGEN Gott oder laufen menschlichen (auch religiösen) Fantasien hinterher !

Ich nicht - du schon!

manden1804
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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon manden1804 » Mi 22. Mär 2017, 11:45

So richtig glaubst Du doch gar nichts !
Gott segne euch alle .

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NIS
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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon NIS » Mi 22. Mär 2017, 11:56

manden1804 hat geschrieben:So richtig glaubst Du doch gar nichts !

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Tyrion
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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon Tyrion » Mi 22. Mär 2017, 18:02

Ska'ara hat geschrieben:Von der Bibel aus gesehen, muss es so gewesen sein. Ein guter Gott kann nicht falsch handeln. Ansonsten ist er kein Gott.


Dann leg doch einfach die Bibel beiseite, denn der Gott der Bibel ist schlicht böse. Folglich kann dieser Gott Jahwe nicht Gott sein. Recht simpel. Was also laut Bibel so gewesen sein muss, ist irrelevant, da die Bibel nicht Gott beschreibt, sondern eine abergläubischer Vorstellung dessen, wie ein grausamer, rächender Gott handeln würde.

Opfer sind nicht an ihren Katastrophen schuld. Nur in diesem Fall, den wir ja nur in etwa rekonstruieren können, gehe ich davon aus.


Wie kannst du hier irgendwas rekonstruieren? Hast Du Quellen über die Sintflut, die ich nicht kenne? Laut Bibel, deiner "Quelle", hat Gott persönlich fast die ganze Menschheit bewusst ausgerottet und zudem fast alle Tiere ausgerottet (und Pflanzen usw.). Wie kannst du anhand von Daten etwas anderes rekonstruieren. Du widersprichst der Bibel, nimmst sie aber als Quelle. Das verstehe ich nicht.

Du kannst ein Kind in die Welt setzen, es vermeintlich gut erziehen, und dennoch könnte es vom rechten Weg abkommen. Hast du dann Schuld?


Ich bin auch kein allmächtiger, allwissender Gott, der dem "Kind" ganz bewusst Eigenschaften mitgibt, das Kind dann aber sofort aufgrund dieser Eigenschaften abstraft. Die ganze Sündefallgeschichte ist doch nur ein Gleichnis von perfider Boshaftigkeit. Gott machte den Menschen zu einem neugierigen Wesen, zeigte diesem Wesen, das vor Neugierde platzt, einen Baum und verbot, davon zu essen. Gott wusste doch genau, dass der Mensch das tun wird, denn Gott hat den Menschen so geschaffen, dass er vpr Neugierde platzt. Es passt halt ins Muster - er lässt machen, sieht zu, führt in Versuchung und straft dann maximal ab. Perfide, böse, sadistisch. Jahwe eben. Daher ist jahwe vieles, aber kein Gott. Er ist eine Erfindung von Menschen, die gerne Gruselgeschichten erzählen und sich einen Gott wünschen, vor dem man Angst haben muss und vor dem man in Panik im Staub kriecht, statt ihn als Freund, als liebes Wesen anzusehen. Das "lieber Gott" ist ja nur eine Beschwichtigungsformel (sei bitte lieb, ich mache ja alles, was du sagst, bitte strafe mich nicht - tolles Gottesbild...)

Einem Gott traue ich aber ein gerechtes Urteil zu. Aber vielleicht haben so manche doch eine Chance durch die Auferstehung.


Wie kann Todesstrafe gerecht sein? Und dann zu sagen, das sei o.k., denn vielleicht gibt es eine Auferstehung - genau das macht diesen Glauben sio gefährlich. Man kann mit der Einstellung ohne mit der Wimper zu zucken töten. Das war sa und das wird auch so sein - leider.

Ich habe nicht gesagt, dass ich an Gott glaube. Ich sehe es aber als möglich an, dass er existiert. Ist das für dich schon Glaube?


Du gehst hier sehr viel weiter, ruderst aber immer wieder zurück. Ich weiß nicht, was in dir vorgeht. Ich lese dich als einen zutiefst gläubigen Menschen, der vielleicht eine Restunsicherheit behält, sich irren zu können. Wobei du dafür sehr weit gehst, was das Beurteilen von Tötungsaktionen eines "lieben Gottes" betrifft. Ich kann nur schreiben, wie du mir erscheinst. Und da sehe ich einen Menschen, der sich einen Gott vorstellen will, ihn braucht, an ihn glauben will, aber einen Rest Ratio behalten will, um Zqweifel theoretisch zu äußern.

Warum sollte ein Gott töten?


Frag ihn. Laut Bibel hat er unzählige Menschen getötet. Immer und immer wieder. Warum? Keine Ahnung? Weil er böse ist?

Das machen Menschen oder vielleicht die rausgeworfenen Engel


Erstere: ja. Letztere: ich kenne keinen einzigen und habe noch nie einen gesehen. Glaube ich nicht...

Ich habe nie gelesen, dass Gott direkt gemordet hätte.


Oh, dann mepfehle ich eine spannende Lektüre: die Bibel. Wir sind jetzt wieder am Anfang - du behauptest, noch nie gelesen zu haben, dass Gott direkt gemordet hätte. Ich gebe dir ein Beispiel - ich nahm die Sintflut, weil sie sehr plakativ war. Du schreibst daraufhin erst, dass die Toten selbst schuld seinen und die Kinder - naja, Pech halt, geht aber in Ordnung, die mit zu töten. Dann windest du dich und schreibst, das war nicht Gott, sondern eine Katastrophe, die Gott nicht veursacht habe, und die Bibel irre hier. Und dann schreibst du wieder, laut Bibel hätte Gott nicht getötet...
Gott tötete in Ägypten, Gott verhärtete Soldaten das Herz, damit Moses sie ersäufen kann (wobei Gott das Wasser wieder zurückfließen ließ), Gott tötete laut Bibel direkt und bewusst beim großen Bann, Gott tötete immer wieder selbst. Und Gott ließ töten, ja. Und Gott liebte selbst Mörder wie David mit seinen Krematorien und seinen Kammern, in denen er laut Bibel Menschen zerstückeln ließ. Davod, der Ethnien ausgerottet haben soll. Aber hier stimmt es, da war Gott ja nur Bewunderer eines Kriegsverbrechers. Beim Bann war er nur Auftraggeber des Genozids, den Josua ausführen sollte (immerhin). Und die direkten Tötungen, die laut Bibel Jahwe ausführte, sind ja egal - du hast das noch nicht gelesen. Gott hat auch Sodom und Gomorrah wohl laut Bibel nicht mitsamt der Menschen zerstört? Ach ja, die haben es wiede rverdient, weil sie die falschen Götter enbeteten (die Kinder in den beiden Städten lassen wir mal wieder als Kollateralschaden mitsterben).

Nein, laut Bibel hat Jahwe immer und immer wieder getötet, gemordet, war Rassist, liebte Genozid, hat diesen beauftragt... Lies doch einfach mal die Bibel durch.

Ich würde verstehen, wenn du schreiben würdest, dass du diesen Passagen nicht glaubst und hier Menschenwerk siehst - Texte von Menschen, die Gott verkennen und ihm diese Greuel zuschreiben. Wenndu aber schreibst, du hättest nie gelesen, dass Gott direkt gemordet hätte, dann hast du entweder die Bibel nicht komplett gelesen oder belügst dich selbst.
Ersteres macht ja nichts. Ist vielleicht besser so. Letzteres ist menschlich.

Es gab Naturkatastrophen und angebliche Auftragsmorde, die dann Gott zugeschrieben wurden. Was ich davon halten soll, weiß ich nicht.


Simpel: ist es o.k., Morde in Auftrag zu geben oder nicht? Falls nein, dann ist sowas weder edel, noch gerecht, nich gut. Vor allem für ein allmächtiges Wesen, das auch anders handeln könnte.

Haben wir denn keinen freien Willen? Musste das Böse nicht möglich sein, damit dieser freie Wille vorhanden sein kann?


Das ist ein interessanter Aspekt, der immer wieder in Bezug auf die Theodizee angesprochen wird. Darauf einzusteigen, ist interessant - würde hier aber den Rahmen sprengen, denke ich.

Gut, ich hasse allgemein Menschen auch nicht, aber die Menschen machen aus vielem Dinge, die ich hassen muss.


Hass auf Missstände kann sehr konstruktiv sein. Hass auf Menschen ist hingegen destruktiv. Hass selbst ist eben nur eine Emotion. Hier sehe ich es wohl sehr ähnlich wie du.

Religion kann auch den Geist vergiften. Auch Christentum kann zu Hass führen.

Stimmt, aber mich kann man nicht mit Ideologien vergiften, auch nicht, wenn ich versuche, die vergangene Gottwelt in der Bibel zu verstehen.


Ich fürchte, hier belügst du sich selbst. Viele sagen genau das, sind aber überrascht, wenn es dann doch passiert. Ich empfehle, "die Welle" zu lesen.

Die Bibel wird durch Kirche und Politik benutzt, aber dies ist mit anderen Werkzeugen auch so.


Naja, die Bibel glorifiziert den Genozid, sie ist eine Blaupaiuse für Rassismus und Völkermord. Sie ist eine Balupause für das Töten Ungläubiger und enthält viele direkten Aufrufe zur Gewalt. Sie ist mehr als nur ein unschuldiges Buch, das nur missbraucht wird. Sie enthält zutiefst menschenverachtende Passagen.

Man kann ja auch die Wissenschaft negativ nutzen, aber das macht sie ja auch nicht automatisch schlecht.


Wissenschaft bewertet nicht, die Bibel macht dies. Die Wissenschaft fordert nicht die Todesstrafe für banale Dinge, die Bibel schon. Die Wissenschaft ist wertneutral, die Bibel moralisiert. Man kann das nicht wirklich vergleichen.

Das Brutale im Menschen bereitet mir Sorge. Hass spüre ich aber so gut wie nie. Ich hasse nur Missstände. Einen Menschen habe ich bisher noch nicht hassen können. Und das finde ich beruhigend.

Vielleicht wird sich dies noch ändern.


Möglicherweise, ich hoffe aber, dass das nie passieren wird.

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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon Tyrion » Mi 22. Mär 2017, 18:02

Von der Bibel aus gesehen, muss es so gewesen sein. Ein guter Gott kann nicht falsch handeln. Ansonsten ist er kein Gott.


Dann leg doch einfach die Bibel beiseite, denn der Gott der Bibel ist schlicht böse. Folglich kann dieser Gott Jahwe nicht Gott sein. Recht simpel. Was also laut Bibel so gewesen sein muss, ist irrelevant, da die Bibel nicht Gott beschreibt, sondern eine abergläubischer Vorstellung dessen, wie ein grausamer, rächender Gott handeln würde.

Opfer sind nicht an ihren Katastrophen schuld. Nur in diesem Fall, den wir ja nur in etwa rekonstruieren können, gehe ich davon aus.


Wie kannst du hier irgendwas rekonstruieren? Hast Du Quellen über die Sintflut, die ich nicht kenne? Laut Bibel, deiner "Quelle", hat Gott persönlich fast die ganze Menschheit bewusst ausgerottet und zudem fast alle Tiere ausgerottet (und Pflanzen usw.). Wie kannst du anhand von Daten etwas anderes rekonstruieren. Du widersprichst der Bibel, nimmst sie aber als Quelle. Das verstehe ich nicht.

Du kannst ein Kind in die Welt setzen, es vermeintlich gut erziehen, und dennoch könnte es vom rechten Weg abkommen. Hast du dann Schuld?


Ich bin auch kein allmächtiger, allwissender Gott, der dem "Kind" ganz bewusst Eigenschaften mitgibt, das Kind dann aber sofort aufgrund dieser Eigenschaften abstraft. Die ganze Sündefallgeschichte ist doch nur ein Gleichnis von perfider Boshaftigkeit. Gott machte den Menschen zu einem neugierigen Wesen, zeigte diesem Wesen, das vor Neugierde platzt, einen Baum und verbot, davon zu essen. Gott wusste doch genau, dass der Mensch das tun wird, denn Gott hat den Menschen so geschaffen, dass er vpr Neugierde platzt. Es passt halt ins Muster - er lässt machen, sieht zu, führt in Versuchung und straft dann maximal ab. Perfide, böse, sadistisch. Jahwe eben. Daher ist jahwe vieles, aber kein Gott. Er ist eine Erfindung von Menschen, die gerne Gruselgeschichten erzählen und sich einen Gott wünschen, vor dem man Angst haben muss und vor dem man in Panik im Staub kriecht, statt ihn als Freund, als liebes Wesen anzusehen. Das "lieber Gott" ist ja nur eine Beschwichtigungsformel (sei bitte lieb, ich mache ja alles, was du sagst, bitte strafe mich nicht - tolles Gottesbild...)

Einem Gott traue ich aber ein gerechtes Urteil zu. Aber vielleicht haben so manche doch eine Chance durch die Auferstehung.


Wie kann Todesstrafe gerecht sein? Und dann zu sagen, das sei o.k., denn vielleicht gibt es eine Auferstehung - genau das macht diesen Glauben sio gefährlich. Man kann mit der Einstellung ohne mit der Wimper zu zucken töten. Das war sa und das wird auch so sein - leider.

Ich habe nicht gesagt, dass ich an Gott glaube. Ich sehe es aber als möglich an, dass er existiert. Ist das für dich schon Glaube?


Du gehst hier sehr viel weiter, ruderst aber immer wieder zurück. Ich weiß nicht, was in dir vorgeht. Ich lese dich als einen zutiefst gläubigen Menschen, der vielleicht eine Restunsicherheit behält, sich irren zu können. Wobei du dafür sehr weit gehst, was das Beurteilen von Tötungsaktionen eines "lieben Gottes" betrifft. Ich kann nur schreiben, wie du mir erscheinst. Und da sehe ich einen Menschen, der sich einen Gott vorstellen will, ihn braucht, an ihn glauben will, aber einen Rest Ratio behalten will, um Zqweifel theoretisch zu äußern.

Warum sollte ein Gott töten?


Frag ihn. Laut Bibel hat er unzählige Menschen getötet. Immer und immer wieder. Warum? Keine Ahnung? Weil er böse ist?

Das machen Menschen oder vielleicht die rausgeworfenen Engel


Erstere: ja. Letztere: ich kenne keinen einzigen und habe noch nie einen gesehen. Glaube ich nicht...

Ich habe nie gelesen, dass Gott direkt gemordet hätte.


Oh, dann mepfehle ich eine spannende Lektüre: die Bibel. Wir sind jetzt wieder am Anfang - du behauptest, noch nie gelesen zu haben, dass Gott direkt gemordet hätte. Ich gebe dir ein Beispiel - ich nahm die Sintflut, weil sie sehr plakativ war. Du schreibst daraufhin erst, dass die Toten selbst schuld seinen und die Kinder - naja, Pech halt, geht aber in Ordnung, die mit zu töten. Dann windest du dich und schreibst, das war nicht Gott, sondern eine Katastrophe, die Gott nicht veursacht habe, und die Bibel irre hier. Und dann schreibst du wieder, laut Bibel hätte Gott nicht getötet...
Gott tötete in Ägypten, Gott verhärtete Soldaten das Herz, damit Moses sie ersäufen kann (wobei Gott das Wasser wieder zurückfließen ließ), Gott tötete laut Bibel direkt und bewusst beim großen Bann, Gott tötete immer wieder selbst. Und Gott ließ töten, ja. Und Gott liebte selbst Mörder wie David mit seinen Krematorien und seinen Kammern, in denen er laut Bibel Menschen zerstückeln ließ. Davod, der Ethnien ausgerottet haben soll. Aber hier stimmt es, da war Gott ja nur Bewunderer eines Kriegsverbrechers. Beim Bann war er nur Auftraggeber des Genozids, den Josua ausführen sollte (immerhin). Und die direkten Tötungen, die laut Bibel Jahwe ausführte, sind ja egal - du hast das noch nicht gelesen. Gott hat auch Sodom und Gomorrah wohl laut Bibel nicht mitsamt der Menschen zerstört? Ach ja, die haben es wiede rverdient, weil sie die falschen Götter enbeteten (die Kinder in den beiden Städten lassen wir mal wieder als Kollateralschaden mitsterben).

Nein, laut Bibel hat Jahwe immer und immer wieder getötet, gemordet, war Rassist, liebte Genozid, hat diesen beauftragt... Lies doch einfach mal die Bibel durch.

Ich würde verstehen, wenn du schreiben würdest, dass du diesen Passagen nicht glaubst und hier Menschenwerk siehst - Texte von Menschen, die Gott verkennen und ihm diese Greuel zuschreiben. Wenndu aber schreibst, du hättest nie gelesen, dass Gott direkt gemordet hätte, dann hast du entweder die Bibel nicht komplett gelesen oder belügst dich selbst.
Ersteres macht ja nichts. Ist vielleicht besser so. Letzteres ist menschlich.

Es gab Naturkatastrophen und angebliche Auftragsmorde, die dann Gott zugeschrieben wurden. Was ich davon halten soll, weiß ich nicht.


Simpel: ist es o.k., Morde in Auftrag zu geben oder nicht? Falls nein, dann ist sowas weder edel, noch gerecht, nich gut. Vor allem für ein allmächtiges Wesen, das auch anders handeln könnte.

Haben wir denn keinen freien Willen? Musste das Böse nicht möglich sein, damit dieser freie Wille vorhanden sein kann?


Das ist ein interessanter Aspekt, der immer wieder in Bezug auf die Theodizee angesprochen wird. Darauf einzusteigen, ist interessant - würde hier aber den Rahmen sprengen, denke ich.

Gut, ich hasse allgemein Menschen auch nicht, aber die Menschen machen aus vielem Dinge, die ich hassen muss.


Hass auf Missstände kann sehr konstruktiv sein. Hass auf Menschen ist hingegen destruktiv. Hass selbst ist eben nur eine Emotion. Hier sehe ich es wohl sehr ähnlich wie du.

Religion kann auch den Geist vergiften. Auch Christentum kann zu Hass führen.

Stimmt, aber mich kann man nicht mit Ideologien vergiften, auch nicht, wenn ich versuche, die vergangene Gottwelt in der Bibel zu verstehen.


Ich fürchte, hier belügst du sich selbst. Viele sagen genau das, sind aber überrascht, wenn es dann doch passiert. Ich empfehle, "die Welle" zu lesen.

Die Bibel wird durch Kirche und Politik benutzt, aber dies ist mit anderen Werkzeugen auch so.


Naja, die Bibel glorifiziert den Genozid, sie ist eine Blaupaiuse für Rassismus und Völkermord. Sie ist eine Blaupause für das Töten Ungläubiger und enthält viele direkten Aufrufe zur Gewalt. Sie ist mehr als nur ein unschuldiges Buch, das nur missbraucht wird. Sie enthält zutiefst menschenverachtende Passagen.

Man kann ja auch die Wissenschaft negativ nutzen, aber das macht sie ja auch nicht automatisch schlecht.


Wissenschaft bewertet nicht, die Bibel macht dies. Die Wissenschaft fordert nicht die Todesstrafe für banale Dinge, die Bibel schon. Die Wissenschaft ist wertneutral, die Bibel moralisiert. Man kann das nicht wirklich vergleichen.

Das Brutale im Menschen bereitet mir Sorge. Hass spüre ich aber so gut wie nie. Ich hasse nur Missstände. Einen Menschen habe ich bisher noch nicht hassen können. Und das finde ich beruhigend.

Vielleicht wird sich dies noch ändern.


Möglicherweise, ich hoffe aber, dass das nie passieren wird.

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Tyrion
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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon Tyrion » Mi 22. Mär 2017, 19:29

Ska'ara hat geschrieben:Von der Bibel aus gesehen, muss es so gewesen sein. Ein guter Gott kann nicht falsch handeln. Ansonsten ist er kein Gott.


Dann leg doch einfach die Bibel beiseite, denn der Gott der Bibel ist schlicht böse. Folglich kann dieser Gott Jahwe nicht Gott sein. Recht simpel. Was also laut Bibel so gewesen sein muss, ist irrelevant, da die Bibel nicht Gott beschreibt, sondern eine abergläubischer Vorstellung dessen, wie ein grausamer, rächender Gott handeln würde.

Opfer sind nicht an ihren Katastrophen schuld. Nur in diesem Fall, den wir ja nur in etwa rekonstruieren können, gehe ich davon aus.


Wie kannst du hier irgendwas rekonstruieren? Hast Du Quellen über die Sintflut, die ich nicht kenne? Laut Bibel, deiner "Quelle", hat Gott persönlich fast die ganze Menschheit bewusst ausgerottet und zudem fast alle Tiere ausgerottet (und Pflanzen usw.). Wie kannst du anhand von Daten etwas anderes rekonstruieren. Du widersprichst der Bibel, nimmst sie aber als Quelle. Das verstehe ich nicht.

Du kannst ein Kind in die Welt setzen, es vermeintlich gut erziehen, und dennoch könnte es vom rechten Weg abkommen. Hast du dann Schuld?


Ich bin auch kein allmächtiger, allwissender Gott, der dem "Kind" ganz bewusst Eigenschaften mitgibt, das Kind dann aber sofort aufgrund dieser Eigenschaften abstraft. Die ganze Sündefallgeschichte ist doch nur ein Gleichnis von perfider Boshaftigkeit. Gott machte den Menschen zu einem neugierigen Wesen, zeigte diesem Wesen, das vor Neugierde platzt, einen Baum und verbot, davon zu essen. Gott wusste doch genau, dass der Mensch das tun wird, denn Gott hat den Menschen so geschaffen, dass er vpr Neugierde platzt. Es passt halt ins Muster - er lässt machen, sieht zu, führt in Versuchung und straft dann maximal ab. Perfide, böse, sadistisch. Jahwe eben. Daher ist jahwe vieles, aber kein Gott. Er ist eine Erfindung von Menschen, die gerne Gruselgeschichten erzählen und sich einen Gott wünschen, vor dem man Angst haben muss und vor dem man in Panik im Staub kriecht, statt ihn als Freund, als liebes Wesen anzusehen. Das "lieber Gott" ist ja nur eine Beschwichtigungsformel (sei bitte lieb, ich mache ja alles, was du sagst, bitte strafe mich nicht - tolles Gottesbild...)

Einem Gott traue ich aber ein gerechtes Urteil zu. Aber vielleicht haben so manche doch eine Chance durch die Auferstehung.


Wie kann Todesstrafe gerecht sein? Und dann zu sagen, das sei o.k., denn vielleicht gibt es eine Auferstehung - genau das macht diesen Glauben sio gefährlich. Man kann mit der Einstellung ohne mit der Wimper zu zucken töten. Das war sa und das wird auch so sein - leider.

Ich habe nicht gesagt, dass ich an Gott glaube. Ich sehe es aber als möglich an, dass er existiert. Ist das für dich schon Glaube?


Du gehst hier sehr viel weiter, ruderst aber immer wieder zurück. Ich weiß nicht, was in dir vorgeht. Ich lese dich als einen zutiefst gläubigen Menschen, der vielleicht eine Restunsicherheit behält, sich irren zu können. Wobei du dafür sehr weit gehst, was das Beurteilen von Tötungsaktionen eines "lieben Gottes" betrifft. Ich kann nur schreiben, wie du mir erscheinst. Und da sehe ich einen Menschen, der sich einen Gott vorstellen will, ihn braucht, an ihn glauben will, aber einen Rest Ratio behalten will, um Zqweifel theoretisch zu äußern.

Warum sollte ein Gott töten?


Frag ihn. Laut Bibel hat er unzählige Menschen getötet. Immer und immer wieder. Warum? Keine Ahnung? Weil er böse ist?

Das machen Menschen oder vielleicht die rausgeworfenen Engel


Erstere: ja. Letztere: ich kenne keinen einzigen und habe noch nie einen gesehen. Glaube ich nicht...

Ich habe nie gelesen, dass Gott direkt gemordet hätte.


Oh, dann mepfehle ich eine spannende Lektüre: die Bibel. Wir sind jetzt wieder am Anfang - du behauptest, noch nie gelesen zu haben, dass Gott direkt gemordet hätte. Ich gebe dir ein Beispiel - ich nahm die Sintflut, weil sie sehr plakativ war. Du schreibst daraufhin erst, dass die Toten selbst schuld seinen und die Kinder - naja, Pech halt, geht aber in Ordnung, die mit zu töten. Dann windest du dich und schreibst, das war nicht Gott, sondern eine Katastrophe, die Gott nicht veursacht habe, und die Bibel irre hier. Und dann schreibst du wieder, laut Bibel hätte Gott nicht getötet...
Gott tötete in Ägypten, Gott verhärtete Soldaten das Herz, damit Moses sie ersäufen kann (wobei Gott das Wasser wieder zurückfließen ließ), Gott tötete laut Bibel direkt und bewusst beim großen Bann, Gott tötete immer wieder selbst. Und Gott ließ töten, ja. Und Gott liebte selbst Mörder wie David mit seinen Krematorien und seinen Kammern, in denen er laut Bibel Menschen zerstückeln ließ. Davod, der Ethnien ausgerottet haben soll. Aber hier stimmt es, da war Gott ja nur Bewunderer eines Kriegsverbrechers. Beim Bann war er nur Auftraggeber des Genozids, den Josua ausführen sollte (immerhin). Und die direkten Tötungen, die laut Bibel Jahwe ausführte, sind ja egal - du hast das noch nicht gelesen. Gott hat auch Sodom und Gomorrah wohl laut Bibel nicht mitsamt der Menschen zerstört? Ach ja, die haben es wiede rverdient, weil sie die falschen Götter enbeteten (die Kinder in den beiden Städten lassen wir mal wieder als Kollateralschaden mitsterben).

Nein, laut Bibel hat Jahwe immer und immer wieder getötet, gemordet, war Rassist, liebte Genozid, hat diesen beauftragt... Lies doch einfach mal die Bibel durch.

Ich würde verstehen, wenn du schreiben würdest, dass du diesen Passagen nicht glaubst und hier Menschenwerk siehst - Texte von Menschen, die Gott verkennen und ihm diese Greuel zuschreiben. Wenndu aber schreibst, du hättest nie gelesen, dass Gott direkt gemordet hätte, dann hast du entweder die Bibel nicht komplett gelesen oder belügst dich selbst.
Ersteres macht ja nichts. Ist vielleicht besser so. Letzteres ist menschlich.

Es gab Naturkatastrophen und angebliche Auftragsmorde, die dann Gott zugeschrieben wurden. Was ich davon halten soll, weiß ich nicht.


Simpel: ist es o.k., Morde in Auftrag zu geben oder nicht? Falls nein, dann ist sowas weder edel, noch gerecht, nich gut. Vor allem für ein allmächtiges Wesen, das auch anders handeln könnte.

Haben wir denn keinen freien Willen? Musste das Böse nicht möglich sein, damit dieser freie Wille vorhanden sein kann?


Das ist ein interessanter Aspekt, der immer wieder in Bezug auf die Theodizee angesprochen wird. Darauf einzusteigen, ist interessant - würde hier aber den Rahmen sprengen, denke ich.

Gut, ich hasse allgemein Menschen auch nicht, aber die Menschen machen aus vielem Dinge, die ich hassen muss.


Hass auf Missstände kann sehr konstruktiv sein. Hass auf Menschen ist hingegen destruktiv. Hass selbst ist eben nur eine Emotion. Hier sehe ich es wohl sehr ähnlich wie du.

Religion kann auch den Geist vergiften. Auch Christentum kann zu Hass führen.

Stimmt, aber mich kann man nicht mit Ideologien vergiften, auch nicht, wenn ich versuche, die vergangene Gottwelt in der Bibel zu verstehen.


Ich fürchte, hier belügst du sich selbst. Viele sagen genau das, sind aber überrascht, wenn es dann doch passiert. Ich empfehle, "die Welle" zu lesen.

Die Bibel wird durch Kirche und Politik benutzt, aber dies ist mit anderen Werkzeugen auch so.


Naja, die Bibel glorifiziert den Genozid, sie ist eine Blaupaiuse für Rassismus und Völkermord. Sie ist eine Blaupause für das Töten Ungläubiger und enthält viele direkten Aufrufe zur Gewalt. Sie ist mehr als nur ein unschuldiges Buch, das nur missbraucht wird. Sie enthält zutiefst menschenverachtende Passagen.

Man kann ja auch die Wissenschaft negativ nutzen, aber das macht sie ja auch nicht automatisch schlecht.


Wissenschaft bewertet nicht, die Bibel macht dies. Die Wissenschaft fordert nicht die Todesstrafe für banale Dinge, die Bibel schon. Die Wissenschaft ist wertneutral, die Bibel moralisiert. Man kann das nicht wirklich vergleichen.

Das Brutale im Menschen bereitet mir Sorge. Hass spüre ich aber so gut wie nie. Ich hasse nur Missstände. Einen Menschen habe ich bisher noch nicht hassen können. Und das finde ich beruhigend.

Vielleicht wird sich dies noch ändern.


Möglicherweise, ich hoffe aber, dass das nie passieren wird.

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Re: DU HAST DIE WAHL !

Beitragvon Ska'ara » Mi 22. Mär 2017, 20:49

manden1804 hat geschrieben:So richtig glaubst Du doch gar nichts !

Doch, mehr als du. Dafür gibt es Meßbecher oder Waagen ... doch, daran glaube ich. :lol:

Und jetzt sei endlich ruhig!


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