'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Rund um Bibel und Glaube
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Novalis
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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon Novalis » So 22. Apr 2018, 18:39

Du nimmst Dich selbst zu wichtig. Was ist der Mensch? Ein reines Nichts auf einem Staubkorn am Rande der Milchstraße. Dein Ego ist Schall und Rauch. Ein „Freund Gottes“ nennt sich so nicht, um sich wichtig zu machen.
Er ist es, Der die Ruhe (al-sakina) in die Herzen der Gläubigen sandte (Sure 48,4) As-salâmu ‚alaikum – Der Frieden sei mit Ihnen!

R.F.
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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon R.F. » Mo 23. Apr 2018, 18:05

PeB hat geschrieben:Da ich selbst Wissenschaftler bin und oftmals mit dem Vorwurf konfrontiert werde, wie ich vor dem Hintergrund an einen Gott glauben könne, habe ich euch mal einige Zitate bekannter Größen aus der Wissenschaft zusammengetragen.
- - -

Von der Existenz irgendeines Gottes scheinen diese auszugehen. Doch den meisten der Genannten steht der Gott der Bibel ihrer Wissenschaft im Wege. Anders ist die Dominanz des Naturalismus nicht zu erklären...

manden1804
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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon manden1804 » Mo 23. Apr 2018, 18:14

Novalis hat geschrieben:Du nimmst Dich selbst zu wichtig. Was ist der Mensch? Ein reines Nichts auf einem Staubkorn am Rande der Milchstraße. Dein Ego ist Schall und Rauch. Ein „Freund Gottes“ nennt sich so nicht, um sich wichtig zu machen.

Gott nennt mich so . Ich bin sein erster Freund seit mehr als 1000 Jahren . Aber das passt diesen neidischen Menschen natürlich gar nicht .
Denn s i e sind doch so wichtig .
Gott segne euch alle .

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Erich
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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon Erich » Mo 23. Apr 2018, 18:54

SilverBullet hat geschrieben:
Keiner aus dieser Liste (also der Liste aller Wissenschaftler) könnte etwas Vernünftiges dazu sagen, was „Gott“ sein soll.

Martin Luther sagt kurz dazu:
"Was heißt, einen Gott haben, oder was ist Gott?
Antwort: ein Gott heißt das, dazu man sich versehen soll alles Guten und Zuflucht haben in allen Nöten; also dass einen Gott haben nichts anders ist, denn ihm von Herzen trauen und glauben; wie ich oft gesagt habe, dass allein das Trauen und Glauben des Herzens beide macht, Gott und Abgott. Ist der Glaube und Vertrauen recht, so ist auch dein Gott recht; und wiederum, wo das Vertrauen falsch und unrecht ist, da ist auch der rechte Gott nicht. Denn die zwei gehören zusammen, Glaube und Gott. Woran du nun (sage ich) dein Herz hängst und worauf du dich verlässest, das ist eigentlich dein Gott."

Joh 3,11-12
11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.
12 Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage?
1.Kor 2,6-16
6 Von Weisheit reden wir aber unter den Vollkommenen; doch nicht von einer Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. 7 Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, 8 die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. 9 Sondern wir reden, wie geschrieben steht (Jesaja 64,3): »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.« 10 Uns aber hat es Gott offenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen Gottes. 11 Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes. 12 Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist. 13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. 14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. 15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. 16 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? (Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.

:wave:
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebr 13,8)

SilverBullet
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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon SilverBullet » Mo 23. Apr 2018, 19:20

Erich hat geschrieben:Martin Luther sagt kurz dazu:
"Was heißt, einen Gott haben, oder was ist Gott?
Antwort: ein Gott heißt das, dazu man sich versehen soll alles Guten und Zuflucht haben in allen Nöten; also dass einen Gott haben nichts anders ist, denn ihm von Herzen trauen und glauben; wie ich oft gesagt habe, dass allein das Trauen und Glauben des Herzens beide macht, Gott und Abgott. Ist der Glaube und Vertrauen recht, so ist auch dein Gott recht; und wiederum, wo das Vertrauen falsch und unrecht ist, da ist auch der rechte Gott nicht. Denn die zwei gehören zusammen, Glaube und Gott. Woran du nun (sage ich) dein Herz hängst und worauf du dich verlässest, das ist eigentlich dein Gott."

Das ist nichts weniger als die Bestätigung dessen, was ich schon seit langem sage:
„Gläubige“ entwerfen sich eine Rolle – sie führen ein So-Tun-Als-Ob-Theater auf.

In deiner Aussage ist die Richtung eindeutig vorgegeben:
der „Gläubige“ wünscht sich was zusammen und bildet sich dann ein, dass dies so sein muss, weil „dahinter“ ja irgendetwas dies verursacht hat (selbstverständlich hat er keine Ahnung, was das „Verursachende“ sein könnte -> unsichtbar/unerreichbar/unverstehbar).

Exakt dies machen auch die „grossen Wissenschaftler“ aus der Liste, wenn es bei ihnen um Religion geht.

Was machen aber nun die „grossen Wissenschaftler“ wenn es um ihr Fachgebiet geht?
Ganz einfach:
Sie suchen nach Gelegenheiten „Realität“ zu identifizieren und zu verstehen.

„Realität“ ist, wenn man sie im „hier und jetzt“, exakt wegen dem „hier und jetzt“ akzeptieren muss und sich keinerlei Widersprüche wegen Falschreaktion ergeben können.

Mit deinem Text kann man exakt feststellen, dass sich die „grossen Wissenschaftler“ im maximalen Gegensatz zu ihrer sonstigen Tätigkeit verhalten, wenn sie ihre religiöse Neigung präsentieren.

(ach ja, "Martin Luther" hatte auch keine Ahnung was "Gott" sein soll - er hatte ja schon Schwierigkeiten bei einem Blitz)

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Erich
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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon Erich » Mo 23. Apr 2018, 20:04

SilverBullet!

Du bist doch hier derjenige, der so tut, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen,
aber in Wahrheit hast doch Du NULL Ahnung, weder vom Glauben noch von der Wissenschaft!
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebr 13,8)

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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon PeB » Mo 23. Apr 2018, 20:19

SilverBullet hat geschrieben:Keiner aus dieser Liste (also der Liste aller Wissenschaftler) könnte etwas Vernünftiges dazu sagen, was „Gott“ sein soll.
Das wäre aber die eigentliche Leistung, die man von einem Wissenschaftler erwarten darf.


Vollkommener Widerspruch. Das ist eine Leistung, die ein seriöser Wissenschaftler keinesfalls anstreben sollte. Jeder seriöse (Natur)Wissenschaftler wird erklären müssen, dass seine Forschung gott-frei arbeitet, aber dass Forscher und Forschungsgegenstand deswegen keineswegs gott-los sein müssen.
Die Wissenschaft erklärt das Erklärbare gemäß den Regeln ihrer Disziplin und darf sich dabei keiner religiösen Argumente oder Sachverhalte bedienen. Sie erklärt sehr gut Kausalzusammenhänge, aber jedes andere 'warum', das darüber hinaus geht, kann und will sie nicht erklären, schon gar keinen Sinn.
Die Erklärung der Welt durch die Wissenschaft ist vollkommen sinnfrei, sie liefert keine 'Gründe' für das Sein, bestenfalls Ursachen.

Das Bezugssystem der Wissenschaft ist die Wirklichkeit, das Bezugssystem des Glaubens ist die Wahrheit. Es ist gut, dass das getrennt wurde, aber im Nebeneffekt hat die strikte Trennung dazu geführt, dass die Wissenschaft (für den Wissenschaftskonsumenten) zu einem Glaubenssystem geworden ist, bei dem die Wirklichkeit als Wahrheit geglaubt wird.
Deine Worte sind mein Leben. Ich freue mich von Herzen, wenn du mit mir redest, denn ich gehöre ja dir, Herr, du Allmächtiger. (Jeremia 15,16)

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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon Novalis » Mo 23. Apr 2018, 20:24

SilverBullet hat geschrieben:Selbstverständlich hat er keine Ahnung, was das „Verursachende“ sein könnte -> unsichtbar/unerreichbar/unverstehbar)


Doch, wir haben eine Ahnung, weil sich uns der Schöpfer offenbart hat. Ein wahrer und lebendiger Gott kann sich mitteilen. Ich gehe allerdings davon aus, dass er sich nicht nur im Christentum offenbart hat, sondern durch die ganze Menscheitsgeschichte hindurch. Falls es bewusste Wesen in anderen Welten gibt, dann gibt es mit Sicherheit auch außerirdische Propheten, denn alle Kinder Gottes haben ein Anrecht auf eine eigene Offenbarung :)

Die Idee, dass der barmherizige Schöpfer sein Wort in Millionen von Welten manifestiert, finde ich faszinierend. Das Erscheinen der Propheten Gottes ist dann nicht nur ein planetares, sondern ein kosmisches Ereignis. Mit dem neuen, erweiterten Weltbild der modernen Wissenschaften ist dieser Gedanke naheliegend. Da Gott absolut transzendent ist, sind jedoch alle Wesen auf seine Offenbarungen angewiesen, in dieser und jeder anderen Welt. Gott ist beides zugleich:

* Der Offenbare ( Al-Saahir), auf dessen Existenz alles Geschaffene klar hinweist.
* Der Verborgene (Al-Baatin), den niemand wirklich begreifen kann, denn Er ist absolut anders als alles, was wir uns vorstellen können.


Mit dieser Paradoxie, dass Gott gleichzeitig offenbar und verborgen ist, müssen wir leben.
Er ist es, Der die Ruhe (al-sakina) in die Herzen der Gläubigen sandte (Sure 48,4) As-salâmu ‚alaikum – Der Frieden sei mit Ihnen!

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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon SilverBullet » Mo 23. Apr 2018, 21:16

Erich hat geschrieben:Du bist doch hier derjenige, der so tut, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen,
aber in Wahrheit hast doch Du NULL Ahnung, weder vom Glauben noch von der Wissenschaft!

Ach ist das so?

Und zusätzlich bin ich wohl auch noch super mächtig und verhindere mit blauen Gammastrahlen aus meinen Fingerspitzen, dass du ein Argument vorbringst.

„Gut, ich kauf mir jetzt ne blaue Strumpfhose und einen roten Umhang (am Röntgenblick arbeite ich einfach später weiter)“ :-)

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PeB hat geschrieben:Vollkommener Widerspruch. Das ist eine Leistung, die ein seriöser Wissenschaftler keinesfalls anstreben sollte.

Da ist kein Widerspruch, denn der Grund dafür ist, dass Religion reines Theater ist.
Als Wissenschaftler musst du Zusammenhänge auf den Tisch packen und nicht nur so tun, als könntest du es.
„Gott“ ist immer noch die Frage aus dem Schöpfungsverdacht: „wer soll es gemacht haben?“.
Mit dieser Frage etwas zu begründen, wäre tatsächlich keiner Wissenschaft würdig.

PeB hat geschrieben:Das Bezugssystem der Wissenschaft ist die Wirklichkeit

Das habe ich ja gerade gesagt.

PeB hat geschrieben:das Bezugssystem des Glaubens ist die Wahrheit

Das ist maximal falsch, denn die Wahrheit ist, dass keine Zusammenhänge geliefert werden, was „Gott“ sein soll – trotzdem steht das nicht im Mittelpunkt deines „Glaubens“ und Konsequenzen möchtest du daraus schon gleich zweimal nicht ziehen – nix Wahrheit.

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Novalis hat geschrieben:Doch, wir haben eine Ahnung, weil sich uns der Schöpfer offenbart hat.

Und warum nennst du „ihn“ dann nach der Tätigkeit, die du auf Wunschbasis vermutest (und natürlich keine Ahnung hast, wie diese Tätigkeit ablaufen soll - zu dem dazu notwendigen Kandidaten kannst du so natürlich nichts beisteuern)?

Ganz einfach:
Du möchtest die Rolle des „Erschaffenen“ spielen, der „seinem Erschaffer“ schön zureden kann, damit er weiter bestehen darf.

„Respekt, das ist ja mal ein komplett uneigennütziges Konzept“ :-)

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PeB
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Re: 'Glaubensbekenntnisse' großer Wissenschaftler

Beitragvon PeB » Mo 23. Apr 2018, 21:40

SilverBullet hat geschrieben:
PeB hat geschrieben:das Bezugssystem des Glaubens ist die Wahrheit

Das ist maximal falsch, denn die Wahrheit ist, dass keine Zusammenhänge geliefert werden, was „Gott“ sein soll – trotzdem steht das nicht im Mittelpunkt deines „Glaubens“ und Konsequenzen möchtest du daraus schon gleich zweimal nicht ziehen – nix Wahrheit.

Atheismus ist die maximale Naivität anzunehmen, dass Wissenschaft Gott widerlege. Das Gegenteil ist der Fall. Sie bestätigt ihn.
Dazu nochmal: "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott."
Aber wenn du tiefere Einblicke hast als Heisenberg, mag ich mich irren.
Deine Worte sind mein Leben. Ich freue mich von Herzen, wenn du mit mir redest, denn ich gehöre ja dir, Herr, du Allmächtiger. (Jeremia 15,16)


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