Warum existiert das Universum?

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manden1804
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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon manden1804 » Mi 14. Feb 2018, 11:43

Pluto hat geschrieben:
manden1804 hat geschrieben:Was ich habe , ist eine Erkenntnis . Die , soweit ich erkennen kann , leider nur ich selbst habe .
Wieso "leider"?

manden1804 hat geschrieben:Das würden die Menschen wohl nicht als Religion bezeichnen .
Stimmt. Dazu braucht es ein Gruppe.

manden1804 hat geschrieben:Für meine Erkenntnis , die rein auf der Existenz des Universums und einfacher Logik beruht , würde , wenn sie für die Menschen zur Religion werden würde , natürlich NICHT gelten , was für alle anderen Religionen dieser Welt gilt . Denn sie beruht ja nur auf der Existenz des Universums und einfacher Logik - NICHT auf von Menschen eingebildeten und erfundenen Geschichten .
Ja. Aber die Welt funktioniert weder nah deiner Logik, noch nach deinen Wünschen. Die Natur hat ihre eigene Logik.

manden1804 hat geschrieben:Die Chance , dass die Menschen ( ob gläubig oder nicht ) das erkennen , ist beim gegenwärtigen Zustand der Menschheit leider minimal .
Stimmt.

Immerhin etwas Zustimmung .
Leider deshalb , weil die Menschheit diese Erkenntnis braucht .
Die Logik ist natürlich immer gleich , nur die Menschen verdrehen selbst sie , wenn es ihren egoistschen Zielen dient .

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Janina
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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon Janina » Mi 14. Feb 2018, 21:52

Pluto hat geschrieben:
Janina hat geschrieben:Wenn Entropie zunimmt - wo kommt sie her?
Aus der Wechselwirkung der Felder.
Nein.
Es war natürlich eine Fangfrage. Ein Witz.
Entropie nimmt zu, d.h. sie wird größer, und zwar von ganz alleine. Alleine durch den Zeitablauf wird sie immer mehr.
Die Frage, wo etwas herkommt, kann sich sinnvollerweise NUR auf Erhaltungsgrößen beziehen. Und da Entropie keine ist, ist die Frage sinnlos.

Beim Universum suchen wir z.B. nach dem Symmetriebruch in der Materie-Antimaterie-Verteilung. Wie kommt es dass wir nur Materie sehen, wenn doch die Baryonenzahl eine Erhaltungsgröße ist?
Ein angenommener Urknall aus dem Nichts sollte gleichermaßen Materie sowie Antimaterie hervorbringen, da die Baryonenzahl des Nichts = 0 ist, und daher genausoviel Antimaterie in der Welt existieren sollte, wie Materie. Darum suchen Physiker nach einem Prozess, der die Erhaltung der Baryonenzahl verletzt. Alternativ könnte man sich von der Vorstellung des vorherigen Nichts trennen.
Der Satz "von nichts kommt nichts" ist jedenfalls falsch. Er stimmt für Erhaltungsgrößen. Aber die meisten Größen sind keine.

Nachweis von Wirkungen ohne Ursache ist etwas komplizierter als nur die Beugung am Spalt zu bemühen. Hier kommt man zwar an der Kopenhagener Deutung nicht vorbei, nach der ein Vorgang nicht exakt berechnet werden kann, und als physikalische Beschreibung nur Wahrscheinlichkeiten angegeben werden können. Aber diese Deutung lässt die Möglichkeit verborgener Parameter offen, die dennoch für kausale Folgen sorgen, auch wenn sie sich unserem Blick entziehen. Lediglich die experimentell bestätigte Verletzung der Bellschen Ungleichung beweist die Nichtexistenz der verborgenen Parameter und damit das Vorkommen des ECHTEN Zufalls, d.h. die Existenz von Ereignissen ohne Ursache.
Was aussieht wie Dummheit, ist vielleicht keine. Möglicherweise profitiert jemand davon, nur du bist nicht dabei.
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=161626#p161626
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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon manden1804 » Do 15. Feb 2018, 08:22

Janina ,
Du bist anscheinend in der Physik ziemlich beschlagen .
Aber was weiss die Physik schon über die tieferen Ursachen ?
Wo kommt die Entropie her ? Warum gibt es sie ? Und so kann man weiter fragen .
Die Physiker können nur das erforschen , was da ist . Und da kommt es immer wieder zu falschen Ergebnissen , die meist irgendwann später
erkannt werden .
Deine Behauptung von " nichts kommt nichts " wäre falsch , ist natürlich falsch . Denn , wenn Du recht hättest - was Du nicht hast - kann das
kein Mensch beweisen .
Ich sage Dir auch warum .
Das verstösst gegen die Logik ( alles hat einen Grund ) , und die Logik ist Naturgesetz ( wie die Schwerkraft ) in diesem Universum .

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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon Pluto » Do 15. Feb 2018, 09:15

manden1804 hat geschrieben:Die Physiker können nur das erforschen , was da ist . Und da kommt es immer wieder zu falschen Ergebnissen , die meist irgendwann später erkannt werden .
Das ist richtiger als du denkst, denn die Physik beweist niemals etwas. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Das ist der Grund warum Wissenschaft ergebnisoffen ist: d.h. sie ist stets bereit alte Erkenntnisse gegen

manden1804 hat geschrieben:Wo kommt die Entropie her ? Warum gibt es sie ? Und so kann man weiter fragen .

Diese Erkenntnis stammt von Ludwig Boltzmann, Ende des 19. Jahrhunderts. Boltzmann verband die wahrscheinlichkeitstheoretischen und kombinatorischen Erkenntnisse mit dem Übergang zum thermischen Gleichgewicht und die damit verbundene Erhöhung der Entropie einem Übergang von einem unwahrscheinlicheren zu einem wahrscheinlicheren Zustand entspricht. Er schrieb "Der Anfangszustand wird in den meisten Fällen ein sehr unwahrscheinlicher sein, von ihm wird das System immer wahrscheinlicheren Zuständen zueilen, bis es endlich den wahrscheinlichsten, d. h. den des Wärmegleichgewichts, erreicht hat. Wenden wir dies auf den zweiten Hauptsatz an, so können wir diejenige Größe, welche man gewöhnlich als die Entropie zu bezeichnen pflegt, mit der Wahrscheinlichkeit des betreffenden Zustandes identifizieren."
Beispiel: Eine Tasse Kaffee mit Kaffee unten, und der Sahne oben. Vermischt man sie, erhält man Milchkaffee, ein stabiles Gemisch, allerdings mit mehr Möglichkeiten der Anordnung der einzelnen Moleküle. Mehr Möglichkeiten bedeuten aber zugleich höhere Entropie.

manden1804 hat geschrieben:Deine Behauptung von " nichts kommt nichts " wäre falsch , ist natürlich falsch . Denn , wenn Du recht hättest - was Du nicht hast - kann das kein Mensch beweisen . Ich sage Dir auch warum .
Das verstösst gegen die Logik ( alles hat einen Grund ) , und die Logik ist Naturgesetz ( wie die Schwerkraft ) in diesem Universum .
Du belegst wieder einmal, wie gefährlich ein wenig Wissen sein kann. Die Logik von der du redest ist allein DEINE persönliche Meinung und hat mit der Logik der Natur gar nichts zu tun.

Selbstverständlich gibt es echten Zufall und dieser spielt eine ganz entscheidende Rolle in der Entstehung des Universums. Über den Urknall selbst können wir nichts wissen, denn dabei entstanden erst die Begriffe von Raum und Zeit, wie wir sie heute kennen.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon Agent Scullie » Do 15. Feb 2018, 11:12

manden1804 hat geschrieben:Janina ,
Du bist anscheinend in der Physik ziemlich beschlagen .
Aber was weiss die Physik schon über die tieferen Ursachen ?
Wo kommt die Entropie her ? Warum gibt es sie ? Und so kann man weiter fragen .
Die Physiker können nur das erforschen , was da ist .
Ganz recht, genauso wie die Nicht-Physiker. Du z.B. redest immerzu von einer überlegenen Intelligenz, von der kannst du auch nur sagen, dass sie da ist, nicht wo sie herkommt.

manden1804 hat geschrieben:Und da kommt es immer wieder zu falschen Ergebnissen , die meist irgendwann später
erkannt werden .
Zu denen kommt es woanders auch, etwa in der Philosophie oder der Religion, nur dass sie da weitaus schwieriger als falsch zu erkennen sind - so kann man z.B. nicht so einfach feststellen, ob dein Gerede von einer überlegenen Intelligenz richtig oder falsch ist - und es deswegen seltener auffällt, wenn sie falsch sind.

manden1804 hat geschrieben:Deine Behauptung von " nichts kommt nichts " wäre falsch , ist natürlich falsch . Denn , wenn Du recht hättest - was Du nicht hast - kann das
kein Mensch beweisen .
Wenn etwas von keinem Menschen bewiesen werden kann, kann es trotzdem richtig sein. Dass etwas falsch ist, steht erst fest, wenn bewiesen wurde, dass es falsch ist.

manden1804 hat geschrieben:Ich sage Dir auch warum .
Das verstösst gegen die Logik ( alles hat einen Grund ) , und die Logik ist Naturgesetz ( wie die Schwerkraft ) in diesem Universum .
Diese beiden Behauptungen kannst du ebenfalls nicht beweisen, und du machst mit beiden auch nur Aussagen darüber, was da ist.
"Atheisten langweilen mich, weil sie immer nur von Gott reden"
(aus "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll)

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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon Agent Scullie » Do 15. Feb 2018, 11:45

Janina hat geschrieben:
Pluto hat geschrieben:
Janina hat geschrieben:Wenn Entropie zunimmt - wo kommt sie her?
Aus der Wechselwirkung der Felder.
Nein.
Es war natürlich eine Fangfrage. Ein Witz.
Entropie nimmt zu, d.h. sie wird größer, und zwar von ganz alleine. Alleine durch den Zeitablauf wird sie immer mehr.
Das ist so nicht richtig. Dass die Entropie überhaupt zunehmen kann, liegt daran, dass der aktuelle Zustand des Universums ein Nichtgleichgewichtszustand ist. Wäre das Universum vollständig im thermodynamischen Gleichgewicht, so hätte die Entropie ihren maximal möglichen Wert, und könnte nicht weiter zunehmen.

Dass die Entropie tatsächlich mit der Zeit zunimmt, liegt daran, dass ein in einem Nichtgleichgewichtszustand befindliches System - wie die Universum in seinem aktuellen Zustand - dem thermodynamischen Gleichgewicht entgegegenstrebt, in dem die Entropie maximal und daher größer als im aktuellen (Nichtgleichgewichts-)Zustand ist. Das Szenario, dass die Entropie in ferner Zukunft im ganzen Universum ihren Maximalwert erreicht, bezeichnet man als Wärmetod des Universums.

Nach diesem Wärmetod nimmt die Entropie nicht mehr weiter zu, sie ist dann ja bereits maximal. Man könnte nun allerdings ein relationales Konzept der Zeit vertreten, wonach die Zeit keine primordiale Eigenschaft des Universums ist, sondern erst durch die Abfolge von Zuständen definiert wird (Uhren würden demnach keine Zeit messen, sondern diese erst definieren). Nach dem Wärmetod des Universums würde die Zeit somit nicht mehr existieren. Mit dem relativistischen Konzept der Raumzeit verträgt sich das allerdings nicht besonders gut.

Janina hat geschrieben:Die Frage, wo etwas herkommt, kann sich sinnvollerweise NUR auf Erhaltungsgrößen beziehen. Und da Entropie keine ist, ist die Frage sinnlos.

Beim Universum suchen wir z.B. nach dem Symmetriebruch in der Materie-Antimaterie-Verteilung. Wie kommt es dass wir nur Materie sehen, wenn doch die Baryonenzahl eine Erhaltungsgröße ist?
Ein angenommener Urknall aus dem Nichts sollte gleichermaßen Materie sowie Antimaterie hervorbringen, da die Baryonenzahl des Nichts = 0 ist
Das ist so nicht korrekt. Wenn man den Urknall als Anfangssingularität versteht, an der die Raumzeit ihren Anfang nimmt, dann gibt es nicht vor dem Urknall nichts, sondern "vor dem Urknall" ist dann gar nicht definiert. Entsprechend gibt es auch keinen Zustand vor dem Urknall, dem man eine Baryonenzahl (egal ob 0 oder ungleich 0) zuschreiben könnte. Man kann daher irgendeinen beliebigen Wert der Baryonenzahl als Anfangsbedingung annehmen - so etwas wird aber von Kosmologen als unschön angesehen, weswegen man lieber annimmt, dass die Baryonenzahl anfangs 0 war und durch irgendeinen Mechanismus ("Baryogenese") ungleich 0 wurde.

Janina hat geschrieben:Nachweis von Wirkungen ohne Ursache ist etwas komplizierter als nur die Beugung am Spalt zu bemühen. Hier kommt man zwar an der Kopenhagener Deutung nicht vorbei, nach der ein Vorgang nicht exakt berechnet werden kann, und als physikalische Beschreibung nur Wahrscheinlichkeiten angegeben werden können. Aber diese Deutung lässt die Möglichkeit verborgener Parameter offen
Nein, die Kopenhagener Deutung, die aussagt, dass ein Quantensystem vollständig durch seinen quantenmechanischen Zustand (bzw. seine Wellenfunktion) beschrieben wird, lässt keine Möglichkeit verborgener Parameter (die ja bedeuten, dass der quantenmechanische Zustand eben nicht vollständig beschreibt, weil es zusätzlich noch die verborgenen Parameter gibt) zu. Die Kopenhagener Deutung und die Deutung der verborgenen Parameter sind zwei Deutungen der Quantentheorie, beide werden durch die Quantentheorie zugelassen, aber nicht voneinander, da sie sich gegenseitig ausschließen.

Janina hat geschrieben:die dennoch für kausale Folgen sorgen, auch wenn sie sich unserem Blick entziehen. Lediglich die experimentell bestätigte Verletzung der Bellschen Ungleichung beweist die Nichtexistenz der verborgenen Parameter
Nein, tut sie nicht, nur die von lokalen verborgenen Parametern. Nichtlokale verborgene Parameter wie in der Bohmschen Mechanik sind weiterhin möglich (freiliche stünden die im Widerspruch zur Speziellen Relativitätstheorie).
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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon Agent Scullie » Do 15. Feb 2018, 11:56

manden1804 hat geschrieben:Was ich habe , ist eine Erkenntnis . Die , soweit ich erkennen kann , leider nur ich selbst habe .
Das würden die Menschen wohl nicht als Religion bezeichnen .
Vielleicht könntest du einmal näher erläutern, wie du zu dieser Erkenntnis gelangt bist. Ich sehe da grob drei grundlegende Möglichkeiten:

1) wissenschaftlich-empirisch: dich habe irgendwelche Beobachtungen oder Messergebnisse zu deiner Erkenntnis geführt (halte ich eher für unwahrscheinlich, aber kann ja doch sein)

2) mystisch-spirituell: deine Erkenntnis beruht auf einer mystischen oder spirituellen Erfahrung

3) philosophisch: dich hat bloßes Nachdenken zu der Überzeugung geführt, dass die von dir vertretenen Ansichten richtig sein müssten

manden1804 hat geschrieben:Sollten sich aber Menschen finden , die erkennen , dass meine Erkenntnis die Wahrheit ist , könnte diese Erkenntnis zur Religion werden .
Da stellt sich analog die Frage, wie so eine Erkenntnis anderer Menschen aussehen könnte?

manden1804 hat geschrieben:Für meine Erkenntnis , die rein auf der Existenz des Universums und einfacher Logik beruht
Also wohl eher Erkenntnisweg 3), der philosophische?
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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon manden1804 » Do 15. Feb 2018, 12:39

Pluto hat geschrieben:
manden1804 hat geschrieben:Die Physiker können nur das erforschen , was da ist . Und da kommt es immer wieder zu falschen Ergebnissen , die meist irgendwann später erkannt werden .
Das ist richtiger als du denkst, denn die Physik beweist niemals etwas. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Das ist der Grund warum Wissenschaft ergebnisoffen ist: d.h. sie ist stets bereit alte Erkenntnisse gegen

manden1804 hat geschrieben:Wo kommt die Entropie her ? Warum gibt es sie ? Und so kann man weiter fragen .

Diese Erkenntnis stammt von Ludwig Boltzmann, Ende des 19. Jahrhunderts. Boltzmann verband die wahrscheinlichkeitstheoretischen und kombinatorischen Erkenntnisse mit dem Übergang zum thermischen Gleichgewicht und die damit verbundene Erhöhung der Entropie einem Übergang von einem unwahrscheinlicheren zu einem wahrscheinlicheren Zustand entspricht. Er schrieb "Der Anfangszustand wird in den meisten Fällen ein sehr unwahrscheinlicher sein, von ihm wird das System immer wahrscheinlicheren Zuständen zueilen, bis es endlich den wahrscheinlichsten, d. h. den des Wärmegleichgewichts, erreicht hat. Wenden wir dies auf den zweiten Hauptsatz an, so können wir diejenige Größe, welche man gewöhnlich als die Entropie zu bezeichnen pflegt, mit der Wahrscheinlichkeit des betreffenden Zustandes identifizieren."
Beispiel: Eine Tasse Kaffee mit Kaffee unten, und der Sahne oben. Vermischt man sie, erhält man Milchkaffee, ein stabiles Gemisch, allerdings mit mehr Möglichkeiten der Anordnung der einzelnen Moleküle. Mehr Möglichkeiten bedeuten aber zugleich höhere Entropie.

manden1804 hat geschrieben:Deine Behauptung von " nichts kommt nichts " wäre falsch , ist natürlich falsch . Denn , wenn Du recht hättest - was Du nicht hast - kann das kein Mensch beweisen . Ich sage Dir auch warum .
Das verstösst gegen die Logik ( alles hat einen Grund ) , und die Logik ist Naturgesetz ( wie die Schwerkraft ) in diesem Universum .
Du belegst wieder einmal, wie gefährlich ein wenig Wissen sein kann. Die Logik von der du redest ist allein DEINE persönliche Meinung und hat mit der Logik der Natur gar nichts zu tun.

Selbstverständlich gibt es echten Zufall und dieser spielt eine ganz entscheidende Rolle in der Entstehung des Universums. Über den Urknall selbst können wir nichts wissen, denn dabei entstanden erst die Begriffe von Raum und Zeit, wie wir sie heute kennen.

Pluto , wenn die Physik nichts beweist , wo kommt dann deine Behauptung über den Urknall her , dass dadurch Raum und Zeit entstand ?
Ich sage Dir , die Physik und die Menschheit weiss nicht einmal , was Raum und Zeit wirklich ist .
Und wenn ich frage , woher die Entropie kommt , will ich nicht wissen , was sie ist ! Sondern woher sie kommt !
Ich kann Dir sagen , was Logik , auch wenn die Physik das noch nicht erkannt hat . Logik bedeutet : Alles hat einen Grund . Und die Logik ist
natürlich in diesem Universum gültig . Und das kann ich , wie die Physik auch , nicht beweisen , denn das ist Naturgesetz , das hat die wirkliche
Schöpferexistenz des Universums gemacht . Aber mit gesundem Menschenverstand (den leider nur sehr wenige Menschen haben ) kann man es
erkennen .
Übrigens : warum soll es für Menschen keinen Zufall geben ? Dass alles aus Zufall existiert , ist dagegen eine Behauptung , die auf egoistischer Dummheit beruht . Bestenfalls kann man sagen : ich weiss nicht !

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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon manden1804 » Do 15. Feb 2018, 12:56

Agent Scullie hat geschrieben:
manden1804 hat geschrieben:Janina ,
Du bist anscheinend in der Physik ziemlich beschlagen .
Aber was weiss die Physik schon über die tieferen Ursachen ?
Wo kommt die Entropie her ? Warum gibt es sie ? Und so kann man weiter fragen .
Die Physiker können nur das erforschen , was da ist .
Ganz recht, genauso wie die Nicht-Physiker. Du z.B. redest immerzu von einer überlegenen Intelligenz, von der kannst du auch nur sagen, dass sie da ist, nicht wo sie herkommt.

manden1804 hat geschrieben:Und da kommt es immer wieder zu falschen Ergebnissen , die meist irgendwann später
erkannt werden .
Zu denen kommt es woanders auch, etwa in der Philosophie oder der Religion, nur dass sie da weitaus schwieriger als falsch zu erkennen sind - so kann man z.B. nicht so einfach feststellen, ob dein Gerede von einer überlegenen Intelligenz richtig oder falsch ist - und es deswegen seltener auffällt, wenn sie falsch sind.

manden1804 hat geschrieben:Deine Behauptung von " nichts kommt nichts " wäre falsch , ist natürlich falsch . Denn , wenn Du recht hättest - was Du nicht hast - kann das
kein Mensch beweisen .
Wenn etwas von keinem Menschen bewiesen werden kann, kann es trotzdem richtig sein. Dass etwas falsch ist, steht erst fest, wenn bewiesen wurde, dass es falsch ist.

manden1804 hat geschrieben:Ich sage Dir auch warum .
Das verstösst gegen die Logik ( alles hat einen Grund ) , und die Logik ist Naturgesetz ( wie die Schwerkraft ) in diesem Universum .
Diese beiden Behauptungen kannst du ebenfalls nicht beweisen, und du machst mit beiden auch nur Aussagen darüber, was da ist.

Scullie , was man über die Schöpferexistenz des Universums sagen kann , habe ich in diesem Forum oft gesagt : sie ist unvorstellbar überlegen und
auf Grund der Existenz des Universums ist ihre Existenz erkennbar . Mit gesundem Menschenverstand ( sehr selten ) ist erkennbar , dass das , was
ich sage , richtig ist . Die Aussage "von nichts kommt nichts" kann man nicht beweisen , aber sie entspricht der Logik ( Logik bedeutet : Alles hat einen Grund ) , und die ist in diesem Universum Naturgesetz , d.h . sie wurde von der Schöpferexistenz des Universums installiert ( wie einige
andere Naturgesetze auch , die sich natürlich nicht beweisen lassen - nur ihr Vorhandensein ) .

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Re: Warum existiert das Universum?

Beitragvon Pluto » Do 15. Feb 2018, 12:59

manden1804 hat geschrieben:Pluto , wenn die Physik nichts beweist , wo kommt dann deine Behauptung über den Urknall her , dass dadurch Raum und Zeit entstand ?
Ach... das ist der moderne Mythos der Physiker.

manden1804 hat geschrieben:Ich sage Dir , die Physik und die Menschheit weiss nicht einmal , was Raum und Zeit wirklich ist .
Stimmt, aber so langsam kommen wir den Begriffen näher.

manden1804 hat geschrieben:Und wenn ich frage , woher die Entropie kommt , will ich nicht wissen , was sie ist ! Sondern woher sie kommt !
Entropie kommt nicht irgendwo her; sie ist ein Maß für Ordnung. Die Einheiten sind Joule/Grad Kelvin.
Wir stellen fest, das Universum begann irgendwann vor ca. 14 Milliarden Jahren in einem sehr geordneten Zustand den wir "Urknall" nennen. Seither nimmt die Unordnung ständig zu. Ordnung wie wir sie auf der Erde sehen, ist ein Zwischenzustand

manden1804 hat geschrieben:Ich kann Dir sagen , was Logik , auch wenn die Physik das noch nicht erkannt hat . Logik bedeutet : Alles hat einen Grund . Und die Logik ist natürlich in diesem Universum gültig .
Nein. Du irrst. Das ist deine private Logik. Die Natur interessiert sich aber nicht für die manden'sche Logik, sondern folgt ihrer Natur.

manden1804 hat geschrieben:Übrigens : warum soll es für Menschen keinen Zufall geben ? Dass alles aus Zufall existiert , ist dagegen eine Behauptung , die auf egoistischer Dummheit beruht .
Blödsinn!
Alles was wir erkennen,sind Wahrscheinlichkeiten. Nichts auf der Welt ist sicher. Selbst, dass die Sonne morgen aufgehen wird, ist nur eine Wahrscheinlichkeit die nahe bei 100% liegt. Es könnten z.B. ein Schwarzes Loch mit seinem Schwerkraft in unsere Nähe kommen, und die Erde würde in die Weiten des Alls katapultiert — sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.


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