Impulse

Christliche Musik & Lobpreis
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Magdalena61
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Re: Impulse

Beitragvon Magdalena61 » So 10. Jan 2016, 00:14

Hilfestellungen

“Hilfestellungen” aus dem Sendschreiben an Philadelphia (Offenbarung 3 Verse 7 bis 13):

“Ich kenne deine Werke.” – Der Herr Jesus weiß, welche Aufgabe wir haben.

“Du hast eine kleine Kraft.” – Wenn wir uns bewusst sind, dass in uns selbst keine Kraft ist, dann vertrauen wir auf die Kraft, die Gott gibt.

“Du hast mein Wort bewahrt.” – Gott hat uns die Bibel gegeben und wir sollen darin lesen und das Gelesene beherzigen.

“Du hast meinen Namen nicht verleugnet.” – Wir sollen in unserem täglichen Leben zeigen, dass wir Jesus Christus angehören.

“Halte fest, was du hast.” – Stillstand ist Rückstand, das gilt nicht nur im normalen Leben, sondern auch in unserm geistlichen Leben.
Klaus Brinkmann

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Salome23
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Re: Abraham und die fremden Heiligtümer

Beitragvon Salome23 » So 10. Jan 2016, 18:01

Magdalena61 hat geschrieben:Ein Christ hat dort zu sein, wo sein HERR ist :angel:

Wo Liebe Einheit schafft, gibt es keinen "HERR" (Unterschiede) mehr.Amen.

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Magdalena61
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Re: Impulse

Beitragvon Magdalena61 » Sa 26. Mär 2016, 10:55

Das Karsamstags-Evangelium
Peter Zürn zum Lesejahr B und dem Markusevangelium SKZ 46/2008

...
Das Lernen der biblischen Überlieferung im beschriebenen Sinn ist im Judentum immer zentral gewesen und bis heute geblieben. Der Talmud hat eine eigene Regel für das Auswendiglernen im Schulunterricht entwickelt. Sie besteht darin, die Texte, die gelernt werden sollen, viermal zu wiederholen. Durch viermalige Wiederholung hätten schon die Israelitinnen und Israeliten am Sinai die Tora auswendig gelernt und zwar folgendermassen:

Moses lernte im Begegnungszelt von Gott, dann trat sein Bruder Aaron ein und Moses wiederholte für ihn das Empfangene. Aaron setzte sich, seine Kinder traten ein und Moses wiederholte zum zweiten Mal. Sie setzten sich, die Ältesten traten ein und Moses wiederholte zum dritten Mal. Die Ältesten setzten sich, das Volk trat ein und Moses wiederholte zum vierten Mal. So hörte Aaron viermal, seine Kinder dreimal, die Ältesten zweimal und das ganze Volk einmal. Daraufhin verliess Moses das Begegnungzelt und Aaron wiederholte noch einmal, dann ging Aaron und seine Kinder wiederholten, dann gingen sie und die Ältesten wiederholten – so hörten alle viermal die Überlieferung (bEr 54b).9

Diese Struktur von Wiederholungen lässt sich auch im «Herzstück des Markusevangeliums» (Martin Ebner), dem Weg von Galiläa nach Jerusalem (Mk 8,27–10,52) erkennen. Es ist gegliedert durch drei Leidens- und Auferstehungsankündigungen Jesu: Mk 8,31–32; 9,30–32; 10,32–34. Ihre Gemeinsamkeiten sind auffallend, zum Teil gibt es wörtliche Übereinstimmungen. Für Hermann-Josef Venetz erwecken diese drei Ankündigungen «den Eindruck, als ob etwas eingehämmert werden müsste».10

Was hier eingehämmert, was in- und auswendig gelernt werden soll, das erinnert Venetz an das urchristliche Glaubensbekenntnis, das Paulus im Ersten Korintherbrief überliefert: «Christus ist für unsere Sünden gestorben gemäss der Schrift, er ist begraben worden, er ist auferweckt worden am dritten Tag gemäss der Schrift» (1Kor 15,3–5). Dabei geht es aber um mehr als darum, dieses Glaubensbekenntnis auswendig zu lernen und es hersagen zu können. Im Herzstück des Evangeliums geht es um ein existentielles Verinnerlichen und Sich-Aneignen im Vollzug. Es geht darum, das Gelernte zu praktizieren, mit ihm auf dem Weg zu sein, auf dem Weg des eigenen Lebens.

Die vierte Wiederholung
Die Jüngerinnen und Jünger hören diesen «Lernstoff » dreimal. Wo bleibt die vierte Wiederholung? Sie soll sich im Leben der Leserinnen und Leser des Evangeliums ereignen. Dabei ist sich das Evangelium sehr wohl bewusst, dass das alles andere als einfach ist. Die Jüngerinnen und Jünger verkörpern ja auf drastische Weise die Schwierigkeiten diesem Lernstoff gegenüber. Die Leserinnen und Leser sind also vorgewarnt. Sie werden vom Evangelium auf die Blinden verwiesen, die sehend wurden und deren Heilungserzählung den Weg Jesu mit den drei Ankündigungen an die Jüngerinnen und Jünger einrahmen (Mk 8,22–26; 10,46–52). Sie werden eingeladen wie der blinde Bartimäus, dessen Geschichte die Wegerzählung abschliesst, Jesus zu bestürmen und zu schreien, dass ihnen doch endlich die Augen geöffnet werden.
...
Quelle
SEHR lesenswert (der ganze Artikel).
LG

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Re: Beginne von Neuem

Beitragvon Magdalena61 » Mo 16. Mai 2016, 14:59

Es ist auffällig, dass Gott Abraham nicht bat, seinen Blick auf das Gebiet zu richten, das Lot ihm weggenommen hatte. Er gab ihm den Auftrag, nach vorne zu blicken, denn all das, was er mit seinen Augen sehen konnte, wollte Gott ihm und seinen Nachkommen schenken. Dann sagte Gott zu ihm: „Mach dich auf den Weg.“ Anders gesagt: „Fang neu an – steh auf und geh Schritt für Schritt voran.“

Ich bin davon überzeugt, dass Gott heute genau dasselbe zu uns sagt. Er möchte, dass wir aufhören, uns auf unsere Vergangenheit zu konzentrieren. Er möchte, dass wir nach vorne schauen! Bei Gott gibt es keinen Stillstand. Er ist weder der großartige „Ich war einmal“ noch der großartige „Ich werde irgendwann sein“. Er ist der großartige „Ich bin“. Er möchte gerade jetzt etwas Neues in Ihrem Leben tun!
...
Egal wie Ihre Vergangenheit aussieht – Sie sollen wissen, dass heute ein neuer Tag ist. Gott weiß genau, wo Sie stehen. Sollten Sie eine schwere Zeit hinter sich haben, möchte ich Sie ermutigen, jede Entmutigung zu überwinden. Sollten Sie enttäuscht worden sein, schütteln Sie jede Enttäuschung von sich ab.
den ganzen Artikel lesen
:thumbup:

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Reich Gottes

Beitragvon Magdalena61 » So 19. Jun 2016, 12:15

Der Ruf Reich Gottes bedeutet für jeden einzelnen Menschen Antwort auf ein persönliches Gerufensein, Zustimmung zu einem persönlichen Willen Gottes, einem Willen, der für jeden von uns anders lautet und der sich auch je nach Umständen verschieden darbietet.

Wir müssen Jesus nachfolgen, ohne das Wohin des Weges im Voraus zu kennen. Wir müssen stets in jener Unruhe bleiben, die zwar ihre Richtung kennt und Frieden hat, aber doch wach ist, weil sie auf einen lebendigen und sich erst allmählich enthüllenden Willen Gottes bezogen ist.

Das einzige Mittel. zu erkennen, was Gott von uns will, ist, diesen Willen zu tun.
(Y. de Montcheuil)

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Re: Impulse

Beitragvon Magdalena61 » So 31. Jul 2016, 13:12

Evangelium: Lk. 12, 13-21
Jesus lässt sich nicht in den Dienst irgendeiner politischen Theologie stellen. Er sagt aber allen Menschen, wie es um die Welt bestellt ist und wie die Jüngergemeinde sich in dieser Welt zu verstehen hat. Vermögen und Erfolg bringen die Gefahr mit sich, dass der Mensch hart wird gegen andere Menschen und stumpf gegenüber dem Anspruch Gottes. Er wird ein praktischer „Atheist“: ein Mensch ohne Gott, nicht mehr fähig, die Wirklichkeit Gottes zu begreifen. Er verfehlt den Sinn seines Lebens.
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Lena
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Re: Impulse

Beitragvon Lena » Mo 1. Aug 2016, 17:04

:) Da steht ja noch was gutes...

Die wahre Frömmigkeit
besteht darin, dass man seine Pflicht erfüllt.“

„Seien Sie überzeugt, dass auf die Nacht der Tag folgt. Aber der Tag, nach dem wir in diesem Leben allein verlangen sollen, ist der, an dem wir Gott von Angesicht zu Angesicht schauen und lieben werden.“ (Alfons Maria von Liguori)

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