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Christliche Musik & Lobpreis
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Magdalena61
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Powermessage Missionswerk Karlsruhe

Beitragvon Magdalena61 » Fr 3. Okt 2014, 13:26

Von Herzen wünschen wir Ihnen Gottes reichen Segen. Sicher kennen Sie die Bibelstelle, wo Jakob in einem Traum eine Himmelsleiter gesehen hat. In 1. Mose, 13.16 finden Sie diese Begebenheit. Gott sagte zu Jakob ganz klar und unmissverständlich:

"Ich bin der Herr, der Gott deiner Vorfahren Abraham und Isaak. - An der Stellung zu dir und deinen Nachkommen wird sich für alle Menschen Glück und Segen entscheiden. Ich werde dir beistehen. Ich bewahre dich, wo du auch hingehst,... Ich lasse dich nicht im Stich. Alles, was ich dir versprochen habe, werde ich tun".

Ist das nicht eine wunderbare Zusage Gottes, die Jakob bekam? Aber diese Verheißung ist an eine Bedingung geknüpft. Gott sagt: "An deiner Stellung zu mir wird sich alles entscheiden". Also Segen oder Fluch. Wir wissen, dass Jakob von Gott wunderbar gesegnet wurde. Jakob ging aber durch sehr tiefe Wege in seinem Leben. Er musste sogar vor seinem eigenen Bruder flüchten, weil derselbe nach seinem Leben trachtete. Trotz dieser tiefen Wege wurde er von Gott sichtbar gesegnet.

Was fehlt Ihnen in diesem Augenblick? Brauchen Sie neue Kraft, neue Hilfe oder einen besonderen Segen vom Heiland? Dann überprüfen Sie doch einmal Ihr Leben, ob Ihre Stellung zu Ihm in Ordnung ist. Haben Sie Ihr Leben mit Gott und den Menschen ins Reine gebracht? Wenn nicht, dann kommen Sie gerade jetzt zu Ihm und sagen Sie ganz einfach: Herr Jesus, bitte vergib mir alle meine Sünden, mache in mir alles ganz neu und nehme von mir hinweg, was vor Deinen Augen nicht taugt. Der Friede Gottes wird in Ihr Herz einkehren und Sie werden vom Heiland wunderbar gesegnet werden.

Wir möchten jetzt für Sie beten.
Herr Jesus, wir bitten Dich von ganzem Herzen, komm der lieben Seele hier am Computer zu Hilfe. Heile Du Sie und begegne Du ihr im Zentrum ihrer Not. Ja, Herr, greife bitte sichtbar ein - Amen.

missionswerk karlsruhe

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... seine Barmherzigkeit... ist alle Morgen neu

Beitragvon Magdalena61 » Mi 8. Okt 2014, 09:44

(Klg. 3, 22-23)
...
Nun leben wir ja nicht in einer zerstörten Stadt. Wir haben in der jüngeren Vergangenheit keine vergleichbare Katastrophe erlebt.
Aber auch wenn die eigenen vier Wände noch stehen, und vielleicht sogar sehr gut und nobel dastehen, kann man doch vor einem Trümmerhaufen stehen.

Ich denke an die Begegnung mit dem Tod. An die Trauer, die etliche unter uns heute mit sich tragen. Trümmer.
Ich denke an die Trostlosigkeit, mit der manche Menschen sich von Tag zu Tag schleppen, ohne in ihrem Leben irgendeinen Sinn zu sehen. Trümmer.
Ich denke an solche trüben Tage, an denen man einfach nicht aus dem Bett will. Das kennen Sie vielleicht auch. „Was soll's? Wozu? Der Tag bringt ja eh nur neue Probleme. Den immer gleichen Stress. Rumdrehen. Bettdecke über den Kopf. Weiterschlafen. Am liebsten für immer.“

Es gibt nicht wenige Menschen, denen geht es Tag für Tag so. Weil vielleicht ihre Seele in Trümmern liegt. Dafür kann's so viele Gründe geben: Eine zerbrochene Beziehung. Die Kündigung nach 25 Berufsjahren. Der soziale Abstieg. Die verheerenden Folgen eines fahrlässigen Unfalls. Angst vor dem Versagen in der Schule. Eine Sucht, die immer schlimmer wird. Und und und. Trümmer – vielleicht trotz einer gut bürgerlichen Fassade.
...

Gottes Barmherzigkeit ist alle Morgen neu.
Das ist ein Satz, den kann man sich gar nicht groß und schön genug aufschreiben. Das ist so was von herrlich, so großartig, so tröstlich …
Gottes Barmherzigkeit ist alle Morgen neu. Weil Gott nämlich treu ist. Weil er sich treu ist. Und weil er damit auch uns treu ist.
„Deine Treue ist groß“, freut sich der Klage-Sänger.

Jeden Morgen will Gott neu mit Ihnen anfangen! Jeden Morgen will er Sie neu beschenken. Jeden Morgen will er Ihnen begegnen.
Gott hält Tag für Tag Gutes für Sie bereit. Das ist Güte, dass Gott Gutes für Sie bereit hält. Er will, dass es Ihnen gut geht. Und er will Ihnen Gutes tun.

An trüben Tagen, an denen Sie nicht aufstehen wollen, gilt seine Barmherzigkeit ganz neu. Das ist ein guter Grund, doch aus dem Bett zu krabbeln: „Gott, ich sehe nur schwarz für diesen Tag. Aber ich will glauben und mich dran festhalten, dass Du Gutes für mich bereit hältst. Ich bin gespannt, was Du tun wirst.“

An trostlosen Tagen, an denen die Sinnlosigkeit eines falsch gelebten Lebens wie eine Bleiweste auf einem liegt, gilt seine Barmherzigkeit ganz neu. Da ist das ein guter Grund, doch die Last abzulegen und aufzuatmen: „Gott, ich weiß nicht, was das alles soll. Aber du weißt es, und du meinst es gut mit mir. Öffne mir die Augen und das Herz für deine Güte.“

An Tagen der Trauer, die wie ein Alptraum sind, aus dem man einfach nicht aufwacht, gilt seine Barmherzigkeit ganz neu. Da ist das ein guter Grund, doch wieder zu hoffen und sich vielleicht sogar zu freuen: „Gott, das tut alles so weh. Aber du bist stärker als der Tod! Darauf will ich vertrauen. Sei mir barmherzig, und hilf mir durch die Trauer hindurch und aus der Trauer hinaus.“
...
Pfarrer Martin Hecker

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Keiner will es, alle kennen es...

Beitragvon Magdalena61 » So 12. Okt 2014, 13:15

"Gott verursacht das Leid nicht. Er lässt Sie nicht leiden, damit sie reifer werden. Gott HASST das Leid. Darum hat er Jesus Christus geschickt. Darum gibt es die Kirche. Wir sollen das Leid in der Welt bekämpfen.

Aber trotzdem wird Gott das, was zum Bösen gedacht war in etwas Gutes verwandeln. Er wird es tun! So ist er. Diesem Gott dienen wir."
(Bobby Schuller)



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Re: Impulse

Beitragvon Magdalena61 » Mi 19. Nov 2014, 01:14

Besonnenheit

Ein weiser Mensch ist bekannt für seine Einsicht, und wer mitreißend reden kann, fördert die Erkenntnis.
Sprüche 16,21 (NLB)


Besonnenheit ist ein Wort, das man heutzutage nicht mehr oft hört. Besonnen bedeutet „überlegt, bedächtig, vorsichtig, umsichtig“. Wenn die Bibel von „besonnen“ oder „Besonnenheit“ spricht, geht es darum, ein guter Verwalter der Gaben Gottes zu sein. Zu diesen Gaben gehören Zeit, Energie, Kraft und Gesundheit – auch unser materieller Besitz. Unser Körper gehört genauso dazu wie unser Verstand und unser Geist.

So wie jeder von uns andere Gaben erhalten hat, besitzt auch jeder ein unterschiedlich hohes Maß an Befähigung, mit diesen Gaben umzugehen. Viel zu viele Menschen sind ausgebrannt, weil sie ihre Gaben und Fähigkeiten auf eine Art einsetzen, die Gott niemals von ihnen verlangt hat. Statt uns selbst ständig zu überfordern, weil wir es anderen recht machen oder unsere persönlichen Ziele erreichen wollen, sollten wir auf Gott hören und das tun, was er uns sagt. Das ist klug.

Andere beeindrucken zu wollen und nach ihren Maßstäben zu leben ist kein Ausdruck von Besonnenheit. Besonnen wäre es, Gott zu fragen, wie er will, dass man seine Gaben einsetzt und ihm dann zu gehorchen. Lernen Sie von Gott Besonnenheit und setzen Sie sie um, damit Sie das Leben so genießen können, wie er es will.

Gebet: Gott, ich möchte ein guter Verwalter von dem sein, was du mir anvertraut hast. Ich werde meine Gaben und Fähigkeiten nur noch für dich einsetzen. Zeige mir, wie ich sie mit deiner Besonnenheit und deiner Weisheit nutzen soll.

Quelle
19. September 2014

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Bekämpfe Angst mit Gebet

Beitragvon Magdalena61 » Mi 3. Dez 2014, 01:29

Bekämpfe Angst mit Gebet

… das ernsthafte (aufrichtige, andauernde) Gebet eines Gerechten macht ernorme Kraft verfügbar [dynamisch in seiner Wirkung].
—Psalm 27,4


Angst greift jeden an. Es ist Satans Weg, uns zu quälen und uns vom Vorwärtsgehen abzuhalten, damit wir nicht das Leben genießen können, für das Jesus starb, um es uns zu geben.

Ängste sind keine Realitäten, sie sind falsche Tatsachen, die real erscheinen. Aber wenn wir die Ängste, die Satan anbietet, annehmen und ihnen Stimme verleihen, öffnen wir die Tür für den Feind und schließen die Tür zu Gott.

Glaube wird durch Gebet freigesetzt, welches eine enorme Kraft verfügbar macht und dynamisch in seiner Wirkung ist.

Satan versucht uns durch Angst zu schwächen, aber Gott stärkt uns, wenn wir mit Ihm im Gebet Gemeinschaft haben.

Die Bibel lehrt uns, zu wachen und zu beten (Matthäus 26,41). Ich glaube der Hauptverweis in dieser Schriftstelle ist jener, auf uns selbst und auf die Attacken, die der Feind gegen unsere Gedanken und Gefühle abschießt, aufzupassen. Werden diese Angriffe entdeckt, sollten wir sofort beten. Wir denken vielleicht, der Angriff würde wieder verschwinden, aber wir müssen uns daran erinnern, dass, wenn wir beten, Kraft gegen dein Feind freigesetzt wird – nicht, wenn wir es erwägen, später zu beten.

Bete über alles und fürchte nichts. Ich glaube, du wirst entdecken, dass diese Entscheidung eine derjenigen ist, die mehr Freude und Frieden in deinem alltäglichen Leben produzieren wird.

Wenn Furcht an deine Tür klopft, dann lasse den Glauben antworten.
Tue dies:
Erinnere dich, dass Angst nur ein falscher Hinweis ist, der real erscheint. Wenn Angst an deiner Tür klopft, dann lasse den Glauben antworten.

26. Mai, 2007
http://www.joyce-meyer.de/DailyWord/4.html

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Gottes Trost

Beitragvon Magdalena61 » Mi 24. Dez 2014, 09:07

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.
Jesaja 40, 1

Trost für Gottes Volk ist für Gott sehr, sehr wichtig! ER weiß um die Leiden Seiner Kinder und will unbedingt etwas dagegen tun. ER ergründet die Tiefen unserer Herzen und weiß, wie wir uns fühlen. ER kann nachempfinden, wie es uns geht, weil ER selber Mensch war und alles erlitten hat. Der Trost Gottes geht viel tiefer wie die tröstenden Worte eines lieben Menschen. Der Trost Gottes wirkt in uns und bringt echte Heilung. Nur Seine Hand kann verbinden, was zerschlagen ist.

Wenn ich mutlos und zerschlagen bin, suche ich Sein Angesicht. Dann sitze ich still da und klage Ihm stumm mein Leid. Und ER kommt und ist einfach bei mir. In Seiner Hand, unter Seinen Flügeln finde ich Geborgenheit und Trost. Und dann kann ich wieder aufstehen und mit Seinem Frieden meine Arbeiten erledigen. Sein Trost durch Seine Gegenwart baut wieder auf, macht neuen Mut und gibt neue Hoffnung. Manchmal dauert die Heilung lange, aber ER wirkt und bringt uns hindurch. Seine liebevolle Gegenwart umgibt und trägt uns. ER ist der Gott allen Trostes.

Gott sucht Menschen, die sich von Ihm trösten lassen; – ER liebt sie! Und ER sucht Menschen, die Seinen Trost zu den Armen, Verlorenen, Verlassenen und Einsamen, den Mutlosen, Kranken und Sterbenden bringen. ER will Seine Liebesboten mit Hoffnung ausrüsten und ihnen Worte geben, die wirklich trösten. Durch Seine Boten erreicht ER die Herzen der Verlorenen. Die Botschaft ist nicht schwer: Gott ist da! ER sieht das Elend Seines Volkes! Wir sind nur ein Werkzeug, trösten tut Gott selber. Wenn wir Mut haben und mit den Menschen beten, merken wir, wie Gott am Wirken ist: ER tröstet und richtet den Menschen wieder auf.

Die Botschaft in Jesaja 40 sagt weiter: ER ist der gute Hirt, der sich um Seine Schafe und Herde kümmert. ER ist der starke Gott und herrscht mit starkem Arm. Alle, die ER gewonnen hat, gehen vor Ihm her. Wie ein Hirt führt Er Seine Herde zur Weide, ER sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt ER auf dem Arm, die Mutterschafe führt ER behutsam.

Danke, Vater im Himmel, nie hast Du mich allein gelassen. Selbst im stärksten Kummer warst Du bei mir und hast mich getröstet. Meine Tränen sind Dir kostbar. Ich kann mich bei Dir ausweinen und Du füllst mich mit Trost und Hoffnung. Immer hast Du mir neuen Mut gegeben. Wo ist ein Gott, so gut, stark und barmherzig wie Du?


franklitauen.wordpress.com 13. 12. 2014

Bibellese heute:Jesaja 40, 1 – 11




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Re: Impulse

Beitragvon Magdalena61 » Mo 5. Jan 2015, 18:58

:)

Nun habe ich in den letzten Tagen meine Bücher und Hefte endlich sortiert und eingeräumt, und das sind eine ganze Menge. Aus einem "Wegweiser" von 1993 gibt's jetzt eine Kostprobe.

Der "Wegweiser" ist ein kleines Heftchen im DIN-A- 6- Format mit Beiträgen vieler Christen aus aller Welt. Für jeden Tag eines Monats gab es - in 43 Sprachen- einen Bibelvers plus die Gedanken/ Erfahrungen aus dem täglichen Leben eines Bruders oder einer Schwester dazu. Leider wurde der Vertrieb aus Mangel an genügend Abnehmern (Finanzen) eingestellt.

Ich habe die Heftchen aufgehoben, weil ich das so gut finde, so verständlich und ansprechend, wie die Bibelverse hier kommentiert werden.

Hier der Text für den 5. Januar 1993
Der Herr harrt darauf, dass er euch gnädig sei... Wohl allen, die auf ihn harren!
(Jesaja 30,18)

Können wir uns vorstellen, was Noah und seine Familie empfanden, als sie 40 Tage und Nächte in der Arche lebten?

Zweifellos waren sie froh, dass Gott ihr Leben gerettet hatte, doch müssen die Probleme des Alltags sich mit der Zeit gehäuft haben mit all den Tieren, die Futter und Wasser brauchten. Tierlaute müssen ständig den Raum erfüllt haben. Es gab kaum Ruhe, und das schaukelnde Gefährt verursachte vermutlich Seekrankheit. Während 150 Tagen "stieg das Wasser", und sie warteten auf ein Zeichen Gottes, dass die Flut sich senkte. Und Gott gab das Zeichen. Ihre Geduld wurde belohnt, und sie sahen den Regenbogen.

Wie oft sind wir verzweifelt und meinen, nicht mehr warten zu können. "Wir verlieren nur Zeit", jammern wir mitten in der Hast unserer bedrängten Welt. Doch wenn uns das Herz vor Ungeduld klopft, vergessen wir oft, dass Gott am Werk ist, sowohl in der Arche als auch außerhalb.

Während Zeiten der Krankheit, in Monaten nicht erhörter Gebete, ist Gott doch ständig am Werk. Wir murren vielleicht, weil wir, so lange die Flut hoch steht, den Regenbogen nicht sehen können, aber Gott sieht ihn schon. Vertrauen wir darum Gott unsere Tage und Nächte an, denn wir wissen, wir warten nicht vergeblich.

Gebet: Gott, du Schöpfer und Gestaltert des Lebens, lehre uns Geduld, wenn scheinbar nichts mehr geschieht. In Jesu Namen. Amen.

Linda C. Grazulis (Pennsylvania)
Wegweiser Januar/Februar 1993---The Upper Room, Nashville


(Die Tiere brauchten Futter und Wasser, ja. Und was hat Noah mit dem Mist gemacht, den die Tiere produzierten? Über Bord geschmissen?)

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Re: Impulse

Beitragvon Martinus » Mo 5. Jan 2015, 19:11

Magdalena61 hat geschrieben::)


(Die Tiere brauchten Futter und Wasser, ja. Und was hat Noah mit dem Mist gemacht, den die Tiere produzierten? Über Bord geschmissen?)


steht doch schon im Text
doch müssen die Probleme des Alltags sich mit der Zeit gehäuft haben mit all den Tieren,
Bitte keine Argumente, ich hab meine Meinung.

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Re: Impulse

Beitragvon Magdalena61 » Mo 5. Jan 2015, 19:18

:lol:
:mrgreen: 10 Monate lang kann man den Mist nicht liegen lassen, schon gar nicht auf nicht- imprägnierten Holzböden. Außerdem stinkt es erbärmlich. Trocknen und verfeuern? Sie mussten ja vielleicht auch einmal etwas zum Essen kochen.
LG

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Unser Beitrag als Christen in der gegenwärtigen Lage

Beitragvon Magdalena61 » So 25. Jan 2015, 09:06

Unser Beitrag als Christen in der gegenwärtigen Lage
Mk. 1, 7-11 (ELB): Und er predigte und sagte: Nach mir kommt der, der stärker ist als ich; ich bin nicht würdig, ihm gebückt den Riemen seiner Sandalen zu lösen.
Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit Heiligem Geist taufen.

Und es geschah in jenen Tagen: Jesus kam von Nazareth in Galiläa und wurde von Johannes im Jordan getauft. Und sobald er aus dem Wasser heraufstieg, sah er die Himmel sich teilen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabfahren. Und eine Stimme kam aus den Himmeln: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.

Im Evangelium dieses Sonntag zeigt sich uns das Gottesbild Jesu Christi.
Es zeigt seine Konturen im Kontrast zur Gotteserwartung und zum Gottesbild Johannes des Täufers.
Johannes der Täufer erwartet einen starken Gott; einen, vor dem alle im Staub liegen; einen, der Feuer vom Himmel regnen lässt.

In Jesus von Nazareth aber erscheint ein Gott, der dieser Erwartung nicht entspricht.
Jesus kommt als Mensch unter Menschen, er reiht sich ein in die, die Buße tun.
Er steigt in das Wasser, in das Elementarste des Lebens.
Jesus kommt als Büßer und nicht mit Macht und Stärke. Er stellt sich selbst an den letzten Platz.
Und Gott antwortet darauf nicht mit Feuer vom Himmel, sondern durch die Taube vom Himmel, – im Symbol der Verletzlichkeit, in der Friedfertigkeit eines sanften Tierchens.

Der Gott, den Jesus Christus verkörpert und mit dem wir durch unsere Taufe verbunden, ja dem wir einverleibt sind, er ist kein Gott, der Anschläge fordert.
Der Gott Jesu Christi lässt sich auch nicht als Begründung dafür instrumentalisieren, Gewalt mit Gegengewalt zu beantworten, Terror mit Terrorismus.

Der Gott Jesu Christi ist bei denen, die auf dem letzten Platz sind.
Er reiht sich dort ein, wo Hilfe nötig ist, wo bedrückende Not herrscht.
Der Gott Jesu Christi ist dabei nicht konturlos barmherzig, er fordert vielmehr Recht und Gerechtigkeit, für die es einen Maßstab gibt – den Maßstab der Liebe.

Unser Beitrag als Christen in der gegenwärtigen Lage darf deshalb nicht in der Ausgrenzung von Menschen bestehen.
Unser Beitrag muss vielmehr die tätige Nächstenliebe sein; unser Beitrag muss der Dialog sein – das friedfertige und respektvolle Gespräch mit den Gläubigen anderer Religionen.
Unser Beitrag muss es sein, nicht blindem Fanatismus und scheinbar einfachen Lösungen nachzulaufen, – unser Beitrag muss vielmehr das Überlegen im Differenzieren und Bewerten sein.

Wir sind auf Jesus Christus getauft.
Er hat sich nicht zurückgezogen, er ist vielmehr in die Welt eingetreten.
Er hat sich zu einem Gott bekannt, der nicht den Weg der Gewalt geht, sondern der bei denen ist, die leiden, die büßen und die versöhnen wollen.

Das Handeln im Auftrag dieses Gottes ist heute Herausforderung für uns.

Pfarrer Ewald Sauer, 11. Januar 2015


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