Die Gesetze Israels

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Helmuth
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Re: Die Gesetze Israels

Beitragvon Helmuth » Do 29. Mär 2018, 22:54

ProfDrVonUndZu hat geschrieben:Gesetz ist ein Sammelbegriff für einzelne Gebote, im biblischen Sinne. Heute sagen wir für Gebot dann eher Paragraph oder Artikel.

Genau. Vom Wesen was Gesetz ist wirkt es auf dieslebe Weise, wie auch alle Obrigkeit von Gott gesetzt ist. Gott wirkt an sich was sein eigenes Gesetz anbelangt in Österreich nicht anders als in Israel. Es soll ja nach Gottes Willen nur ein einziges Gesetz geben. Israel wurde eben dazu erwählt.

Nicht dass sie das Gesetz für sich alleine haben sondern damit sie dadurch zu einem Licht für die Nationen werden. Das taten auch die ersten Israelten, allen voran Paulus. Ihm habe ich es wahrscheinlich zu verdanken, dass ich heute an Gottes Gesetz als obersten Maßstab glaube, indem das Evangelium von Generation zu Generation weitergetragen wurde, bis es mich erreicht hatte.

Das war wie ich es verstehe auch Gottes Plan.

ProfDrVonUndZu hat geschrieben:Wahrscheinlich haben wir sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Neuen Jerusalem. Das wiederum wird an den persönlichen Lebensumständen liegen.

Den Zusammenhang hier verstehe ich nicht. Kannst du mir das besser erklären?
Herzliche Grüße
Helmuth

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ProfDrVonUndZu
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Re: Die Gesetze Israels

Beitragvon ProfDrVonUndZu » Fr 30. Mär 2018, 22:28

Helmuth hat geschrieben:Nicht dass sie das Gesetz für sich alleine haben sondern damit sie dadurch zu einem Licht für die Nationen werden. Das taten auch die ersten Israelten, allen voran Paulus.

Richtig, aber wie taten sie es ? Durch die gelebte Bruderliebe.
Johannes 13,35 Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

1. Johannes 5,2 Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen.

Kolosser 3,12 Ziehet nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld, 13 ertraget einander und vergebet einander, wenn einer wider den andern zu klagen hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, also auch ihr. 14 Zu diesem allen aber ziehet die Liebe an, welche das Band der Vollkommenheit ist. 15 Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen worden seid in einem Leibe; und seid dankbar.

Es sollte sich von selbst verstehen, und Kolosser 3,12 sagt es ja auch im Detail, dass die Bruderliebe sich nicht äussert im Herumtragen und Verlesen eines Vorschriften- und Bestrafungskatalogs oder eines Gemeindemanifests. So ähnlich läufts aber nicht selten in den Gemeinden, wenn man erst mal in deren Fängen ist.

Paulus bezeichnet die Korinther in ihrem Wesen als Brief Christi.
2. Korinther 3,2 Ihr seid unser Brief, eingeschrieben in unsere Herzen, gekannt und gelesen von allen Menschen; 3 die ihr offenbar geworden, daß ihr ein Brief Christi seid, angefertigt durch uns im Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.

Ein schriftliches Gesetz müsste ja erst mal aufgeschrieben und dann auch noch verlesen werden. Was wäre das anderes als gegenseitige Belehrung über das Gesetz, die doch dem Neuen Bund widerspricht ?
Hebräer 8,11 Und sie werden nicht ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! denn alle werden mich erkennen vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen.


Helmuth hat geschrieben:
ProfDrVonUndZu hat geschrieben:Wahrscheinlich haben wir sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Neuen Jerusalem. Das wiederum wird an den persönlichen Lebensumständen liegen.

Den Zusammenhang hier verstehe ich nicht. Kannst du mir das besser erklären?

Du übertägst irdische Vorstellungen und Verhältnisse in den Himmel. Das zeugt davon, dass du sehr sehr zufrieden bist mit den jetzigen Zuständen. Also nicht nur demütig und bescheiden zufrieden, sondern dass du dir ein ewiges weiter-so-wie-bisher erwartest. So ähnlich kommt das jedenfalls an. Weißt du denn nicht, was Jesus über die Eheverhältnisse in der Auferstehung sagt ? Das sind ja auch Besitzverhältnisse. Das mag der emanzipierte Christ von heute bestreiten, aber im AT wird die Ehe so dargestellt, wenn der Ehemann auch Herr (Baal/Besitzer) genannt wird. Die Besitzverhätlnisse werden aufgelöst. Da kriegen viele sicher gleich Panik vor dem bösen Kommunismus. Aber, zum Glück haben wir ja noch Hesekiel 48 als Opium, wo auch im Neuen Jerusalem auch wieder die alten Besitzstände gelten. Doch ich sage : Täuschet euch da mal nicht !
Die Q(uellen)-Hypothese ist keine Lösung für ein Problem, sondern eine Quelle von Problemen, für die es keine Antwort gibt als zusätzliche Hypothesen.“ - Eta Linnemann


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