Aschermittwoch

Rund um Bibel und Glaube
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Magdalena61
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Aschermittwoch

Beitragvon Magdalena61 » So 1. Sep 2013, 15:32

Hemul hat geschrieben:
Magdalena61 hat geschrieben:Was hast du nur mit dem Aschermittwoch?
Hi Magda!
Ich habe gar nix mit Aschermittwoch am Hut. Bei mir kommt kein Asche-Kreuzle an die Stirn. :lol:
Aber lass uns ernst werden. Wo geht aus der Bibel hervor, dass ein Aschekreuz als Symbol für die Sündenvergebung angesehen werden kann? :roll:

PS: Bitte nicht wieder herumeiern und versuchen abzulenken, sondern konkret und direkt Stellung beziehen. :clap:
Die Asche als Symbol für Sündenvergebung? -- Das ist bei mir noch nicht angekommen. -- Meines Wissens wird am Aschermittwoch dazu aufgerufen, Buße zu tun.
O.k., direkt nach Fastnacht...das finde ich jetzt auch nicht so günstig. -- Das lädt ja direkt ein zu Gedankenkominationen, wie du sie produzierst.

Wenn du so streng bist mit den Katholiken und auf "biblisch" pochst, mal eine Gegenfrage:
Wo steht in der Bibel etwas davon, dass Gläubige die Bibel nicht auf eigene Faust und auf keinen Fall ohne die Erklärungen der WTG lesen sollen?
Hin und wieder stehen unter dem Volke Jehovas Personen auf, die wie Satan eine unabhängige, kritische Haltung einnehmen. Sie wollen nicht “Schulter an Schulter” mit der weltweiten Bruderschaft dienen. (Vergleiche Epheser 2:19 bis 22.)

Sie bieten dem Wort Jehovas eher eine “störrische Schulter” (Sach. 7:11, 12). Diese Hochmütigen versuchen, die “Schafe” von der einen internationalen “Herde”, die Jesus auf der Erde eingesammelt hat, wegzuziehen, indem sie das Muster der “reinen Sprache”, die Jehova in den vergangenen 100 Jahren auf so gütige Weise seinem Volk gelehrt hat, verunglimpfen (Joh. 10:7-10, 16). Sie versuchen, Zweifel zu säen und Arglose von dem reichlich mit geistiger Speise gedeckten “Tisch” im Königreichssaal der Zeugen Jehovas, wo wirklich “nichts mangelt”, wegzuführen (Ps. 23:1-6).

Sie sagen, es genüge, nur die Bibel zu lesen, entweder allein oder in kleineren Gruppen zu Hause. Aber seltsamerweise haben sie sich aufgrund dieses “Lesens der Bibel” Irrlehren zugewandt, die Geistliche der Christenheit vor 100 Jahren in ihren Kommentaren vertraten, und einige feiern sogar wieder Feste der Christenheit, z.B. den 25. Dezember, an dem die Römer die Saturnalien feierten.

Jesus und seine Apostel warnten vor diesen Abtrünnigen (Matth. 24:11-13; Apg. 20:28-30; 2. Petr. 2:1,22).
(WT 15.11.1981, Seite 28, Absatz 14)
Wer im Glaushaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen :mrgreen: .

Es wäre schön, wenn Katholiken zum "Aschermittwoch" mitsamt seiner Symbolik einiges sagen. Sie haben die "Asche" nämlich nicht erfunden, sondern reflektieren auf Bibelstellen...

Ich habe das früher auch mitgemacht. SO schlecht finde ich das gar nicht.
Bei uns fand ein Gottesdienst statt, ganz früh am Morgen, und die katholischen Schüler bekamen unterrichtsfrei, damit sie da hingehen konnten. Der Pfarrer zeichnete ein Aschekreuz auf die Stirn und sagte dabei (etwa): "Denke daran, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst".
LG

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Rembremerding
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Re: Aschermittwoch

Beitragvon Rembremerding » Mo 2. Sep 2013, 20:14

Hallo und guten Abend alle zusammen! :)

Es gibt eine Zeit zum Feiern, es gibt eine Zeit zum Fasten. In beiden ist der Herr in den Herzen zugegen. Der Aschermittwoch weist nicht auf die vergangene Zeit hin, sondern stellt den Beginn der mit 40-tägigen Fasten durchwirkten Vorbereitungszeit zur Passion und Auferstehung des Herrn dar. Das Auflegen des Aschekreuzes und das Fasten sollen zwar den Körper betreffen, aber den Geist erreichen. Jak 4, 8-10 umschreibt sehr schön die Stimmung im Herzen zu Aschermittwoch:
Jak, 4, 8-10; HSK
Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt die Herzen, ihr Wankelmütigen! Fühlt eure Not, klagt und weint! Euer Lachen verwandle sich in Klage und eure Freude in Betrübnis. Demütigt euch vor dem Herrn, und er wird euch erhöhen.

Es ist die Bekehrung des Herzens, die innere Buße, eine bewusste Neuausrichtung hin zu Gott, die an Aschermittwoch beginnt und das Aschekreuz darf uns darauf einstimmen.
Die Asche des Aschekreuzes soll uns vergegenwärtigen, dass wir Staub sind, deshalb wird vom Priester beim Auflegen ausgesprochen: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ (Gen, 3, 19). Das Wort fordert uns auf, unsere Nichtigkeit vor Gott anzuerkennen und sich an die notwendige Demut in der Nachfolge des Herrn zu erinnern. Der unendliche Abstand zwischen der Herrlichkeit Gottes und unserer Sündhaftigkeit soll heilsame Herzensreue, heilenden Seelenschmerz hervorrufen. Schon im AT wurde als Zeichen der Buße Asche verwendet.

Die Asche ist ebenso Sinnbild unseres vergehenden endlichen Leibes oder auch des Sündenleibs, aus denen aber neues entstehen wird: der Herrlichkeitsleib für das ewige Leben im Jenseits, aber ebenso der Gnadenleib durch den Glauben an den Herrn im Diesseits, die beide durch die Gnade Gottes aus der Asche wiedergeboren werden. Deshalb wird auch die Asche in Form eines Kreuzes auf die Stirn oder das Haupt gelegt. Denn der Herr Jesus Christus war es, der uns durch seinen Sühnetod am Kreuz die Möglichkeit des ewigen Lebens im Jenseits schenkte und ein diesseitiges Leben zur vorbereitenden Heiligung durch seine Gnade und den Hl. Geist.
Und gerade auf ihn, der ohne Sünde war, gilt es ab Aschermittwoch zu schauen: Seinen 40tägigen Aufenthalt in der Wüste zu betrachten, die Versuchungen, die er widerstand, als eigenes Vorbild anzunehmen, sein Leiden und seinen Tod für unsere Sünden zu beweinen. Dies alles kann eben nur in äußerster Demut geschehen, worauf uns das Aschekreuz hinweist.
"Der Tag ist nicht mehr fern, an dem die Menschheit zwischen Selbstmord und Anbetung wählen kann”
(Pierre Teilhard de Chardin).
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Re: Aschermittwoch

Beitragvon Magdalena61 » Do 16. Feb 2017, 21:39

Am 1. März ist Aschermittwoch.

Bis dahin sind es weniger als 14 Tage. Danach beginnt die Fastenzeit.

*nur mal vorwarne*
LG

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Münek
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Re: Aschermittwoch

Beitragvon Münek » Sa 18. Feb 2017, 00:21

Rembremerding hat geschrieben:Die Asche des Aschekreuzes soll uns vergegenwärtigen, dass wir Staub sind, deshalb wird vom Priester beim Auflegen ausgesprochen: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ (Gen, 3, 19).

Wenn ich aus Staub bestünde, könnte ich samstags nicht in die Badewanne gehen. Also Vorsicht mit der bedenkenlosen Übernahme alttestamentlicher Mythen.

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Re: Aschermittwoch

Beitragvon Pluto » Sa 18. Feb 2017, 11:20

Magdalena61 hat geschrieben:Am 1. März ist Aschermittwoch.

Bis dahin sind es weniger als 14 Tage. Danach beginnt die Fastenzeit.

*nur mal vorwarne*
Fastest du dann? :shock:
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Re: Aschermittwoch

Beitragvon Pflanzenfreak » Sa 18. Feb 2017, 15:29

Münek hat geschrieben:Wenn ich aus Staub bestünde, könnte ich samstags nicht in die Badewanne gehen.

... wieso, es gibt doch heutzutage solche ganz feinen Abflusssiebe. Die würden sicherlich auch Dich zurückhalten.

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NIS
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Re: Aschermittwoch

Beitragvon NIS » Sa 18. Feb 2017, 15:31

Was darf man in der Fastenzeit essen?
Der Heilige Geist ist ein Kind. (Hauke)

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Re: Aschermittwoch

Beitragvon Rembremerding » Sa 18. Feb 2017, 15:34

... alles, bewusst, vielleicht weniger, dankbar, fröhlich.
"Der Tag ist nicht mehr fern, an dem die Menschheit zwischen Selbstmord und Anbetung wählen kann”
(Pierre Teilhard de Chardin).
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Andreas
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Re: Aschermittwoch

Beitragvon Andreas » Sa 18. Feb 2017, 15:37

NIS hat geschrieben:Was darf man in der Fastenzeit essen?
Fast Food.

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Re: Aschermittwoch

Beitragvon Rembremerding » Sa 18. Feb 2017, 15:39

Andreas hat geschrieben:
NIS hat geschrieben:Was darf man in der Fastenzeit essen?
Fast Food.

und nicht vergessen: Fasten your seatbelts
"Der Tag ist nicht mehr fern, an dem die Menschheit zwischen Selbstmord und Anbetung wählen kann”
(Pierre Teilhard de Chardin).
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