Eins sein

Themen des Neuen Testaments
Novas
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Re: Eins sein

Beitrag von Novas » Do 10. Mai 2018, 13:27

Lena hat geschrieben:dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
Joh. 17,21


Wie stellt ihr euch dieses eins sein im Alltag vor?
In einem Prophetenwort heißt es: Ihr seht die Gläubigen in gegenseitigem Mitleid, gegenseitiger Liebe und Zuneigung - wie ein Körper. Wenn ein Glied klagen hat, ist der übrige Körper im Wachsein und im Fieber mit ihm verbunden. Das ist die Definition wahren Glaubens: eine Lebenspraxis, die mit dem guten Benehmen (أدب
/ adab
) beginnt.
„ḥusn al-ʾadab min al-ʾīmān - Gutes Benehmen ist ein Teil des Glaubens“
Nichts ist ein besserer Beweis für die Wahrheit einer Religion und nichts besseres wird sich auf der Waage am Tag des Gerichts befinden, als der gute Charakter. Einst wurde der Prophet gefragt: „Wer von den Gläubigen hat den vorzüglichsten Glauben?” Er antwortete: „Der,der den edelsten Charakter von euch hat.” ein edler Charakter bringt das Böse und Trennende zum Schmelzen, wie die Sonne das Eis. Das beginnt damit Gutes zu reden, gefällig/schön zu kommunizieren, sich sanftmütig und warmherzig zu verhalten, Milde und Freundschaft walten zu lassen. Dann ist Einheit nicht nur möglich, sondern unaufhaltsam, so wie die Gravitationskraft den Apfel zur Erde fallen lässt.
Zuletzt geändert von Novas am Do 10. Mai 2018, 14:11, insgesamt 2-mal geändert.

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NIS
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Re: Eins sein

Beitrag von NIS » Do 10. Mai 2018, 13:36

Gott und seine Schöpfung seien Eins.
Amen
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R.F.
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Re: Eins sein

Beitrag von R.F. » Do 10. Mai 2018, 14:01

sonja-marion hat geschrieben:Liebe Lena,
Könnte es nicht sein, dass wir bei unserem Suchen nach Einheit nur auf Äußerliches starren und gar nicht merken, wie tief wir in Jesus vereint sind?


Bei der Einheit der an Jesus Christus Glaubenden geht es um etwas ganz Persönliches. Das Innerste - das absolut Andere - meiner Selbst zu erfahren und zu erleben.


Einheit mit Christus meint etwas ganz anderes als einen trockenen Verhaltenskodex. - Ökumene wird nicht durch Uniformierung bewirkt, sondern dadurch, dass jede und jeder von uns wächst im freudigen, liebenden und dankbaren Glauben an Jesus.

sonja-marion
Die gemeinsame Erwartung ist Voraussetzung für eine wirkliche Einheit unter den Gläubigen. Allerdings erwarten nur wenige Christen eine neue Weltordnung unter der Regierung des physisch anwesenden Messias. Und schon gar nicht zu unserer Zeit...

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Re: Eins sein

Beitrag von Renate2012 » Do 10. Mai 2018, 17:12

Lena hat geschrieben:
Renate2012 hat geschrieben: Theorie und Praxis.
Oder ist hier in dieser Gesellschaft irgendwer mit irgendwem in irgendwas eins ?
Immer wieder geschieht dies. In einer Sache oder in mehreren ist man sich einig.

Aber was ist in Wahrheit mit dem eins sein gemeint, so wie es der Herr Jesus gebeten hat?!
Das kann ja sein, dass das bei dir und deiner Freundin, Mutter, Schwester, Freund, Mann, Kumpel, Arbeitsplatz so funktioniert - mit dem "eins-sein". Aber ein Blick über den Tellerrand oder in die Relität auf der gesamten Welt oder nur ein paar Kilometer weiter erschweren doch das romantische Gefühl des "eins-seins" - wenn ich mir z:B. das hier angucke (oder bist du auch damit eins ?) :
https://www.gmx.net/magazine/politik/sy ... krieg%22.1


Wie hat es denn der Herr Jesus erbeten und gemeint ?

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Lena
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Re: Eins sein

Beitrag von Lena » Do 10. Mai 2018, 19:39

Renate2012 hat geschrieben: Wie hat es denn der Herr Jesus erbeten und gemeint ?
Das ist ja meine Frage :).

Die Nächstenliebe bringt es wohl am ehesten auf den Punkt. Auch wenn ich nicht jedem Nächsten die gleiche Aufmerksamkeit zu geben vermag, so kann ich doch jedem, der mein Nächster ist, wohlgesinnt begegnen.

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Lena
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Re: Eins sein

Beitrag von Lena » Do 10. Mai 2018, 19:42

janosch hat geschrieben: Für ein wahre „Christ“ ein Jahwe nie existieren dürfte!
Denkst Du wirklich, lieber Janosch, dass Du dich mit allen, die das bezeugen, eins empfindest?

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Re: Eins sein

Beitrag von sonja-marion » Do 10. Mai 2018, 20:22

Liebe Lena,

ich halte es in meinem Leben mit Meister Eckhart, er meinte:

"Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch ist der, der Dir gerade gegenüber sitzt. Das Notwendigste ist immer die Liebe. "

sonja-marion

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Re: Eins sein

Beitrag von Maryam » Fr 11. Mai 2018, 17:45

Hallo Lena
Für mich persönlich bedeutet dieses eins-sein so von dem Jesus in Johannes 17.21 zu seinem Vater betete, wie Jesus es selbst an sich erlebte. Nurmehr in inniger Gottverbundenheit handelnd, wie Jesus und später seine Jünger ihm gleich den Zuhörern klar ans Herz legte.

Das JA für ein Leben mit Jesus Christus verhalf mir zu einer höchst positiven Veränderung meiner gesamten Einstellung von früher. Biblisch kann man sagen, ich bin geistlich eine neue Kreatur im selben Körper, das Alte ist vergangen. Der Aufruf von Paulus, nurmehr im Geist zu wandeln, sich wie ein Kind des Lichts zu verhalten, haben auch zu dieser wunderbaren geistlichen Neugeburt beigetragen.

Meine Familie war anfangs überrascht von meiner inneren Wandlung, weil ich in allfälligen Situationen geduldiger, gelassener und stressfreier reagiere und das mit einer vorher nicht einmal für möglich gehaltenen Selbstverständlichkeit.

Das sind so meine Erfahrungen in bezug auf EINSsein, sich EINIG sein, verEINT sein mit meinem Retter und Erlöser, wie er es ja mit dem himmlischen Vater erlebte, vorlebte und lehrte und zum Weiterlehren seinen Jüngern auftrug = Bauplan für das Reich Gottes.

Lg Maryam

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Re: Eins sein

Beitrag von janosch » Fr 11. Mai 2018, 20:30

Lena hat geschrieben:
janosch hat geschrieben: Für ein wahre „Christ“ ein Jahwe nie existieren dürfte!
Denkst Du wirklich, lieber Janosch, dass Du dich mit allen, die das bezeugen, eins empfindest?
Ich bin sicher!

Was sollte ich empfinden! Es ist nicht ein Empfindung...oder Erfindung es steht geschrieben!

Du hast ohne Christus kein Gott, und auch kein Vater! Dann wie könntest du den Jahwe kennen bevor „sein Sohn" nicht kennst!

Wenn du ein „Sohn Gottes“ kennst dann baraucht man ein Ersatz Gott Jahwe noch weniger! Also, wozu ein Jahwe Vater??

Was ich immer sage wie kann ein Christ Christ werden?? Das ist nicht ein „Schmuse kurs“ mit „Jahwe den Vater“...? Was wäre wenn... das AT nie in unsere Hände gelangt hätte?

Damit sollte anfangen! Hätten wir viel mehr Segen, da bin ich siher....dafür benötigt man kein jüdische Jahwe... ;)

Jeden kann nur allein mit Christus anfangen, und meiste anfange gut sind, und dann kommen die Geier...(Religionen) und früher oder später läuft alles im Bach runter...

Du muß dich auch irgendwann entscheiden mit wem du EINS bist! Zwei Herren gibt es nicht! 8-)

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Lena
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Re: Eins sein

Beitrag von Lena » So 13. Mai 2018, 19:52

Maryam hat geschrieben: Das JA für ein Leben mit Jesus Christus verhalf mir zu einer höchst positiven Veränderung meiner gesamten Einstellung von früher.
janosch hat geschrieben:
Jeden kann nur allein mit Christus anfangen
Wo der Name des HERRN verherrlicht wird, da wird es mir warm ums :Herz:.

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