Darstellung der Zeugen Jehovas

Rund um Bibel und Glaube
janosch
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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von janosch » Di 13. Feb 2018, 10:36

AlTheKingBundy hat geschrieben:
Raiauer hat geschrieben:Du kannst z.B keinen Text anführen, dass der Erzengel im At Jesus noch über sich hatte.
Brauch ich auch nicht, da es keine Präexistenz von Jesus gibt.
Nicht ganz....

allein diese Tatsache das was hier Paulus schrieb, wichtiger als dein Erkenntnisse zu akzeptieren. Kannst du drehen wie du willst das ändert nicht daran!

1Kol1.15.
Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.
16. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
17. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.


Ich weiß ich weiß, vielen Jahwe Vater Anbeter mit solchen aussagen nicht anfangen können... gut so!

Nur eins versteh ich nicht, wie könnte Christus von ein unsichtbaren Geist ein Abbild oder „Ebenbild" sein?? :o

Das kann nur seien Präexistenz rechtfertigen. Na dann alles Klar.... Es gibt nur ein Gott im Person der Herr über alle Geschöpf wie Erzengel Michael, oder Gabriel.... wow sogar hatten ein Namen diese Engel, Jahwe dagegen nur ein Unsichtbare, Namenlose Geist war! :clap:

Apropo...ist der Jahwe heute Sichtbar...oder Ehrungs würdig um sein „Taten´s“ (Wahrheits) Wille? :roll:

janosch
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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von janosch » Di 13. Feb 2018, 12:16

ThomasM hat geschrieben: Die RKK ist fähig, sich weiter zu entwickeln.
Um welche Hinsicht?? :o Oder kann man überhaupt das ein Entwicklung nennen? Die Moral Anspruch worauf du gern Pochst, ist nicht die Liberalen zu verdanken! Wie das Gesetz auch nicht, das sind radikalen Maßnahmen vom Radikalsten.

Eigentlich das sind „Zwangs Änderungen“ durch ein Medialen druck erstanden was die Rkk betrifft. Durch auch Entlarvungen den Moderne Medien erstanden sind. :thumbdown:
Ökumene spielt auf örtlicher Ebene fast überall eine wesentliche Rolle und die Meinung der Basis, dass die anderen christlichen Kirchen nicht die Gegner sind, setzt sich überall durch. Bei uns am Ort ist das Miteinander von katholischer, evangelischer und freikirchlicher Kirche inzwischen eine Selbstverständlichkeit.
Und was bringt das? „Gemeinsamkeit" gegen was? Gegen der Islam?? Mehr Lesbe und Homo in die Kirche? Das sind „In“ heute. In die Achtziger war es noch strafbar. Und was ist mit das Gesetz...die biblische GrundIdee die Kirche?
Langsam folgt hier auch die Führung. In der ACK sind alle christlichen Kirchen organisiert, auch die orthodoxen und katholischen Kirchen. Der Leispruch ist hier "gemeinsam bei aller Unterschiedlichkeit". Im Zentrum steht der Respekt voreinander mit dem Ziel gemeinsam gegen eine zunehmend unchristliche Gesellschaft zu arbeiten.
Das sind keine „Enderungen“ oder Umkehr im wahrer sinn. Anderseits unterstünzen und einverstanden mit allem „Böse dinge“ was in der Welt abgeht! Sogar sie segnen! :o Was ist das mit Respekt zutun?
Die ZJ sind in keinerlei ökumenischen Bewegung (wie auch nicht die Mormonen oder die Neuapostolen und einige andere).
Bin ich nicht so siher, sie nennen sich bereit Christen...kann man auch als Entwicklung betrachten...ob das ein „Umkehr“ ist, daran habe ich Zweifel.

Die Zeugen werden von ihren Zeugnissen erkennbahr! Ich erkenne damit sofort ein Katholik oder eben ZJ!

In diese Religionen sind die Dogmen so festgesetzt das ein Umkehr fast unmöglich ist. Im Wahrheit interessieren sie nicht daran, die Klerus sorgen dafür das alless bei dem alte bleibt!

ThomasM
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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von ThomasM » Di 13. Feb 2018, 12:48

janosch hat geschrieben:
ThomasM hat geschrieben: Die RKK ist fähig, sich weiter zu entwickeln.
Um welche Hinsicht??
Die Apostel haben bereits um die Einheit der Christen gerungen, viele Themen in den Briefen zeigen das sehr deutlich.

Letztlich ging diese Einheit verloren. Ich persönlich glaube, dass Gott bei zunehmender Größe des Christentums die dadurch entstehende Vielfalt auch gewollt hat. Menschen sind eben unterschiedlich und daher brauchen sie auch unterschiedlich geprägte Gemeinden.

Aber eines wollte Gott ganz sicher nicht, die interne Selbstzerfleischung, den Kampf gegeneinander. Und das Vorgehen "Ich deklariere mich selbst zur Wahrheit und alle haben sich an mir zu orientieren. Und wer sich nicht daran hält, der bekommt den Kopf kürzer gemacht" hat ja gerade erst zu der heutigen Zersplitterung geführt. Das ist also keine Lösung.

Die im Westen um sich greifende Abkehr vom Glauben bzw. die Hinwendung zu anderen Glaubensformen ist eine Reaktion auf diese Zersplitterung. Das Christentum kann es sich nicht leisten, weiter gegeneinander zu agieren, oder Gott wird diese Gegend zum nicht-christlichen Abendland machen.
Die evangelischen Kirchen haben das früh begriffen bzw. waren dem ökumenischen Gedanken offener eingestellt. Die katholischen und orthodoxen Kirchen haben das erst in den letzten Jahrzehnten begriffen. Die ZJ haben es nicht begriffen.

Wenn du aber die anderen nicht in deine Wahrheit zwingen kannst, dann ist der einzige Weg, den anderen in seiner Verschiedenheit erst einmal stehen zu lassen. Und Dinge, die du vielleicht nicht magst, erst einmal auszuhalten. Das kann man auch, wenn man deutlich macht, dass man die Dinge nicht mag.
Und das ist auch der Weg, den Gott mit "Liebe" bezeichnet hat. Dagegen ist der "Kopf ab" Weg von Gott nicht gut geheißen.
Gott würfelt nicht, meinte Einstein. Aber er irrte. Gott nutzt den Zufall - jeden Tag.

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Isai
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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von Isai » Di 13. Feb 2018, 13:15

Hallo :-)

Mal kurz offtopic und grundsätzlich an christliche Mitglieder einer Organisation, eines Vereins etc.:

Es geht doch nicht um einen Glaubensgemeinschaft / Denomination / Gruppierung / Organisation o. ä. sondern einzig und allein darum:
Habe ich mich von meinem alten Weg abgewandt, meine Sünden vor Gott gebracht, Jesus Christus zur Vergebung dieser angerufen, Ihn um den Heiligen Geist gebeten (Apg 2:21; 9:14; 9:21; 1. Korinther 1:2; 2. Kor. 5:20, 21)?

An den Früchten erkennen wir die Person - nicht die Glaubensgemeinschaft / Denomination / Gruppierung o. ä. - die Frucht des Heiligen Geistes, welcher der Geist Christi ist. Täglich sein Kreuz aufzunehmen (täglich "zu sterben", Galater 5:24, 25) und Jesus Christus leben lassen in mir (aufrichtige Liebe zu allen - auch feindlichen - Menschen).

Wurde mir der Heilige Geist zu Teil und lebe ich fortan nicht mehr, sondern der Heilige Geist in mir (Galater 2:20)?

Den Fokus nicht auf die Gruppe oder Organisation richten, der man angehört, das bewirkt nämlich gar nichts. Bestenfalls Selbstgerechtigkeit.

Deswegen sollte doch jeder, ob ZJ oder nicht oder was anderes gucken und prüfen, ob der Heilige Geist voll und ganz jede Sekunde des Lebens in mir wirkt (Frucht bringt, Galater 5:22, 23). Dazu am Weinstock bleiben, ohne Jesus Christus geht da gar nichts (Johannes 15:5).

Petrus fragte nicht "wohin sollen wir gehen?", sondern "zu wem sollen wir gehen?".

Fokus: nur der Herr Jesus Christus allein und täglich, sekündlich mit ihm gehen. Den Herrn darum bitten, alles zu entfernen was uns vom Vater trennt. Kann ich z. B. allen alles vergeben? Dafür ist er ja auch der Mittler, Helfer, Führer, Ratgeber. Der Herr weiß um alles in und um uns und hat die Kontrolle. Frage: Überlasse ich sie ihm auch, 100 % ?

Liebe Grüße,

Isai

P.S. Das Thema betreffend: Das rotbetonte wird in besagter Gruppe untersagt und mit Ausschluss sanktioniert, sofern man nicht Reue zeigt (und daraufhin erst geprüft wird ob die Reue der Person überhaupt echt ist). Warum lasse ich mir von Menschen vorschreiben, den Weg der Rettung wie er in der Heiligen Schrift aufgezeigt wird, nicht zu gehen? (Römer 10:9-13)

Es empfiehlt sich unter Gebet - und ohne Hilfsmittel - die Apostelgeschichte durchzulesen (Apg. 16:30-34) um wieder an der Einfachheit des Evangeliums anzuknüpfen und Hürden die von menschlichen Führern erdacht wurden, nicht von Gottes Geist, abzubrechen.
Tut Buße. Jeder lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
Apg 2:38

Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.
1. Joh 4:15

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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von Ziska » Di 13. Feb 2018, 13:46

Isai hat geschrieben:...
Habe ich mich von meinem alten Weg abgewandt, meine Sünden vor Gott gebracht, Jesus Christus zur Vergebung dieser angerufen, Ihn um den Heiligen Geist gebeten (Apg 2:21; 9:14; 9:21; 1. Korinther 1:2; 2. Kor. 5:20, 21)?

...
Dazu am Weinstock bleiben, ohne Jesus Christus geht da gar nichts (Johannes 15:5).

...

P.S. Das Thema betreffend: Das rotbetonte wird in besagter Gruppe untersagt und mit Ausschluss sanktioniert, sofern man nicht Reue zeigt (und daraufhin erst geprüft wird ob die Reue der Person überhaupt echt ist). Warum lasse ich mir von Menschen vorschreiben, den Weg der Rettung wie er in der Heiligen Schrift aufgezeigt wird, nicht zu gehen? (Römer 10:9-13)

Es empfiehlt sich unter Gebet - und ohne Hilfsmittel - die Apostelgeschichte durchzulesen (Apg. 16:30-34) um wieder an der Einfachheit des Evangeliums anzuknüpfen und Hürden die von menschlichen Führern erdacht wurden, nicht von Gottes Geist, abzubrechen.
Hallo Isai,
irgendwie verstehe ich dich nicht... :roll:

Du hast in rot etwas angemerkt und dann unter P.S. dazu etwas geschrieben.
von meinem alten Weg abgewandt, meine Sünden vor Gott gebracht, Jesus Christus zur Vergebung dieser angerufen, Ihn um den Heiligen Geist gebeten (

Denkst du denn, dass ZJ das nicht getan haben?

Denkst du, dass sie nicht
am Weinstock bleiben, ohne Jesus Christus geht da gar nichts (
?

Es ist eine der Grundlehren, dass man seine Sünden vor Gott bekennt und Gott durch Jesus Christus um Vergebung bittet.
Jeden Tag wird um Gottes heiligen Geist gebetet...
Jedem ZJ ist bewußt, dass ohne Jesus gar nichts geht...

Wie kommst du darauf, dass das untersagt wird?

Oder meinst du etwas ganz anderes?
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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von Isai » Di 13. Feb 2018, 13:50

Hallo Ziska,

genau das, es wird untersagt Jesus Christus persönlich anzurufen. Dies gilt als Götzendienst. Ohne ihn kommt man aber nicht zum Vater.

Liebe Grüße,

Isai

P.S. Aber das Entscheidende ist, sich an Jesus Christus zu klammern, nicht an eine Gruppierung.
Tut Buße. Jeder lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
Apg 2:38

Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.
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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von Janina » Di 13. Feb 2018, 13:52

Isai hat geschrieben:Es geht doch nicht um einen Glaubensgemeinschaft / Denomination / Gruppierung / Organisation o. ä.
An den Früchten erkennen wir die Person - nicht die Glaubensgemeinschaft / Denomination / Gruppierung o. ä.
Aber trotzdem gibt es Sekten, bei denen die Unfruchtbarkeit notwendige Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist. Wie ist das denn bei den ZJ? Wer eine Bluttransfusion kriegt, fliegt. Wer die Evolution versteht, fliegt.

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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von Raiauer » Di 13. Feb 2018, 13:55

Anton B. hat geschrieben:.

Meine Frage: Wie steht der "Menschensohn" des Buches Daniel dazu im Zusammenhang. Ist er im Danielbuch identisch mit dem dort genannten "Fürsten Michael"? Sind es ähnlich der Trinitätslehre zwei Personenausprägungen eines Wesens oder eine einzige Person mit zwei Bezeichnungen? Gilt dies für die Nennungen in der Offenbarung genauso?
Interessanter Punkt. Es ist z.B nicht ungewöhnlich, dass z.B Jesus in der Offenbarung mit seinen verschiedenen Namen in Szenen auftritt. Als Menschensohn, als Lamm Gottes, als Sohn Gotttes,als Löwe vom Stamm Juda, als apokalyptischer Reiter, als das Wort Gottes, als Michael(?), als König der Könige, als Spross Davids, als Morgenstern, vielleicht noch ein paar mehr, die mir gerade nicht einfallen. ...LG Rainer
Ich bin Zeuge Jehovas

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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von Ziska » Di 13. Feb 2018, 14:02

Isai hat geschrieben:Hallo Ziska,

genau das, es wird untersagt Jesus Christus persönlich anzurufen. Dies gilt als Götzendienst. Ohne ihn kommt man aber nicht zum Vater.

Liebe Grüße,

Isai

P.S. Aber das Entscheidende ist, sich an Jesus Christus zu klammern, nicht an eine Gruppierung.
Hallo!
Was sagte Jesus?
Johannes 16:23 (Neue evangelistische Übersetzung)Wenn es so weit ist, werdet ihr mich nichts mehr fragen müssen.

Ja, ich versichere euch: Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben.
Johannes 15:16 (NeÜ)Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich euch. Ich habe euch dazu bestimmt,
dass ihr losgeht und Frucht bringt – Frucht, die Bestand hat.

Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um irgendetwas bittet, wird er es euch geben.
https://www.bibleserver.com

Jesus sagte, dass wir den Vater im Namen Jesu um etwas bitten. Das Gespräch mit Gott nennt man Gebet!
Also bete ich zu Jehova durch seinen Sohn Jesus Christus.

Das heißt, dass ich während des Gebetes sage, dass ich "dieses Gebet durch Jesus bete", oder so ähnlich. :)
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SamuelB
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Re: Glaubenslehre der Zeugen Jehovas

Beitrag von SamuelB » Di 13. Feb 2018, 14:19

Ziska hat geschrieben:Jesus sagte, dass wir den Vater im Namen Jesu um etwas bitten. Das Gespräch mit Gott nennt man Gebet!
Also bete ich zu Jehova durch seinen Sohn Jesus Christus.

Das heißt, dass ich während des Gebetes sage, dass ich "dieses Gebet durch Jesus bete", oder so ähnlich. :)
Im Hinblick auf Gebot Nr. 1 ist das auf jeden Fall konsequent.
Viele Grüße
von Sam
😈

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