Wie alt ist das Universum?

Rund um Bibel und Glaube
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jose77
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von jose77 » Fr 11. Jan 2019, 19:35

PeB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:33
Anton B. hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 16:54
jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 15:58
Und wer garantiert das die Zerfallsraten konstant waren während der gesamten Zeit?

Man vermutet es, es kann sein. Man weiss es aber eben nicht.
Man weiss es,
Na bitte! Hab ich doch gesagt:
ThomasM hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 14:46
PeB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 10:29
Und jedesmal werden Wissenschaftler dazu sagen: wir wissen es genau. ;)
Nein, sagen sie nicht.
Ich sagte, die Wissenschaft werde immer wieder behaupten, sie wüsste es ganz genau - wohl wissend, dass sich die Zahlenangaben aufgrund zukünftiger Erkenntnisse wieder ändern werden.
Für mich ist das arrogant.

Bitte mal zur Kenntnis nehmen, dass jede wissenschaftliche Aussage IMMER nur den aktuellen Erkenntnisstand widergibt und nicht den Anspruch erhebt, Wahrheit zu sein!
Du bist auch ein Ketzer :?:
Grüsse von Jose

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PeB
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von PeB » Fr 11. Jan 2019, 19:57

jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:35
Du bist auch ein Ketzer :?:
Absolut! Ich bitte um Verbrennung!
Ich bin ein Ketzer wider den blinden Wissenschaftsglauben.

Denn ich halte das für absurd:
wenn mir ein Mann in Purpurkleidern und Tiara auf dem Kopf eine "Wahrheit" verkündet, soll ich sagen: Glaube!
Wenn mir ein Mann mit weißem Kittel und Doktorhut etwas verkündet soll ich schreien: Wissen!

Ich plädiere dafür, auch mal wissenschaftskritisch zu sein und nicht bloß in einer überzogenen Arroganz in mutmaßlicher Konkurrenz zum Glauben, alle Kritikfähigkeit hinten anzustellen und so zu tun, als sei bereits alles bewiesen.
In einem naturwissenschaftlichen Forum wären bereits längst alle dahin übereingekommen, dass die Wissenschaft längst nicht so hehr ist, wie das Bild das von ihr gezeichnet wird. In der Praxis geht es eben hier auch um Forschungsgelder, Stipendien und Stellen. In diesen Situationen ist es einfach opportun, einer gängigen Lehrmeinung zu folgen, anstatt sie zu hinterfragen.

Ich bitte nur darum: überprüft selbst, was ihr überprüfen könnt, um euch persönlich zu überzeugen. Wo das nicht möglich ist, da bleibt kritisch.

Beispiel:
wer von euch glaubt, dass es die unanfechtbare Wahrheit ist, dass die Dinosaurier von einem Kometen ausgelöscht wurden?
Und wer von euch würde mir zustimmen, dass diese These sich primär deshalb durchgesetzt hat, weil sie enorm medienwirksam ist?
Wie viele Dokumentationen wurden in den vergangenen 20 Jahren über die zerbombten Dinosaurier gedreht?
Und wie viele Dokumentationen hätte man hingegen über dahinsiechende Saurier drehen können?

Keine Frage, dass dieser These auch tragfähige Belege zu Grunde liegen. Aber die Art und Weise, wie alternative Erklärungen, die womöglich das gleiche Phänomen erklären könnten, gar nicht mehr diskutiert werden, ist sehr bezeichnend. Es geht dabei ums Geld.
Deine Worte sind mein Leben. Ich freue mich von Herzen, wenn du mit mir redest, denn ich gehöre ja dir, Herr, du Allmächtiger. (Jeremia 15,16)

CoolLesterSmooth
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von CoolLesterSmooth » Fr 11. Jan 2019, 20:09

R.F. hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:22
Tu nicht so, Nina, Du weißt gut genug, dass die Datierer oft daneben liegen. Manchmal um das Hunderttausendfache des historisch nachgewiesenen Zeitrahmens...
Möchtest du uns mit einem Beispiel beehren?

R.F.
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von R.F. » Fr 11. Jan 2019, 20:16

CoolLesterSmooth hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 20:09
R.F. hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:22
Tu nicht so, Nina, Du weißt gut genug, dass die Datierer oft daneben liegen. Manchmal um das Hunderttausendfache des historisch nachgewiesenen Zeitrahmens...
Möchtest du uns mit einem Beispiel beehren?
Morgen...

Anton B.
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Anton B. » Fr 11. Jan 2019, 20:33

PeB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:33
Ich sagte, die Wissenschaft werde immer wieder behaupten, sie wüsste es ganz genau - wohl wissend, dass sich die Zahlenangaben aufgrund zukünftiger Erkenntnisse wieder ändern werden.
Für mich ist das arrogant.

Bitte mal zur Kenntnis nehmen, dass jede wissenschaftliche Aussage IMMER nur den aktuellen Erkenntnisstand widergibt und nicht den Anspruch erhebt, Wahrheit zu sein!

Denn die eigentliche Aussage müsste lauten: nach derzeitigem Erkenntnisstand vermuten wir das Alter der Erde auf 4,56 Milliarden Jahre. Wir haben die Uran-Isotopen nachgezählt und die deuten darauf hin. ;)
Dann hast Du Wissenschaft und "was man wissenschaftlich weiß" nicht richtig verstanden.

Was man weiß, ist mit der "vernünftigen Begründung" verknüpft. Nicht mehr und nicht weniger. "Vermutung" ist genauso etwas anderes, wie "die Wahrheit bezüglich "was wirklich hinter allem der Fall ist" erfasst zu haben.
Das Problem: Es gibt auch eine Wirklichkeit, wie es historisch wirklich war.

Anton B.
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Anton B. » Fr 11. Jan 2019, 20:46

PeB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:57
Ich bitte nur darum: überprüft selbst, was ihr überprüfen könnt, um euch persönlich zu überzeugen. Wo das nicht möglich ist, da bleibt kritisch.

Beispiel:
wer von euch glaubt, dass es die unanfechtbare Wahrheit ist, dass die Dinosaurier von einem Kometen ausgelöscht wurden?
Und wer von euch würde mir zustimmen, dass diese These sich primär deshalb durchgesetzt hat, weil sie enorm medienwirksam ist?
Wie viele Dokumentationen wurden in den vergangenen 20 Jahren über die zerbombten Dinosaurier gedreht?
Und wie viele Dokumentationen hätte man hingegen über dahinsiechende Saurier drehen können?

Keine Frage, dass dieser These auch tragfähige Belege zu Grunde liegen. Aber die Art und Weise, wie alternative Erklärungen, die womöglich das gleiche Phänomen erklären könnten, gar nicht mehr diskutiert werden, ist sehr bezeichnend. Es geht dabei ums Geld.
Das ist ein Fall, in dem es einen ausgeprägten Gap zwischen dem wissenschaftlichen Forschungsstand und der "Vermittlung" durch die "Terra-X"-Sendungen dieser Welt gibt.

Die Entdeckung des en Chicxulub-Impacts ist eine ganz großartige Entdeckung und hat unsere Forschungen in der Paläontologie sehr stimuliert. Aber schon vorher gab es Daten zum Aussterben der Dinosaurier, die für sich standen. Und durch den "Hype" (= Geld) um den Impact konnten noch viel mehr Forschungen angestoßen werden, die uns ein noch viel feineres Bild erbracht haben. Aus Sicht der Paläontologie war "Krach-Bumm" alleine nie ein Szenario für den Niedergang der Saurier, und wird so auch nicht vertreten.
Das Problem: Es gibt auch eine Wirklichkeit, wie es historisch wirklich war.

SilverBullet
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von SilverBullet » Fr 11. Jan 2019, 21:15

“PeB“ hat geschrieben:Denn ich halte das für absurd:
wenn mir ein Mann in Purpurkleidern und Tiara auf dem Kopf eine "Wahrheit" verkündet, soll ich sagen: Glaube!
Wenn mir ein Mann mit weißem Kittel und Doktorhut etwas verkündet soll ich schreien: Wissen!
Nicht ganz :-)

Wenn ich so einem Weisskittel mit Starallüren begegne, dann gebe ich ihm unmissverständlich zu verstehen, dass er gefälligst etwas auf den Tisch zu legen hat, mit dem ich nachvollziehbar arbeiten kann, ohne dass ich seine Kartoffelnase auch nur noch ein einziges Mal zu Gesicht bekommen muss.
(die Namen merke ich mir grundsätzlich schon mal nicht)

Das funktioniert, die Freunde verstehen diese Durchsage und finden dadurch an den ihnen zugedachten Platz in der Botanik.

Da gibt es aber generell einen Unterschied zwischen „Auserwählten“ und Forschern/Technikern:
Sowohl bei Forschung als auch bei Technik schlittert man von einem Tal ins nächste und hat die meiste Zeit keine Ahnung, wie man sich an den eigenen Haaren herausziehen soll – Motto: „Mensch, bisher ging es doch auch immer noch irgendwie weiter, nur nicht aufgeben“.
Als „Auserwählter“ erfindet man sich einfach selbst das rosa Wölkchen auf dem man zu schweben glaubt.

Falls dir also ein Forscher gegenüber so auftritt, als würde er nicht auf dem Zahnfleisch daherkommen und jede Sekunde darum kämpfen müssen, Korrektheit zu erreichen, dann stimmt etwas mit dem Würstchen nicht – dann wird dir gegenüber Theater gespielt und der jeweilige Fuzzi ist eher auf einer Art „Politikebene“ tätig.

Auf der anderen Seite darf man diesen tagtäglichen Kampf mit ständigen Tiefschlägen niemals mit Spielereien wie Philosophie und Theologie auf eine Stufe stellen.
Auch das ist nicht einfach so dahergesagt:
man darf den Forschungsergebnissen nicht mit einer Gleichmacherei begegnen à la „unser Medium hat da aber eine andere Erklärung empfangen, die auf Basis des Rumposaunens genauso eine Berechtigung hat“.

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Janina
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Janina » Fr 11. Jan 2019, 23:12

PeB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:57
wenn mir ein Mann in Purpurkleidern und Tiara auf dem Kopf eine "Wahrheit" verkündet, soll ich sagen: Glaube!
Wenn mir ein Mann mit weißem Kittel und Doktorhut etwas verkündet soll ich schreien: Wissen!
Nein, nachrechnen.
PeB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:57
In diesen Situationen ist es einfach opportun, einer gängigen Lehrmeinung zu folgen, anstatt sie zu hinterfragen.
Das kann für Laien von Vorteil sein. Wer rechnen kann, tut das natürlich besser.

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Munro
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Munro » Sa 12. Jan 2019, 00:04

Janina hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 23:12
PeB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:57
wenn mir ein Mann in Purpurkleidern und Tiara auf dem Kopf eine "Wahrheit" verkündet, soll ich sagen: Glaube!
Wenn mir ein Mann mit weißem Kittel und Doktorhut etwas verkündet soll ich schreien: Wissen!
Nein, nachrechnen.
PeB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:57
In diesen Situationen ist es einfach opportun, einer gängigen Lehrmeinung zu folgen, anstatt sie zu hinterfragen.
Das kann für Laien von Vorteil sein. Wer rechnen kann, tut das natürlich besser.
Wann hat jener PeB wohl zum letzen Mal einen Papst mit Tiara gesehen?
Und der Papst trägt weiß.
Man sollte die Leute schon e bissl besser kennen, die man da gerne so klischeehaft beschimpft.
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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Münek
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Münek » Sa 12. Jan 2019, 10:16

Munro hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 00:04
Und der Papst trägt weiß.
Das erinnert mich spoantan an einen der größten Hits von Roy Blech:

"Ganz in weiß mit einem Blumenstrauß,
so siehst du in meinen schönsten Träumen aus."

An den Bischof von Rom wird unser Roy dabei wohl eher nicht gedacht haben. :angel:

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