Wie alt ist das Universum?

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Janina
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Janina » Sa 12. Jan 2019, 12:10

jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:48
Janina hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:45
jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 15:58
Und wer garantiert das die Zerfallsraten konstant waren während der gesamten Zeit?
Die Physik
jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 15:58
Man vermutet es, es kann sein. Man weiss es aber eben nicht.
Natürlich weiß man das. Die Konstanz wurde gemessen und zu 1e-18/a gemessen.
Ich sags ja, Sturheit auf beiden Seiten. :lol:
Was hast du daran nicht verstanden?

Ah, ich habe noch was interessantes: Das Vorkommen der Isotope von Uran auf der Erde befindet sich immer in derselben Relation: 99,27% U238 und 0,72% U235.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Bildungsrate von Uran in einer Supernova für alle Isotope gleich ist, kann man mit den bekannten Halbwertszeiten (T 1/2 = 4,468e+09 für U238 und T 1/2 = 7,038e+08 für U235) die Zeit berechnen, für die das Vorkommen gleichverteilt war. Das heißt, vor 5,9373e+09 Jahren (Fehlerbalken vernachlässigt) ist die Supernova passiert, aus der unsere Materie entstanden ist. Daraus folgt, dass es 1,5e+09 Jahre gedauert hat, bis die Staubwolke sich zu Planeten verdichtet und auf unserer Erde und unserem Mond das erste feste Gestein gebildet hat.

Testfrage: Wie würdest du diese Rechnung kritisieren?

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jose77
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von jose77 » Sa 12. Jan 2019, 12:16

Janina hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 12:10
jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:48
Janina hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:45
jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 15:58
Und wer garantiert das die Zerfallsraten konstant waren während der gesamten Zeit?
Die Physik
jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 15:58
Man vermutet es, es kann sein. Man weiss es aber eben nicht.
Natürlich weiß man das. Die Konstanz wurde gemessen und zu 1e-18/a gemessen.
Ich sags ja, Sturheit auf beiden Seiten. :lol:
Was hast du daran nicht verstanden?

Ah, ich habe noch was interessantes: Das Vorkommen der Isotope von Uran auf der Erde befindet sich immer in derselben Relation: 99,27% U238 und 0,72% U235.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Bildungsrate von Uran in einer Supernova für alle Isotope gleich ist, kann man mit den bekannten Halbwertszeiten (T 1/2 = 4,468e+09 für U238 und T 1/2 = 7,038e+08 für U235) die Zeit berechnen, für die das Vorkommen gleichverteilt war. Das heißt, vor 5,9373e+09 Jahren (Fehlerbalken vernachlässigt) ist die Supernova passiert, aus der unsere Materie entstanden ist. Daraus folgt, dass es 1,5e+09 Jahre gedauert hat, bis die Staubwolke sich zu Planeten verdichtet und auf unserer Erde und unserem Mond das erste feste Gestein gebildet hat.

Testfrage: Wie würdest du diese Rechnung kritisieren?
Wenn wir davon ausgehen.....

Ich habe nichts gegen Wissenschaft, und sage es ist möglich. Aber ich bin gegen, 'nur so ist es'.

Kabbalistisch hat das Universum ein Alter von über 14Mrd. Jahren :D
Grüsse von Jose


Lass mich!...Ich muss mich da jetzt kurz reinsteigern

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Munro
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Munro » Sa 12. Jan 2019, 13:11

Und was haltet ihr von der Theorie, dass unser Universum erst letzten Donnerstag entstanden ist?
Jean Paul Getty:
Die Sanftmütigen werden die Erde besitzen, aber nicht die Schürfrechte.

Elliam
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Elliam » Sa 12. Jan 2019, 13:27

Mindestens so viel, wie von Deinen anderen Vakuumbeiträgen.

Anton B.
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Anton B. » Sa 12. Jan 2019, 14:18

jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 12:16
Ich habe nichts gegen Wissenschaft, und sage es ist möglich. Aber ich bin gegen, 'nur so ist es'.

Kabbalistisch hat das Universum ein Alter von über 14Mrd. Jahren :D
Das ist aber schon eine viel bessere Aussage, als
jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 15:58
Man vermutet es, es kann sein. Man weiss es aber eben nicht.
Weil "man" eben sehr vereinnahmend ist und "weiß" im engen Sinne auf vernünftig begründet referenziert.

Das Beispiel mit den radioaktiven Lagerstätten oder dem, was davon übrig geblieben ist, habe ich ja nicht erfunden. Mit der Annahme einer höheren Zerfallsrate in der Vergangenheit ist eben mehr verbunden, als einfach nur eine andere Jahreszahl nach einer Isotopen-chemischen Analyse.

Das hättest Du wissen können, wenn Du Dich in die Materie eingearbeitet hättest. Hast DU aber nicht. Was jetzt aber kein Vorwurf ist. Der Vorwurf ist: Du bist von dem ausgegangen, was Dir als Information gerade verfügbar ist. Du hättest aber annehmen können, es gibt viel mehr Informationen und Daten.

Deshalb kannst Du aus Deinem Kenntnisstand heraus sagen: "Ich habe nichts gegen Wissenschaft, und sage es ist möglich." Und "... ich bin gegen, 'nur so ist es'" kannst Du sagen, weil dies als Deine Meinung gekennzeichnet ist.

Vielleicht kannst Du einsehen, dass der Gebrauch von "man" hier reine "Wieselei" war.

Ansonsten ist das wissenschaftliche Alter des Universums gut vernünftig begründet. Auf Abgrenzungen, die mit "Wissen" verbunden sind, hatte PeB ja korrekt aufmerksam gemacht.
Die Eiche "ist" - sie steht da - mit oder ohne Wildschweine.

R.F.
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von R.F. » Sa 12. Jan 2019, 14:44

CoolLesterSmooth hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 20:09
R.F. hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:22
Tu nicht so, Nina, Du weißt gut genug, dass die Datierer oft daneben liegen. Manchmal um das Hunderttausendfache des historisch nachgewiesenen Zeitrahmens...
Möchtest du uns mit einem Beispiel beehren?
Wer sich mit Datierungen beschäftigt, sind die z.T. erheblichen Differenzen bei Probenuntersuchungen unter Verwendung verschiedener Datierungsmethoden bekannt.

In der Antarktis zum Beispiel differierten die ermittelten Alter ein und derselben Formation zwischen 400 Millionen Jahren und 1.550 Millionen Jahren (letztere ermittelt mit der U/Pb-Methode ).* Der Befund ist selbstverständlich nur beispielhaft. Abweichungen in ähnlichem Umfang gibt es viele. Natürlich versucht man diese zu erklären, und das gelingt meist auch - verbal.

U-Pb-Zirkondatierungen stehen oft im Widerspruch mit den angenommen Alter der Gesteine, denen die Zirkonkristalle entstammen. Im Grunde sind nur solche Datierungen sicher, die mit geschichtlichen Ereignissen korreliert werden können. In Frage kommen hierfür - mit Einschränkungen - die Dendrochronologie und die C14-Methode.

*) Roland, N.W.: The boundary of the East Antarctic craton on the Pacific margin. In: Geological Evolution of Antarctica. Cambridge 1991, S. 163.

Rolf Jeßberger erwähnt in seinem Buch “Kreationismus. Kritik des modernen Antievolutionismus” die Datierung einer Probe, die nachweislich nicht älter als 200 Jahre war. Die Datierung mit dem K-Ar-Verfahren ergab ein Alter von ca. 45 Millionen Jahren. Dieser Umstand bedrückte den Experten keineswegs, wusste er doch sogleich die passende Antwort: Das Verfahren sei eben nur auf wirklich altes Gestein anwendbar...Ähnliche Fehldatierungen sind zur Genüge bekannt, keineswegs ausschließlich bei Datierungen mit der K-Ar-Methode.

Die Experten mögen mal etwas näher ausführen, mit welchen Kniffen sie die radiometrischen Verfahren kalibrieren...

Mit diesen beiden Beispielen ist das naturalistische Weltbild mit seinen riesigen Zeiträumen natürlich nicht widerlegt. Doch gibt es viele weitere Bespiele für radiometrische Datierungen, die bis zum Mehrhunderttausenfachen der von der Geo-Chronologie vertretenen Alter widersprechen. Im Übrigens genügen eigene Beobachtungen, um den Unsinn der behaupteten riesigen Zeiträume zu erkennen. Leider machen Lehrkräfte Schüler und Studenten nicht den Wert ihrer Sinnesorgane bewusst, sondern bestehen auf dem Studium der Fachliteratur.

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Münek
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Münek » Sa 12. Jan 2019, 16:15

jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 07:41
Münek hat geschrieben:Folgt man dem biblischen Schöpfungsbericht, war die ERDE das Erste, was Gott erschaffen hatte. Unmittelbar danach folgte die Erschaffung des ersten Menschen aus dem Staub der Erde.
Das kommt heraus wenn man die Bibel mit wissenschaftl. Augen liest. Dann könnte sogar die Idee aufkommen die Schöpfung wurde zweimal geschöpft.
Zweimal geschöpft?

Die "Schöpfung" ist doch noch im vollen Gange. Nach wie vor entstehen im gesamten Universum Sonnen, Planeten und Monde. Also nix mit: Am siebten Tag ruhte Gott von seinem ganzen Werk, nachdem er es vollendet hatte (Gen. 2:2).


Neben dem Werden gibt es auch ein Vergehen: Sterne explodieren (Supernovae). Ohne die Explosion eines Sternes gäbe es unser Sonnensystem mit seinen Planeten und deren schwere Elemente nicht. Wir bestehen buchstäblich aus Sternenstaub - aus dem Staub eines gestorbenen Sternes.

Anton B.
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Anton B. » Sa 12. Jan 2019, 16:44

R.F. hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 14:44
Wer sich mit Datierungen beschäftigt, sind die z.T. erheblichen Differenzen bei Probenuntersuchungen unter Verwendung verschiedener Datierungsmethoden bekannt.

In der Antarktis zum Beispiel differierten die ermittelten Alter ein und derselben Formation zwischen 400 Millionen Jahren und 1.550 Millionen Jahren (letztere ermittelt mit der U/Pb-Methode ).* Der Befund ist selbstverständlich nur beispielhaft. Abweichungen in ähnlichem Umfang gibt es viele. Natürlich versucht man diese zu erklären, und das gelingt meist auch - verbal.

U-Pb-Zirkondatierungen stehen oft im Widerspruch mit den angenommen Alter der Gesteine, denen die Zirkonkristalle entstammen. Im Grunde sind nur solche Datierungen sicher, die mit geschichtlichen Ereignissen korreliert werden können. In Frage kommen hierfür - mit Einschränkungen - die Dendrochronologie und die C14-Methode.

*) Roland, N.W.: The boundary of the East Antarctic craton on the Pacific margin. In: Geological Evolution of Antarctica. Cambridge 1991, S. 163.
Alzheimer wäre eine mögliche Erklärung:

https://www.4religion.de/viewtopic.php? ... ion#p33222
https://www.4religion.de/viewtopic.php? ... on#p223133

Hast Du denn inzwischen verstanden, was eine "Formation" ist und sein kann?
R.F. hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 14:44
Die Experten mögen mal etwas näher ausführen, mit welchen Kniffen sie die radiometrischen Verfahren kalibrieren...
Möge der Experte Erwin doch ausführen, wie die anderen Experten die Menschheit veräppeln.

R.F. hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 14:44
Im Übrigens genügen eigene Beobachtungen, um den Unsinn der behaupteten riesigen Zeiträume zu erkennen.
Der Unsinn ist mal wieder am einfachsten zu erkennen, je weniger Informationen man hat. Über welche Beobachtungen verfügst Du denn? Schliffe, Mikroskopie, Profilaufnahmen, Biozonen, Radiometrie? Was haben der Herr Experte anzubieten?
R.F. hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 14:44
Leider machen Lehrkräfte Schüler und Studenten nicht den Wert ihrer Sinnesorgane bewusst, sondern bestehen auf dem Studium der Fachliteratur.
Den Studenten ins Gelände lassen? Igitt! :angel:

Aber sage mal, hast Du inzwischen auch ein Geologie-Studium begonnen? Oder handelt es sich hier auch mal wieder um die bekannte Erwin'sche "Ferndiagnose"?
Die Eiche "ist" - sie steht da - mit oder ohne Wildschweine.

R.F.
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von R.F. » Sa 12. Jan 2019, 17:22

https://de.wikipedia.org/wiki/Universum

Das angenommene Alter des Universum von 13,8 Mrd. Jahren gründet im Wesentlichen auf der behaupteten Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km/s. Erstaunlich, wie sich dieses Dogma aufrechterhalten lässt, beobachtet man doch seit Jahren weit höheren Lichtgeschwindigkeiten.

Die Physiker jammern, dass sich Quantentheorie und Relativitätstheorie widersprechen. Da wäre es hilfreich, zunächst die RTen aus der Physik zu entfernen. Das kann so schwer nicht sein. Albert Einstein war immerhin so ehrlich, den Unfug-Status seiner “Theorien” nicht zu verheimlichen, wie dies seine Gedanken-Experimente zur SRT zeigen.

Anton B.
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Re: Wie alt ist das Universum?

Beitrag von Anton B. » Sa 12. Jan 2019, 17:37

R.F. hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 17:22
Das angenommene Alter des Universum von 13,8 Mrd. Jahren gründet im Wesentlichen auf der behaupteten Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km/s. Erstaunlich, wie sich dieses Dogma aufrechterhalten lässt, beobachtet man doch seit Jahren weit höheren Lichtgeschwindigkeiten.
Nicht so bescheiden Erwin! Nicht "man" sondern doch im wesentlichen doch "Du" in Deinem Kellerlabor. Versuchsanordnung inkl. ein paar leckeren Tröpfchen zwischendurch. Dann zwitschert das Licht erst so richtig los!

Aber im Ernst: Magst Du uns die entsprechenden Beobachtungen mitteilen?

PS: Februar steht vor der Türe! Was dürfen wir heuer erwarten? Was machen die Alpen?
Die Eiche "ist" - sie steht da - mit oder ohne Wildschweine.

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