Die Schlange im Garten

Rund um Bibel und Glaube
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Munro
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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von Munro » So 13. Jan 2019, 00:33

Zur Schlange im Garten Eden
Die Schlange im Garten Eden ist und bleibt ein Rätsel, über das auch die Juden schweigen. Die Christen sind der Ansicht, die Schlange sei Satan. Das stimmt aber biblisch betrachtet nicht, denn die Schlange wurde von Jahweh verflucht, muss ihr Leben lang kriechen und Erde fressen (siehe Genesis 3).

Satan ist im alten Testament nicht verflucht, er tritt an prominenter Stelle auf, nämlich zur Rechten des Herrenengels (siehe Sacharja 3). Auch bei Hiob geht Satan umher, ist Prüfer und Ankläger. Satan veranlasst Jahweh den Hiob mit Unheil zu prüfen. Zudem versammelt sich Satan bei Hiob mit den Gottessöhnen (siehe Hiob 1+2).

Aus jüdischer Sicht und aus der Sicht des alten Testament gibt es keinen gefallenen Satan. Im neuen Testament gibt es den Fall Satans, aber Satan kriecht nicht, der kommt als mächtiger Fürst dieser Welt daher und versucht Jesus in der Wüste. Folglich muss Jesus mit Schlange, die mit Satan, Drache und Teufel gleichgesetzt wird, nicht die Garten-Eden-Schlange gemeint haben, denn Jesus nennt den Teufel als Lügner und Mörder von Anfang an (siehe Johannes 8:44). Die Garten-Eden-Schlange hat aber nicht gelogen und nicht gemordet.

So stellt sich die Frage: Wer ist die Schlange im Garten Eden ???
http://miryline.blogspot.com/2013/06/zu ... -eden.html

Ja - wer ist die Schlange? :?:
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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Rilke
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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von Rilke » So 13. Jan 2019, 06:50

Munro hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 00:33
Das stimmt aber biblisch betrachtet nicht, denn die Schlange wurde von Jahweh verflucht, muss ihr Leben lang kriechen und Erde fressen (siehe Genesis 3).

Folglich muss Jesus mit Schlange, die mit Satan, Drache und Teufel gleichgesetzt wird, nicht die Garten-Eden-Schlange gemeint haben, denn Jesus nennt den Teufel als Lügner und Mörder von Anfang an (siehe Johannes 8:44). Die Garten-Eden-Schlange hat aber nicht gelogen und nicht gemordet.
Verflucht wurde das Tier: Die Schlange. Sie kriecht und in nahöstlichen Ländern (und auch Indien, Pakistan, etc.) ist sie nach wie vor ein eher gefürchteter Genoße der Menschen.
Aber wer meint, dass eine Schlange im Garten Eden Eva verführte, der hat die Natur der Dinge übersehen: Schlangen sprechen nicht - zu mir jedenfalls nicht, und ich habe ein solches Exemplar zuhause.
Insofern war die Schlange nicht einfach nur eine Schlange, sondern wurde wohl als solche benutzt, um den Menschen zu verführen - Engel waren im Garten Eden den Menschen nicht begegnet, zumindest lesen wir davon nichts.

Auch die Eselin Bileams sprach erst, als Gott in sie fuhr - nicht einfach so. Da Gott jedoch nicht in die Schlange fuhr, war es "das Böse", das sich etwas später als der Satan entpuppte.

Soweit meine Ansicht der Dinge. :D
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. - Joh 10, 27-28

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SamuelB
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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von SamuelB » So 13. Jan 2019, 07:45

Abischai hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 23:00
AlBundys Spruch muß nun wirklich nicht sein.
Ich finde es nett, dass er eingeschritten ist.
Abischai hat geschrieben:Ich befasse mich schon 'n bisschen länger mit SamuelB und glaube schon zu wissen, was ihn so umtriebt.
:o Ähm...
Seit wann und was muss ich mir unter 'befassen' genau vorstellen? Das ist jetzt schon etwas gruselig...
Abischai hat geschrieben:Die Schlange im Garten" ist ein Thema der christlichen Bibel und bekanntermaßen für Außenstehende uninteressant
Wer bestimmt denn das?
Zudem hat hier noch kein Christ nachgefragt, warum sich die Schlange nicht rechtfertigt.
Abischai hat geschrieben:Mit der Fragestellung mischt SamuelB sich in der Tat unter das "Christenvolk" regt also die Diskussion zu einem Thema an, was in der Regel nur Christen interessiert.
Was ist das Problem? 🤔
Viele Grüße
von Sam
😈

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Helmuth
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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von Helmuth » So 13. Jan 2019, 09:11

SamuelB hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 07:45
Zudem hat hier noch kein Christ nachgefragt, warum sich die Schlange nicht rechtfertigt.
Ich habe ziemlich klar gesagt, dass Gott ihr gar keine Gelegenheit gab. Du übrgehst das nur. Darum sind Abischai und ich der Auffassung, dass du gar keine Fragen beantwortet haben willst.

Ich habe deine Auffassungen gelesen und teile sie nicht. Hingegen gab es zu meinen ein paar Zustimmungen. Ein Christ wird m.E. nie ernsthaft nachfragen, warum sich die Schlange nicht rechtfertigt, weil er ja weiß, dass sie das Böse verkörpert. In denke du weißt das im Grunde genommen auch, nur opponierst du aus welche Gründen auch immer dagegen.

Liest du eigentlich die Bibel? Über welches Wissen verfügst du diesbezüglich? Oder kennst du das Wort nur vom Hörensagen aus deiner vorigen Gemeindezeit? Meine Vermutung ist, dass man dich dort einfach enttäuscht hat. Dazu sage ich immer, dass man deshalb nicht das Kinde mit dem Bade ausschütten darf.

Biblisch gesprochen würde das bedeuten, die "Schlange" hat dort erfolgreich ihren Dienst versehen. Nur tritt sie nicht in dieser Erscheinung auf, so klug ist der Teufel, sich passend zu tarnen. Jesus redet von Wölfen im Schafspelz. Oder Petrus macht wiederum diesen Vergleich:
1Petr 5, 8 hat geschrieben: Seid nüchtern, wachet; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
Derart sehe ich dich als Opfer.
Herzliche Grüße
Helmuth

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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von AlTheKingBundy » So 13. Jan 2019, 10:04

Abischai hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 23:00
Ich habe es gelesen, was Helmuth geschrieben hat, und ich würde das auch nicht so befürworten, aber AlBundys Spruch muß nun wirklich nicht sein.
Was für ein Spruch? Er hat sich doch über unchristliche Triebe beschwert. Die logische Konsequenz ist es, woanders weiter zu machen, wo solche Untriebe eben nicht vorkommen. Ist das zu schwer für Dich zu verstehen?
Beste Grüße, Al

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
(Albert Einstein, 1879–1955)

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Munro
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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von Munro » So 13. Jan 2019, 10:05

Rilke hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 06:50
Munro hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 00:33
Das stimmt aber biblisch betrachtet nicht, denn die Schlange wurde von Jahweh verflucht, muss ihr Leben lang kriechen und Erde fressen (siehe Genesis 3).

Folglich muss Jesus mit Schlange, die mit Satan, Drache und Teufel gleichgesetzt wird, nicht die Garten-Eden-Schlange gemeint haben, denn Jesus nennt den Teufel als Lügner und Mörder von Anfang an (siehe Johannes 8:44). Die Garten-Eden-Schlange hat aber nicht gelogen und nicht gemordet.

Hallo Rilke!

NICHT Munro hat das geschrieben!
Ich habe das selber "nur" zitiert.
Kannst du denn nicht so formatieren, dass das klar wird?
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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SamuelB
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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von SamuelB » So 13. Jan 2019, 11:08

Rilke hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 20:45
Wie lange siehst du dich als Satanist?
Gut formuliert. :thumbup:
Ewas mehr als 5 Jahre. Wobei mir die Bezeichnung Luciferianer besser gefällt. Das 'ganze Thema' beschäftigt mich seit dem 13. Lebensjahr mal mehr, mal weniger.
Rilke hat geschrieben:Glaubst du denn tatsächlich?
Ich suche Lucifer und glaube(!), Spuren gefunden zu haben.
Rilke hat geschrieben:Oder ist der Satanismus - verzeih mir die Frage - eine Reaktion auf deine evangelikale Erziehung, sozusagen als Antwort auf das Christentum?
Auf jeden Fall auch. Dazu ist er perfekt und hilft, damit umzugehen.
Viele Grüße
von Sam
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janosch
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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von janosch » So 13. Jan 2019, 12:26

Janina hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 19:23
SamuelB hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 16:40
Mir ist aufgefallen, dass sich die Schlange, nachdem der Sündenfall bekannt wurde, gar nicht verteidigt, erklärt, rechtfertigt. Während Adam und Eva mit dem Finger auf andere zeigen, bleibt sie stumm.
Woran kann das liegen? Ich habe mir dazu auch schon Gedanken gemacht. :angel:
Was sagt ihr?
Eine Schlange hat halt keinen Finger zum Zeigen.
Dann bist du nicht vertraut mit diese Mytos...Die Schlange hatte Füße bevor verflucht wurde! ;)

Es wird machmal, statt ein uns gewöhnliche Schlange, als ein Drache gebildet...Das ist NUR die RKK Lehre und ihre Meister ...so behaupten oder „Malen“ ein gewöhnlichen Schlange. So wie auch, dass Eva wurde mit ein „Apfel“ verführt! :o Nein sie wurde verführt mit ein "verbotene Frucht"!

Erinnere nur auf Newton, wieso Gott auch mit sein Gravitation ersetzte! (Wenn diese Gott fällt, dann fällt die ganze Materialistische Weltbild!)

Also darum muß der „Apfel" statt Frucht betrachten, wie auch Schlange statt Drache, was früher eventuell Finger auf sein Füße hatten!? :roll:

Wie lehrt dein Evolution Theorie? Das du auch einigen „Überbleibsel“ hast, von diese Wunderbahre Theorie! Na dann findest du bestimmt einigen Merkmalen auf ein „Schlange“, bevor Schlange wurde, hatte was anderes, zB. Füße oder würdest du lieber das „Flosse" nennen?

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jose77
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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von jose77 » So 13. Jan 2019, 12:33

Die Schlange symbolisiert für mich nur einen externen Einfluss auf den Menschen. Die Erweckung durch physische Gelüste.
Grüsse von Jose

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Rilke
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Re: Die Schlange im Garten

Beitrag von Rilke » So 13. Jan 2019, 12:34

Munro hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 10:05
Hallo Rilke!

NICHT Munro hat das geschrieben!
Ich habe das selber "nur" zitiert.
Kannst du denn nicht so formatieren, dass das klar wird?
Munro, mein Post ist direkt nach deinem. Das ist klar ersichtlich, dass du nur zitierst... ich bin nur auf die Meinung eingegangen, die du zitiert hast. :)
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