Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Andreas
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von Andreas » Do 17. Mai 2018, 12:27

Travis hat geschrieben:"Erklären" bedeutet in meiner Aussage tatsächlich auch "verschwinden".
Dann erkläre mal, wie du diese jetzt zur genüge aufgezeigten Widersprüche zwischen den Evangelien und auch innerhalb der einzelnen Evangelien verschwinden lässt. Muss ja gehen, wenn es keine Widersprüche in der Bibel gibt. Falls dir das aber nicht gelingen sollte, sind die Widersprüche aber noch da und nicht verschwunden. Auch die allseits empfohlene Herangehensweise, schwierige Stellen "erst mal so stehen zu lassen", und sich den einfachen zu widmen, beseitigt diese Widersprüche nicht. Jetzt bin ich aber neugierig. Ich bin ganz Ohr ...

janosch
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von janosch » Do 17. Mai 2018, 12:35

Kingdom hat geschrieben:
1Ti 1:4 auch nicht auf Legenden und endlose Geschlechtsregister zu achten, welche mehr Streitfragen hervorbringen als göttliche Erbauung im Glauben;

Kannst du einpaar „Fabeln" oder Legende auflisten? Oder eben „Gesclechtregister“ wie zB. Jesus seine?? :o

Ich finde amysant, das genau solche Werden von Christen geachtet und Wort des HERR aber nicht!

Besosnders die Jüdische fabeln, und legende, weil damals weder Islam noch Christentum existiert! :clap:

Und bei Titus 1. 14 aber wird es eindeutig!

14.
und nicht achten auf die jüdischen Fabeln und die Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden.



Tja, dann wem wundert wenn solche Fälschungen oder Fehler in der Bibel vorkommen? Das sind ganz normal!

Eben, das WORT Gottes ist nicht das was man oft „direkt" liest!

Andreas
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von Andreas » Do 17. Mai 2018, 12:45

Travis hat geschrieben:Die Texte auf die ich mich bezog sind nicht Teil dieses Themas. Mehr sollte das nicht
Welche Texte meinst du denn? Die vom Paschamahl? Wenn man klären will, nach wie vielen Tagen Jesus auferstanden ist, muss man wohl zuerst klären, wann er gestorben ist. Ich habe den Jona mit seinem weit über 300 km/h schnellen Walfisch nicht ins Spiel gebracht. Das war der matthäische Jesus bzw. janosch mit seinem Zitat und das hat selbstverständlich etwas mit den Auferstehungsgeschichten zu tun. Auch die Frage ob das mit Jona eine Geschichte (Story bzw. Erzählung), wie einige glauben, oder ein Bericht einer tatsächlichen Tatsache (historische Geschichte) ist, wie andere glauben. Es geht, wie eigentlich immer, um das Verständnis der Bibel und die Kunst des Verstehens von diesen Texten.

janosch
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von janosch » Do 17. Mai 2018, 13:27

Andreas hat geschrieben:
Travis hat geschrieben:Die Texte auf die ich mich bezog sind nicht Teil dieses Themas. Mehr sollte das nicht
Welche Texte meinst du denn? Die vom Paschamahl? Wenn man klären will, nach wie vielen Tagen Jesus auferstanden ist, muss man wohl zuerst klären, wann er gestorben ist. Ich habe den Jona mit seinem weit über 300 km/h schnellen Walfisch nicht ins Spiel gebracht. Das war der matthäische Jesus bzw. janosch mit seinem Zitat und das hat selbstverständlich etwas mit den Auferstehungsgeschichten zu tun. Auch die Frage ob das mit Jona eine Geschichte (Story bzw. Erzählung) ist, wie einige glauben, oder ein Bericht einer tatsächlichen Tatsache (historische Geschichte) ist, wie andere glauben. Es geht, wie eigentlich immer, um das Verständnis der Bibel und die Kunst des Verstehens von diesen Texten.


So ist es...und das funzt erstens AUS glauben, und zweitens DURCH glauben!

1. „AUS glaube“, das war bei den Juden noch so, das Blind vertrauten, ihre Schrift unfehlbar sein sollte, aber NUR damals! Es wurde auch alless deswegen vorgegaukelt! Heute es ist nicht möglich!

2.“ Durch Glaube“ Heute, oder eben nach Pfimgsten „durch Galuben“ und auch logisch konstruktiv die dinge zu betrachten. HÖREN und Selbst das Wort lesen und Prüfen das Wort, Besonders Christi Wort (=was ich HG nenne,) und danach entscheiden, was wirklich WORT Gottes (Wahrheit) oder eben ein Fälschung/Teuschung ist!

Logisch, nur damit kann der mensch selbst für seien eigen Taten auch verantworten!

Das ist ein Tatsache, das Zeit Jesus oder Paulus , die beste mittel war und auch die“ beste ZEIT“ (passende Zeit und Sprache, Kommunikation) war die Wahrheit zu erfahren über „ein Gott“ aus „Jüdische Glauben/Abrahm“, (was bereit fehlte) mit ein „Griechische (logisch) denken“, also WISSEN, suchen, Forschen, also die beide vereinbaren.

Es wundert mich immer, wieso diese Gottlose Griechisch - Römisch tickende menschen, Wort des HERR sofort gecheckt und die Juden nicht! :o
Ich denke das war auch ihre Natur, das sie gut und logisch kommunizieren könnten. :roll:
Natürlich hier wird sofort Fälschlichen weise von „oberheiligen“ auf den Prophetie hingewisen..“OH sehe....!“ aber mit allem Respekt, was haben diese menschen, auch die Juden „rational“ gesehen mit dem Prophetie zutun? NIX ! Sie lebten Ihre Religion und folgten ihre Gelehrten!

Natürlich nach hinein, wir wissen das ihre Herz verhärtet war! Aber wie hätten wir reagiert in Ihre Stellen, ohne das zu wissen?? Ich denke so dumm wie sie, und nich anders! ;)

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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von Münek » Fr 18. Mai 2018, 22:09

Ziska hat geschrieben:
Andreas hat geschrieben:Und am nächsten Tag ist wieder der 14. Nisan? Lies noch mal genauer, was ich geschrieben habe.
Hallo!
Das habe ich. Deine Feststellung, dass Jesus seine Jünger am 14. Nisan beauftragte, das Zimmer für das Passah herzurichten ist nicht richtig...!
Da war logischerweise noch der 13. Nisan. Der 14. Nisan begann ja erst nach Sonnenuntergang.
Alles weitere steht oben...

Wenn du da aber einen Widerspruch sehen willst, dann ist es eben für dich so. Ich sehe es anders... :wave:
Meine liebe Ziska - was Du sagst, ist zutreffend. Andreas irrt sich.

Der 14. Nisan begann mit dem Sonnenuntergang im Westen und gleichzeitigem Aufgang des Vollmondes im Osten. Ab diesem Zeitpunkt wurde von gläubigen Juden das Passah-Mahl eingenommen. Folgt man den Synoptikern (Matthäus, Markus und Lukas), hat auch Jesus mit seinen Jüngern das Passahlamm gegessen, wurde in der späten Nacht des 14. Nisan gefangen genommen und am darauf folgenden Morgen um 9.00 Uhr in der Frühe (3. Stunde) von den Römern gekreuzigt.

Folgt man dem Johannesevangelium, stand Jesus um 12.00 Uhr (6. Stunde) noch vor Pilatus und wurde anschließend gekreuzigt. Das geschah allerdings am VORTAG des Passah, am sog. RÜSTTAG (Joh. 18:28, 19:14) - also am 13. Nisan. Als Jesus am Kreuz hing, wurden im Tempel die Passah-Lämmer geschlachtet (13. Nisan), die erst nach Sonnenuntergang (Beginn des 14. Nisan) verzehrt werden durften. Sein letztes Mahl mit den Jüngern war demnach KEIN Passahmahl (keine Einsetzung des Abendmahles, stattdessen Fußwaschung).


Das ist ein echter Widerspruch, der nicht ausgeräumt werden kann..

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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von Helmuth » Sa 19. Mai 2018, 05:37

Münek hat geschrieben: Das ist ein echter Widerspruch, der nicht ausgeräumt werden kann..
Na bravo, und damit meinst du nun Jesus ist umsonst gestorben? Was für ein Beweis. :yawn:

Der alte Depp da oben hat sich bei der Inspiraton seiner Apostel einfach im Datum geirrt. Ich sollte meinen Glauben überdenken.

Aber eher überdenke ich die blödsinnigen Argumente, die hier oft von beiden Seiten vorgetragen werden, sei von Christen, die alles in ihrem Starrsinn der Dogmatik festnageln wollen oder von Nichtchristen, die oft mehr Deppen sind als sie selbst erkennen könnten.
Herzliche Grüße
Helmuth

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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von sven23 » Sa 19. Mai 2018, 07:28

Helmuth hat geschrieben:
Münek hat geschrieben: Das ist ein echter Widerspruch, der nicht ausgeräumt werden kann..
Na bravo, und damit meinst du nun Jesus ist umsonst gestorben? Was für ein Beweis. :yawn:

Der alte Depp da oben hat sich bei der Inspiraton seiner Apostel einfach im Datum geirrt. Ich sollte meinen Glauben überdenken.

Aber eher überdenke ich die blödsinnigen Argumente, die hier oft von beiden Seiten vorgetragen werden, sei von Christen, die alles in ihrem Starrsinn der Dogmatik festnageln wollen oder von Nichtchristen, die oft mehr Deppen sind als sie selbst erkennen könnten.
Warum sollte man Widersprüche in den Evangelien verschweigen?
Sie sind doch nur eine weiteres Indiz dafür, dass die Evangelien von irrtumsfähigen Menschen geschrieben wurden. Die angebliche göttliche Inspiriertheit ist eine viel später erdachte Behauptung der Kirche.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

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jose77
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von jose77 » Sa 19. Mai 2018, 08:32

Münek

Das Passah-Mahl oder heute Seder-Mahl wird am 15 Nissan gefeiert.
Grüsse von Jose

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sven23
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von sven23 » Sa 19. Mai 2018, 08:41

jose77 hat geschrieben:Münek

Das Passah-Mahl oder heute Seder-Mahl wird am 15 Nissan gefeiert.
Jesus ist am 14. Nisan des Jahres 30 unmittelbar vor dem Passafest gekreuzigt worden. Dieser Termin, der dem johanneischen Datum folgt, wird durch einen breiten Konsens in der Forschung akzeptiert. Für die Historizität dieser Angabe spricht u.a. die Überlegung, dass es die Römer aus politischer Rücksichtnahme vermieden, zu hohen Festtagen Exekutionen zu vollstrecken. Gerade im häufig brodelnden Judäa konnte so etwas schnell zum Zündfunken am Pulverfass werden.
Quelle: bibelwissenschaft.de
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jose77
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von jose77 » Sa 19. Mai 2018, 08:48

Wenn dies sagen soll, dass am 14 Nachmittags das Lamm für das Mahl geschlachtet wurde, richtig.
Nach Sonnenuntergang, dann ist der 15.Nissan, wurde diese gebraten und gegessen.
Grüsse von Jose

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