Widersprüche in den Auferstehungsberichten

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Helmuth
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von Helmuth » Sa 12. Mai 2018, 14:48

jose77 hat geschrieben:Nun das ist deine resp. seine Meinung.
Und so ist offen oder geschlossen subjektiv.
Willst du denn die Wahrheit nicht wissen? Oder bist du schon satt und zufrieden mit deinem Satus Quo?
Herzliche Grüße
Helmuth

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jose77
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von jose77 » Sa 12. Mai 2018, 14:52

Das ist die Frage die du dir stellen solltest. Nicht anderen.

Ich hätte es ja leicht, im letzten Moment könnte ich ja noch, oder?
Und du?
Grüsse von Jose

Andreas
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von Andreas » Sa 12. Mai 2018, 14:56

jose77 hat geschrieben:Darum kann es nicht am Pessach sein, sondern wie Johannes meint am Rüsttag.
Das ist ja auch die meisverbreitete Meinung unter Christen, dass das Johannesevangelium in diesem Punkt historisch wahrscheinlicher ist.
jose77 hat geschrieben:Und was erzählen uns die anderen drei für eine Geschichte.
Dass Matthäus sich da selbst widerspricht, habe ich ja oben schon aufgezeigt.
jose77 hat geschrieben:Aber dies führt halt alles zu Verwirrung, und ob Verwirrung vom Chef kommt?
Widersprüche in der Bibel gibt es wie Sand am Meer. Ich meine, das ist so gewollt - von wem auch immer. Ich liebe diese Verwirrungen in der Bibel. Mich jedenfalls regen sie zu tieferem Nachdenken an, und da kommen dann immer wieder ganz andere Aspekte zum Vorschein, die wieder etwas über die Bibel, zum Beispiel über ihre Entstehungsgeschichte oder die sich wandelnden Gottesbilder deutlich werden lassen. Ich lasse mich gerne durch die Bibel vor schwierige Fragen stellen. Diese Entscheidungen die ich immer wieder treffen muss, sagen mir etwas über mich selbst aus, und darüber wo ich in meiner geistigen Entwicklung gerade stehe.
jose77 hat geschrieben:Und dann spricht Johannes von Jesus als Pessach-Lamm.

Ohne körperliche Schaden muss es sein. Nicht geschunden und geschlagen. Nicht beschnitten!
Und auf den Altar muss das Blut.

Alle diese Kleinigkeiten summieren sich, um diese Geschichten als unglaubwürdig einzustufen.
In meinen Augen sind diese Geschichten eben Geschichten bzw. Erzählungen und keine Geschichtsschreibung.
jose77 hat geschrieben:Ausser man liebt halt Geschichten, um der Geschichte willen.
Nein, um der Geschichten, der Erzählungen wegen - und natürlich wegen ihren jeweiligen Inhalten. Die Bibel ist eine Bibliothek mit vielen Büchern, Geschichten und Erzählungen. Mir geht es jedenfalls nicht darum, an eine Bibliothek zu glauben.

So wenig ich von Bibelinterpretationen halte, welche diese ganze Bibliothek unter einen theologischen Hut bringen will, wie es leider die meisten Theologen machen, sowenig halte ich davon, die einzelnen Bücher in dieser Bibliothek gegeneinander auszuspielen, wie es viele Atheisten gerne machen. Beide machen dabei meiner Meinung nach denselben hermeneutischen Fehler - die einen meinen, damit die "Wahrheit" DER BIBEL zu beweisen und und die anderen die "Falschheit" DER BIBEL. In beiden Fällen, bleibt der Sinn und die Botschaft der jeweiligen Texte auf der Strecke. Der Glaube steckt, wie der Teufel im Detail. :engel: :devil:

Ich finde es schade, dass die "Bibeltreuen" bei solchen Diskussionen meistens abtauchen wenn's eng wird, einfach so tun, als wäre nichts gewesen, um dann an anderer Stelle, einem anderen Thread wieder ihre längst widerlegten Parolen zu tröten.

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jose77
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von jose77 » Sa 12. Mai 2018, 15:02

@andreas

Ich lehne nicht die Bibel ab, sondern nur das NT.
Warum, weil es in grossen Teilen nicht dem entspricht was Gott uns lehrt.

Und was die lieben Kirchen und Sekten damit machen, ist noch ein ganz anderes Kapitel.
Zuletzt geändert von jose77 am Sa 12. Mai 2018, 15:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grüsse von Jose

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Helmuth
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von Helmuth » Sa 12. Mai 2018, 15:06

jose77 hat geschrieben: Ich hätte es ja leicht, im letzten Moment könnte ich ja noch, oder?
Damit würde ich vorsichtig sein, denn das prophetische Wort weissagt (ich zitere dir aus dem AT, denn dort kannst du es besser annehmen):
Ps 95, 7-11 hat geschrieben: Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verhärtet euer Herz nicht, wie zu Meriba, wie am Tage von Massa in der Wüste; Als eure Väter mich versuchten, mich prüften, und sie sahen doch mein Werk! Vierzig Jahre hatte ich Ekel an dem Geschlecht, und ich sprach: Ein Volk irrenden Herzens sind sie. Aber sie haben meine Wege nicht erkannt; So daß ich schwur in meinem Zorn: Wenn sie in meine Ruhe eingehen werden!
Man kann Gottes Ruf mehrmals überhören, und wie wir sehen gab er seinem Volk damals 40 Jahre Zeit. Doch dann beendete er die Show. Nur Josua und Kaleb durften das Land sehen. Das ist eine prophetische Warnung, die sich in irdirsche Verheißung gezeigt hat, aber sie hat auch eine geistliche, das heißt eine für die Ewigkeit gültige Bedeutung für uns. All das Geschehen dient uns zur Warnung.
jose77 hat geschrieben: Und du?
Ich habe das Evangelium im 33. Lj. angenommen und seither nicht mehr bereut. Heute weiß ich, dass ich noch immer nicht viel weiß, aber darauf kommt es nun nicht mehr an. Das war schon mal ein gewaltige Lehre. Die Gewissheit nicht mehr zu sterben beruhigt. Ich habe nun alle Ewigkeit Zeit, jedes fehlende Wissen nachzuholen. Niemand wird mir darum irgendwie voraus sein.

Und all das ermöglicht uns der Sohn Gottes, Jeshua HaMashiach. Ist das nicht fantastisch? Einen solchen Tag hast du mir ja gewunschen. Den wünsche und erbete ich nun auch für dich. :Herz:
Zuletzt geändert von Helmuth am Sa 12. Mai 2018, 15:08, insgesamt 1-mal geändert.
Herzliche Grüße
Helmuth

Andreas
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von Andreas » Sa 12. Mai 2018, 15:06

@ Jose77
Da weißt du mehr als ich. Was lehrt denn Gott?

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jose77
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von jose77 » Sa 12. Mai 2018, 15:12

Das AT ist eben schonungslos und verheimlicht nichts.
Und jetzt, lieber Helmuth?
Grüsse von Jose

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jose77
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von jose77 » Sa 12. Mai 2018, 15:15

@andreas

Hast du das AT schon in der Tiefe gelesen?
Grüsse von Jose

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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von Andreas » Sa 12. Mai 2018, 15:19

"Tiefe" ist ein ziemlich relativer Begriff. Was ist da der Maßstab? Wenn der Maßstab wäre, zum Judentum zu konvertieren - dann vermutlich noch nicht tief genug. Was soll ich sagen? Ich kenne nur die Tiefe in die ich bis jetzt abtauchen durfte oder konnte. Wie tief bis du denn gesunken? :lol:

R.F.
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Re: Widersprüche in den Auferstehungsberichten

Beitrag von R.F. » Sa 12. Mai 2018, 15:21

Andreas hat geschrieben:
R.F. hat geschrieben:Jesus hielt sich beim Passahtermin an die Vorgabe in 2. Mose 12 .
Das heißt er aß das Paschalamm, welches am 14. Nissan vor Sonnenuntergang geschlachtet wurde, wenige Stunden später nach Sonnenuntergang am 15. Nisan.
R.F. hat geschrieben:Die “Juden” hielten Passah zwar am selben Tag, allerdings einige Stunden später.
1. Beleg und 2. Was meinst du mit einigen Stunden später? Was sollten diese Stunden denn ändern? In der Nacht also zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang soll das Paschalamm gegessen werden.
Passah beginnt am 13. Nisan nach Sonnenuntergang, endet am 14. mit Sonnenuntergang. Danach beginnen die “Tage der ungesäuerten Brote”. Jesus ließ das Lamm nach Sonnenuntergang schlachten, die Juden erst im Laufe des Tages, wie auch Flavius Josephus berichtet.

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