Was ist "B’nai Noach"?

Judentum, Islam, Hinduismus, Brahmanismus, Buddhismus,
west-östliche Weisheitslehre
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 5759
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51

Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von Helmuth » Sa 12. Jan 2019, 10:18

jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:08
Erst am Sinai konvertierten alle Anwesenden zum 'Judentum', als sie die Torah empfingen UND akzeptierten. Und im allg. Sprachgebrauch wird Israel heute mit diesen Anwesenden gleichgesetzt.
Dein Problem ist, du hast eine andere Sprache, meinst vielleicht sogar dasselebe, redest aber anders. Rilke und ich nutzen das biblische Vokabular und Verständnis.

Am Sinai (eigentlich Horeb) "konvertierte" niemend, sondern es erfolgte ein Bundesschluss. Das ist etwas anderes. Ebenso kannte niemand damals das Wort "Judentum" Dieses kam erst im Exil in Umlauf, das ist an die 1.000 Jahre danach.

Die Existenz des Volkes Israel geht auf Abraham zurück. Das kann doch nimand anders sehen. Das Volk Israel wurde also nicht erst am Sinai quasi ins Leben gerufen, sondern gab es längst, es war dort versammelt anwesend, damit Gott einen Bund mit ihm eingehen kann.

Aber was hat das nun mit den Bnej Noach wieder zu tun?
Herzliche Grüße
Helmuth

Benutzeravatar
Rilke
Beiträge: 534
Registriert: Mo 5. Feb 2018, 15:23

Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von Rilke » Sa 12. Jan 2019, 10:25

jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:08
Erst am Sinai konvertierten alle Anwesenden zum 'Judentum', als sie die Torah empfingen UND akzeptierten. Und im allg. Sprachgebrauch wird Israel heute mit diesen Anwesenden gleichgesetzt.
Du legst es dir wie du es gerne hättest. Damit widersprichst du aber der Bibel, merkst du das?
Jakob wurde zu Israel - seine 12 Söhne wurden zu den zwölf Stämmen Israels.
Waren Moses und die Hebräer in Ägypten keine Israeliten?
Und die Wohnzeit der Kinder Israel, die sie in Ägypten zugebracht haben, ist 430 Jahre
Was aber wichtig ist (darum geht's ja)
Wie ergab sich hier die Volkszugehörigkeit? Wie wurde die israelitische Identität bei Eltern aus verschiedenen Völkern bestimmt - matrilinear oder patrilinear?
Wenn ein Israelit eine Kanaanäerin heiratet: Welches Volk ist des Kindes?
Wenn ein Kanaanäer eine Israelitin heiratet: Welches Volk ist des Kindes?
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. - Joh 10, 27-28

Benutzeravatar
jose77
Beiträge: 1983
Registriert: Fr 19. Jan 2018, 18:18

Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von jose77 » Sa 12. Jan 2019, 10:31

Helmuth hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:18
jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:08
Erst am Sinai konvertierten alle Anwesenden zum 'Judentum', als sie die Torah empfingen UND akzeptierten. Und im allg. Sprachgebrauch wird Israel heute mit diesen Anwesenden gleichgesetzt.
Dein Problem ist, du hast eine andere Sprache, meinst vielleicht sogar dasselebe, redest aber anders. Rilke und ich nutzen das biblische Vokabular und Verständnis.

Am Sinai (eigentlich Horeb) "konvertierte" niemend, sondern es erfolgte ein Bundesschluss. Das ist etwas anderes. Ebenso kannte niemand damals das Wort "Judentum" Dieses kam erst im Exil in Umlauf, das ist an die 1.000 Jahre danach.

Die Existenz des Volkes Israel geht auf Abraham zurück. Das kann doch nimand anders sehen. Das Volk Israel wurde also nicht erst am Sinai quasi ins Leben gerufen, sondern gab es längst, es war dort versammelt anwesend, damit Gott einen Bund mit ihm eingehen kann.

Aber was hat das nun mit den Bnej Noach wieder zu tun?
Frag Rilke was das mit Bnei Noach zu tun hat.

PS: Esau war auch Nachfahre Abrahams, und Ismael und die Kinder Keturas.
Grüsse von Jose

Benutzeravatar
Rilke
Beiträge: 534
Registriert: Mo 5. Feb 2018, 15:23

Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von Rilke » Sa 12. Jan 2019, 10:41

jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:31
Frag Rilke was das mit Bnei Noach zu tun hat.
Im Grunde möchte ich dich darauf aufmerksam machen, dass das rabbinische Judentum eine Ansammlung an Widersprüchen und Grauslichkeiten ist. Wer nicht Noachid werden möchte, soll getötet werden laut dem Rambam, auf den diese Bewegung sich behauptet.
Außerdem ist das matrilineare System aus der Luft gegriffen und widerspricht der Geschichte Israels.

Du scheinst nur immun dagegen zu sein, und das nicht kraft deiner Vernunft, an die ich seit einiger Zeit appelliere.
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. - Joh 10, 27-28

Benutzeravatar
jose77
Beiträge: 1983
Registriert: Fr 19. Jan 2018, 18:18

Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von jose77 » Sa 12. Jan 2019, 10:45

Rilke hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:41
jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:31
Frag Rilke was das mit Bnei Noach zu tun hat.
Im Grunde möchte ich dich darauf aufmerksam machen, dass das rabbinische Judentum eine Ansammlung an Widersprüchen und Grauslichkeiten ist. Wer nicht Noachid werden möchte, soll getötet werden laut dem Rambam, auf den diese Bewegung sich behauptet.
Außerdem ist das matrilineare System aus der Luft gegriffen und widerspricht der Geschichte Israels.

Du scheinst nur immun dagegen zu sein, und das nicht kraft deiner Vernunft, an die ich seit einiger Zeit appelliere.
Dann vergiss es, und vergeude deine Zeit nicht mit mir :angel:
Grüsse von Jose

Benutzeravatar
Rilke
Beiträge: 534
Registriert: Mo 5. Feb 2018, 15:23

Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von Rilke » Sa 12. Jan 2019, 10:46

jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:45
Dann vergiss es, und vergeude deine Zeit nicht mit mir :angel:
Sein Wort für Christus einzusetzen kann keine vergeudete Zeit sein.
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. - Joh 10, 27-28

Benutzeravatar
jose77
Beiträge: 1983
Registriert: Fr 19. Jan 2018, 18:18

Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von jose77 » Sa 12. Jan 2019, 10:48

Rilke hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:46
jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:45
Dann vergiss es, und vergeude deine Zeit nicht mit mir :angel:
Sein Wort für Christus einzusetzen kann keine vergeudete Zeit sein.
Ansichtssache, und wissenschaftlich nicht bewiesen das es hilft :!:
Grüsse von Jose

Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 5759
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51

Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von Helmuth » Sa 12. Jan 2019, 12:46

jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:31
Frag Rilke was das mit Bnei Noach zu tun hat.
Ja Danke, das mache ich auch. Er verfügt hier über gute Grundlagen, von denen ich nur profitieren kann.
jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 10:31
PS: Esau war auch Nachfahre Abrahams, und Ismael und die Kinder Keturas.
Das ist korrekt. Es heißt ja schon, dass er ein Vater vieler Völker sein werde. Die Verheißungelinie führt aber über Isaak und Jakob, dem Volk Israel. In diesem Sinne rechne ich Abraham zugehörig zum Volk Israel, da er in dieser Verheißungslinie steht.

Die Bnej Noach erhalten Anteil daran, aufgrund des Segens der Abraham erteilt wurde. Voraussetzung ist aber die Annahme des verheißenen Messias, Jesus Christus. Und das gilt gleichermaßen dann selbstverständlich auch für das spezielle Volk Israel.

Du wirst das dementieren, aber es wurde dir kundgetan. Einen andere Frage: Glaubst du an die Auferstehung? Ich habe dich das vielleicht schon einmal gefragt, ich weiß es dann nicht mehr. Ohne eine Auferstehung, so meine ich, wäre es völlig egal, an welchen Gott wir hier glauben würden. Nach dem Tod wäre es völlig egal, wem man nachgefolgt ist. Nur mit macht es Sinn, auch darüber nachzudenken, wem gegenüber die Bnej Noach Rechenschaft abzulegen haben.
Herzliche Grüße
Helmuth

Antworten