Was ist "B’nai Noach"?

Judentum, Islam, Hinduismus, Brahmanismus, Buddhismus,
west-östliche Weisheitslehre
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jose77
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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von jose77 » Fr 11. Jan 2019, 18:49

Rilke hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:34
jose77 hat geschrieben:
Mo 31. Dez 2018, 12:15
Rilke hat geschrieben:
Mo 31. Dez 2018, 11:34
jose77 hat geschrieben:
Mo 31. Dez 2018, 11:30
Pluto hat geschrieben:
Mo 31. Dez 2018, 11:28
Meine Mutter war Jüdin. Macht mich das in Euren Augen zum Juden?
Ja klar bist du Jude.
Und wenn nur sein Vater Jude wäre, die Mutter aber nicht?
Dann eben nicht.
Da fällt mir ein:
1.Mose 38, 1-5 hat geschrieben:Zu jener Zeit zog Juda hinab, weg von seinen Brüdern, und schloss sich einem Mann an aus Adullam, der hiess Chira. Dort sah Juda die Tochter eines Kanaanäers, der hiess Schua. Er nahm sie zur Frau und ging zu ihr. Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn, und er nannte ihn Ehr. Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn, und sie nannte ihn Onan. Und sie gebar noch einmal einen Sohn, und sie nannte ihn Schela; Juda aber befand sich in Kesib, als sie ihn gebar.
Also ist mit Schela, dem einzigen überlebenden Nachkommen Judas mit der Kanaanäerin, ein Gutteil des Stammes Juda nicht jüdisch? Ob Tamar, die Schwiegertochter, mit der er zwei weitere Söhne (und Stammväter vom Stamm Juda) bekam, Hebräerin war, lässt sich nicht einmal klarstellen. Aber wenn er schon eine Kanaanäerin heiratete, vielleicht suchte er seinem Sohn ebenso eine heraus?
Die Völkeridentität scheint hier aber vom Mannesstamm zu kommen, wie überall sonst in der Bibel.
Aha :D
Grüsse von Jose

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SamuelB
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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von SamuelB » Fr 11. Jan 2019, 19:04

jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:49
Aha :D
So gesprächig, der Herr. ^^ :mrgreen:
Viele Grüße
von Sam

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jose77
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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von jose77 » Fr 11. Jan 2019, 19:04

SamuelB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:04
jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:49
Aha :D
So gesprächig, der Herr. ^^ :mrgreen:
Ja :mrgreen:
Grüsse von Jose

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Rilke
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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von Rilke » Fr 11. Jan 2019, 20:23

jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:04
SamuelB hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 19:04
jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:49
Aha :D
So gesprächig, der Herr. ^^ :mrgreen:
Ja :mrgreen:
Siehst du noch immer nur eine rein matrilineare Abstammung der Juden im Tanach begründet?
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. - Joh 10, 27-28

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Rilke
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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von Rilke » Fr 11. Jan 2019, 22:58

jose77 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:49
Rilke hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 18:34

Da fällt mir ein:
1.Mose 38, 1-5 hat geschrieben:Zu jener Zeit zog Juda hinab, weg von seinen Brüdern, und schloss sich einem Mann an aus Adullam, der hiess Chira. Dort sah Juda die Tochter eines Kanaanäers, der hiess Schua. Er nahm sie zur Frau und ging zu ihr. Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn, und er nannte ihn Ehr. Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn, und sie nannte ihn Onan. Und sie gebar noch einmal einen Sohn, und sie nannte ihn Schela; Juda aber befand sich in Kesib, als sie ihn gebar.
Also ist mit Schela, dem einzigen überlebenden Nachkommen Judas mit der Kanaanäerin, ein Gutteil des Stammes Juda nicht jüdisch? Ob Tamar, die Schwiegertochter, mit der er zwei weitere Söhne (und Stammväter vom Stamm Juda) bekam, Hebräerin war, lässt sich nicht einmal klarstellen. Aber wenn er schon eine Kanaanäerin heiratete, vielleicht suchte er seinem Sohn ebenso eine heraus?
Die Völkeridentität scheint hier aber vom Mannesstamm zu kommen, wie überall sonst in der Bibel.
Aha :D
Zu jener Zeit konnten die Israeliten auf etwas mehr als ein Dutzend gezählt werden. Tamar war, da weit weg von der israelitischen Heimat, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Hebräerin, keine Jüdin und somit auch deren Kinder nicht - nach deiner Auffassung.
Der Stamm Juda ist also nicht jüdisch?
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jose77
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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von jose77 » Sa 12. Jan 2019, 05:29

So manches wurde am Sinai gegeben.
Grüsse von Jose

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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von Rilke » Sa 12. Jan 2019, 09:36

jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 05:29
So manches wurde am Sinai gegeben.
Kannst du ausführen, was das damit zu tun hat? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. - Joh 10, 27-28

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jose77
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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von jose77 » Sa 12. Jan 2019, 09:44

Rilke hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 09:36
jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 05:29
So manches wurde am Sinai gegeben.
Kannst du ausführen, was das damit zu tun hat? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Israel wurde erst am Sinai als Nation mit ihren Statuen 'gegründet'.
Jakob war mit Schwestern verheiratet, welches nachher verboten war.
Grüsse von Jose

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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von Rilke » Sa 12. Jan 2019, 09:57

jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 09:44
Rilke hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 09:36
jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 05:29
So manches wurde am Sinai gegeben.
Kannst du ausführen, was das damit zu tun hat? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Israel wurde erst am Sinai als Nation mit ihren Statuen 'gegründet'.
Jakob war mit Schwestern verheiratet, welches nachher verboten war.
Mit Abraham wurde ein Bund geschlossen. Bereits sein Enkel Jakob wird Israel - und aus ihm stammen die 12 Stämme.
Gen 32, 29 hat geschrieben:Da sprach er: Du sollst nicht mehr Jakob heissen, sondern Israel, denn du hast mit Gott und mit Menschen gestritten und hast gesiegt.
Juda also als Stammvater des gleichnamigen Stammes musste nicht erst warten, bis Mose das Gesetz verkündete, um Teil Israels zu sein. Er war ja dessen Sohn. Die Torah als Gesetz wurde am Sinai begründet, da stimme ich dir zu. Aber Israel doch nicht.
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. - Joh 10, 27-28

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jose77
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Re: Was ist "B’nai Noach"?

Beitrag von jose77 » Sa 12. Jan 2019, 10:08

Rilke hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 09:57
jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 09:44
Rilke hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 09:36
jose77 hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 05:29
So manches wurde am Sinai gegeben.
Kannst du ausführen, was das damit zu tun hat? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Israel wurde erst am Sinai als Nation mit ihren Statuen 'gegründet'.
Jakob war mit Schwestern verheiratet, welches nachher verboten war.
Mit Abraham wurde ein Bund geschlossen. Bereits sein Enkel Jakob wird Israel - und aus ihm stammen die 12 Stämme.
Gen 32, 29 hat geschrieben:Da sprach er: Du sollst nicht mehr Jakob heissen, sondern Israel, denn du hast mit Gott und mit Menschen gestritten und hast gesiegt.
Juda also als Stammvater des gleichnamigen Stammes musste nicht erst warten, bis Mose das Gesetz verkündete, um Teil Israels zu sein. Er war ja dessen Sohn. Die Torah als Gesetz wurde am Sinai begründet, da stimme ich dir zu. Aber Israel doch nicht.
Erst am Sinai konvertierten alle Anwesenden zum 'Judentum', als sie die Torah empfingen UND akzeptierten. Und im allg. Sprachgebrauch wird Israel heute mit diesen Anwesenden gleichgesetzt.
Grüsse von Jose

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