die germanische Mythologie

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Munro
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die germanische Mythologie

Beitrag von Munro » Fr 1. Feb 2019, 08:52

Ich denke, so gut wie alle Völker der Erde haben ihre eigene Mythologie.
Die germanische Mythologie ist doch die Mythologie, die uns hier zeitlich und räumlich am nächsten liegt.

Dann kann sie doch auch Thema sein.

Yggdrasil wird uns etwas darüber sagen können.

Ich sag mal so:

„Urzeit war es, da Ymir hauste:
nicht war Sand noch See noch Salzwogen,
nicht Erde unten, noch oben Himmel,
Gähnung grundlos, doch Gras nirgend.”


Edda, Völuspa, 3
Jean Paul Getty:
Die Sanftmütigen werden die Erde besitzen, aber nicht die Schürfrechte.

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Munro
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Re: die germanische Mythologie

Beitrag von Munro » Fr 1. Feb 2019, 11:55

Ein kleines Beispiel für die germanische Mythologie: Das Eichhönchen Ratatöskr :thumbup:
Ratatöskr, auch Ratatosk, Ratatösk oder Ratatwisker, ist in der nordischen Mythologie ein Eichhörnchen, das zu den Tieren des Weltenbaums Yggdrasil gehört. Es übermittelt Nachrichten zwischen dem Adler in der Krone und dem schlangenartigen Drachen Nidhöggr am Fuße des Weltenbaums.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ratat%C3%B6skr

Ratatosk heißt das Eichhörnchen,
das herumspringt
an der Esche Yggdrasil;
die Worte des Adlers
trägt es von oben herab
und sagt sie unten Nidhögg

Und im Original:

Ratatoscr heitir ícorni,
er renna scal
at asci Yggdrasils;
arnar orð
hann scal ofan bera
oc segia Níðhǫggvi niðr
Jean Paul Getty:
Die Sanftmütigen werden die Erde besitzen, aber nicht die Schürfrechte.

EaYggdrasil
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Re: die germanische Mythologie

Beitrag von EaYggdrasil » Fr 1. Feb 2019, 15:37

Man darf halt die Edda nicht nur wörtlich nehmen.
Hinter allem steckt ein Bild, eine Bedeutung.
Es ist keine Buchreligion.

EaYggdrasil
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Re: die germanische Mythologie

Beitrag von EaYggdrasil » Fr 1. Feb 2019, 15:43

Schreiben werde ich so nichts dazu.
Man kann aber gerne Fragen stellen und ich beantworte sie so gut ich es kann.

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Rilke
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Re: die germanische Mythologie

Beitrag von Rilke » Fr 1. Feb 2019, 16:32

Wie lässt sich aus den vielen verschiedenen Sagen, Geschichten und Lokalgottheiten ein einheitlicher Glaube herleiten?
Woher kommt deine Glaubensgewissheit, wo die unterschiedlichen germanischen/skandinavischen Stämme verschiedenste Gottheiten angebetet hatten und die Vorstellung eines Helheim bzw. der Walhalla oder gar von Nifhel in den verschiedenen Regionen und vor allem Zeitaltern stark variierten? Wie kann hier ein tatsächlicher Glaube an Sagen und Seemannsgarn bestehen?
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. - Joh 10, 27-28

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Re: die germanische Mythologie

Beitrag von EaYggdrasil » Fr 1. Feb 2019, 17:06

Wir Heiden haben keinen einheitlichen Glauben.
Dieselben Götter, ja. Aber man sieht sie regional verschieden.
Auch sieht sie der eine mehr als persönliche Götter,
der andere mehr symbolisch. Wir sind da nicht so engstirnig.

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Munro
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Re: die germanische Mythologie

Beitrag von Munro » Fr 1. Feb 2019, 17:47

Rilke hat geschrieben:
Fr 1. Feb 2019, 16:32
Wie lässt sich aus den vielen verschiedenen Sagen, Geschichten und Lokalgottheiten ein einheitlicher Glaube herleiten?
Rückfrage:
Wie lässt sich denn aus all dem, was in der Bibel so steht, ein einheitlicher Glaube herleiten?

--------------

Und so hatten die Germanen eben auch keinen einheitlichen Glauben.
Wo gibt es das denn überhaupt irgendwo: Ein einheitlicher Glaube?
Jean Paul Getty:
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