Familie - Nein danke?

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sven23
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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von sven23 » So 1. Apr 2018, 18:45

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Dann sind wir uns einig. Fragt sich nur, wie lange das anhält
Das wird genauso lang in Zukunft anhalten wie es in der Vergangenheit angehalten hat
Also maximal bis zum nächsten Post. Das habe ich befürchtet. :roll:

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Du hast aber die Parallelen verstanden?
Natürlich eine falsche Paralelle -
Im Gegenteil, die Parallelen sind geradezu frappiernd. Man gibt vordergründig vor, eine Methode zu befürworten, die für die wissenschaftliche Anerkennung unverzichtbar ist, ist aber verärgert über die Ergebnisse. Also verschweigt man sie oder versucht sie schön zu reden.
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Du hast doch eben selbst gesagt, dass du nicht an ein Paradies glaubst, in dem Löwe und seine Beute friedlich nebeneinander liegen.
closs schreib:
Anders gesagt: Es gibt nicht und gab nie ein "Paradies", in dem Löwe und Schaf vertraut nebeneinander liegen.
Richtig - genauso. - Und inzwischen habe ich nichts Gegenläufiges geschrieben - was verstehst Du eigentlich, wenn Du liest?
Denk doch mal in Zusammenhängen. Die Kreationisten glauben dies.
Und das Schlupfwespenproblem von Heiner Geißler ist immer noch nicht gelöst.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
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closs
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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von closs » So 1. Apr 2018, 19:31

sven23 hat geschrieben:Man gibt vordergründig vor, eine Methode zu befürworten, die für die wissenschaftliche Anerkennung unverzichtbar ist, ist aber verärgert über die Ergebnisse.
Traditionell wieder zwei schwere Fehler in EINEM Satz:
1) Die Theologie buhlt bestimmt nicht um wissenschaftliche Anerkennung - solche Zeiterscheinungen gehen ihr am Arsch vorbei.
2) Die Theologie ist NICHT verärgert über sachlich-neutrale Ergebnisse der HKM.
sven23 hat geschrieben: Die Kreationisten glauben dies.
Dann ist es ihr Verständnis, das aus meiner Sicht spirituell leicht anfechtbar ist - aber da sind sie halt so stur wie Du - kann man nichts machen.
sven23 hat geschrieben:Und das Schlupfwespenproblem von Heiner Geißler ist immer noch nicht gelöst.
Im Ansatz schon - erinnere Dich: Dieses Problem ist erst diskutierbar, wenn man nachvollzieht, dass Materie Folge von Geist ist.

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sven23
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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von sven23 » So 1. Apr 2018, 20:17

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Man gibt vordergründig vor, eine Methode zu befürworten, die für die wissenschaftliche Anerkennung unverzichtbar ist, ist aber verärgert über die Ergebnisse.
Traditionell wieder zwei schwere Fehler in EINEM Satz:
1) Die Theologie buhlt bestimmt nicht um wissenschaftliche Anerkennung - solche Zeiterscheinungen gehen ihr am Arsch vorbei..
Die Theologie als Ganzes kann auch überhaupt keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben, das Thema ist doch lange erledigt. Es geht im die historischen Disziplinen, die wissenschaftlich arbeiten, und als Alibi für den Verbleib an den Unis benötigt werden.

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben: Die Kreationisten glauben dies.
Dann ist es ihr Verständnis, das aus meiner Sicht spirituell leicht anfechtbar ist - aber da sind sie halt so stur wie Du - kann man nichts machen.
Wieso, du hast doch selber gesagt, dass man als Kurzzeitkreationist einfach nach Feierabend die Hermeneutik wechselt, das sei normal.
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Und das Schlupfwespenproblem von Heiner Geißler ist immer noch nicht gelöst.
Im Ansatz schon - erinnere Dich: Dieses Problem ist erst diskutierbar, wenn man nachvollzieht, dass Materie Folge von Geist ist.
Genau wie der Kirchenfuzzi in der Diskussionssendung drückst du dich um die Antwort.
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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von closs » So 1. Apr 2018, 20:35

sven23 hat geschrieben:Die Theologie als Ganzes kann auch überhaupt keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben
Es gibt sicherlich wissenschafts-theoretische Schulen, nach denen Du Recht hast - aber es gibt auch andere.
sven23 hat geschrieben: das Thema ist doch lange erledigt
Für die Theologie allemal - für die von Dir vertretene Seite offenbar ebenfalls. Und jetzt?
sven23 hat geschrieben:Es geht im die historischen Disziplinen, die wissenschaftlich arbeiten, und als Alibi für den Verbleib an den Unis benötigt werden.
Ich zitiere hier diese mehrmals von Dir gebrachte behauptung, weil sie zeigt, wie weit Wunsch und Wirklichkeit auseinander sind - mit anderen Worten: An so was denkt kein Theologe - auch nicht in den höheren Etagen. - Es ist schlicht kein Thema.
sven23 hat geschrieben:Wieso, du hast doch selber gesagt, dass man als Kurzzeitkreationist einfach nach Feierabend die Hermeneutik wechselt, das sei normal.
Auch das wiederholst Du ständig, ohne meine Ausführungen dazu verstanden haben (würde ja nur stören :lol: ).

Grundsätzlich sind "methodische Ergebnisse" und "Wirklichkeit" zwei Kategorien - "Glaube" bezieht sich nicht auf "methodische Ergebnisse", sondern auf "Wirklichkeit" - allerdings kann das auch schiefgehen, wie wir alle wissen.

Was den von Dir so geliebten Kuzzeitkreatinismus angeht, habe ich versucht Dir zu zeigen, dass er dann mit der Evolutions-Theorie vereinbar ist, wenn man die SChöpfungsgeschichte auf den Beginn des menschlichen Bewusstseins bezieht ("Baum der Erkenntnis") - und dieser Beginn kommt mit EINEM Schnips irgendwann vor 5000 oder 50.000, meinetwegen auch 500.000 Jahren. - Es war ein Versuch, Dir zu vermitteln, dass methodische Ergebnisse EINER Hermeneutik ("Wir forschen biologisch") und einer anderen Hermeneutik ("Wir forschen geistig") komplett unterschiedlich sein können, aber trotzdem auf höherer Ebene vereinbar sein können. - Ist Dir sowas SOO fremd?
sven23 hat geschrieben:Genau wie der Kirchenfuzzi in der Diskussionssendung drückt du dich um die Antwort.
Es nützt nichts - weiß ich inzwischen. - Verstehst Du es, wenn man Dir erzählt, dass "Schöpfung" in erster Linie ein geistiger Prozess ist, der an sich "gut" ist, aber in dem Moment kontaminiert wird, wenn er in den (notwendigen Bereich) des Dialektischen hinein-fällt? - Verstanden?

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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von sven23 » Mo 2. Apr 2018, 07:56

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Die Theologie als Ganzes kann auch überhaupt keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben
Es gibt sicherlich wissenschafts-theoretische Schulen, nach denen Du Recht hast - aber es gibt auch andere.
Keine von Bedeutung. Deshalb ist die historisch-kritische Methode immer noch die Standardauslegung.
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben: das Thema ist doch lange erledigt
Für die Theologie allemal - für die von Dir vertretene Seite offenbar ebenfalls. Und jetzt?
Deshalb haben wir ja die Situation: Wissenschaft vs. Glaubensideologie
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Es geht im die historischen Disziplinen, die wissenschaftlich arbeiten, und als Alibi für den Verbleib an den Unis benötigt werden.
Ich zitiere hier diese mehrmals von Dir gebrachte behauptung, weil sie zeigt, wie weit Wunsch und Wirklichkeit auseinander sind - mit anderen Worten: An so was denkt kein Theologe - auch nicht in den höheren Etagen. - Es ist schlicht kein Thema.
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Wieso, du hast doch selber gesagt, dass man als Kurzzeitkreationist einfach nach Feierabend die Hermeneutik wechselt, das sei normal.
Auch das wiederholst Du ständig, ohne meine Ausführungen dazu verstanden haben (würde ja nur stören :lol: ).
Grundsätzlich sind "methodische Ergebnisse" und "Wirklichkeit" zwei Kategorien - "Glaube" bezieht sich nicht auf "methodische Ergebnisse", sondern auf "Wirklichkeit" - allerdings kann das auch schiefgehen, wie wir alle wissen.
Das ist nun ein alberner Versuch, den Glauben über eine wissenschaftliche Methodik zu erheben, weil man sich mittels Glauben der "Wirklichkeit" besser nähern könne. Das ist pure Glaubensideologie und hat in der Forschung keine Chance. :thumbup:

closs hat geschrieben: Was den von Dir so geliebten Kuzzeitkreatinismus angeht, habe ich versucht Dir zu zeigen, dass er dann mit der Evolutions-Theorie vereinbar ist,...
Nein, er ist immer noch nicht vereinbar oder willst du uns mal wieder weismachen, dass eine ein paar Milliarden Jahre alte Erde das gleiche ist wie eine 10000 Jahre alte Erde? Weil nach clossens Meinung eine Aussage gleichzeitig wahr und falsch sein kann. :roll:
closs hat geschrieben: wenn man die SChöpfungsgeschichte auf den Beginn des menschlichen Bewusstseins bezieht ("Baum der Erkenntnis") - und dieser Beginn kommt mit EINEM Schnips irgendwann vor 5000 oder 50.000, meinetwegen auch 500.000 Jahren. - Es war ein Versuch, Dir zu vermitteln, dass methodische Ergebnisse EINER Hermeneutik ("Wir forschen biologisch") und einer anderen Hermeneutik ("Wir forschen geistig") komplett unterschiedlich sein können, aber trotzdem auf höherer Ebene vereinbar sein können.
Nein, es war der Versuch, deine falsche Definiton von Kurzzeitkreationismus im nachhinein zu rechtfertigen. Halte dich doch an die festgelegten Definitionen und jeder weiß, was gemeint ist.
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Genau wie der Kirchenfuzzi in der Diskussionssendung drückt du dich um die Antwort.
Es nützt nichts - weiß ich inzwischen. - Verstehst Du es, wenn man Dir erzählt, dass "Schöpfung" in erster Linie ein geistiger Prozess ist, der an sich "gut" ist, aber in dem Moment kontaminiert wird, wenn er in den (notwendigen Bereich) des Dialektischen hinein-fällt? - Verstanden?
Was hat eine Schlupfwespe mit Dialektik zu tun? Mit wem soll sie sich unterhalten? :lol:
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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von closs » Mo 2. Apr 2018, 08:37

sven23 hat geschrieben:Das ist nun ein alberner Versuch, den Glauben über eine wissenschaftliche Methodik zu erheben, weil man sich mittels Glauben der "Wirklichkeit" besser nähern könne.
Das ist in der Tat oft so. - Aber das hat nichts mit "Erheben" zu tun - es beschreibt den Unterschied zwischen "Alle Positionen des Kamasutra kennen" und "Mit einer Frau schlafen".
sven23 hat geschrieben:Nein, er ist immer noch nicht vereinbar oder willst du uns mal wieder weismachen, dass eine ein paar Milliarden Jahre alte Erde das gleiche ist wie eine 10000 Jahre alte Erde?
Selbstverständlich nein. - Hast Du überhaupt nicht gelesen, was ich geschrieben habe?
sven23 hat geschrieben:Weil nach clossens Meinung eine Aussage gleichzeitig wahr und falsch sein kann.
Sicherlich nicht - aber es fällt immer wieder auf, dass Du Differenzierung und in die Tiefe gehen scheust wie der Teufel das Weihwasser.
sven23 hat geschrieben:Was hat eine Schlupfwespe mit Dialektik zu tun? Mit wem soll sie sich unterhalten?
Stimmt - das war mir entgangen. :oops: - Ich dachte tatsächlich, dass alle SChlupfwespen Philosophen sind. Aber da hat mich die Wissenschaft eines Besseren belehrt. :lol:

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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von sven23 » Mo 2. Apr 2018, 09:50

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Das ist nun ein alberner Versuch, den Glauben über eine wissenschaftliche Methodik zu erheben, weil man sich mittels Glauben der "Wirklichkeit" besser nähern könne.
Das ist in der Tat oft so. - Aber das hat nichts mit "Erheben" zu tun - es beschreibt den Unterschied zwischen "Alle Positionen des Kamasutra kennen" und "Mit einer Frau schlafen".
Tja closs, für Vergleiche und Metaphern hast du kein glückliches Händchen. :lol:
Und nein, es ist in der Tat nicht oft so, dass man mit Glauben näher an die historische Wirklichkeit kommt als mit wissenchaftlicher Methodik. Das ist pures Wunschdenken, bzw. Glaubensideologie.
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Nein, er ist immer noch nicht vereinbar oder willst du uns mal wieder weismachen, dass eine ein paar Milliarden Jahre alte Erde das gleiche ist wie eine 10000 Jahre alte Erde?
Selbstverständlich nein. - Hast Du überhaupt nicht gelesen, was ich geschrieben habe?
Natürlich, du hast mal wieder was ausweichendes geschrieben, was überhaupt nicht mit Kurzzeitkreationismus zu tun hat. :roll:
Aber das kennen wir ja von closs.
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Weil nach clossens Meinung eine Aussage gleichzeitig wahr und falsch sein kann.
Sicherlich nicht - aber es fällt immer wieder auf, dass Du Differenzierung und in die Tiefe gehen scheust wie der Teufel das Weihwasser.
Wenn du für deine falschen Aussagen auch noch Tiefgang beanspruchst, hast du völlig den Blick für die Realitäten verloren. Würde aber ins Bild passen.
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Was hat eine Schlupfwespe mit Dialektik zu tun? Mit wem soll sie sich unterhalten?
Stimmt - das war mir entgangen. :oops: - Ich dachte tatsächlich, dass alle SChlupfwespen Philosophen sind. Aber da hat mich die Wissenschaft eines Besseren belehrt. :lol:
Siehst du, schön fällt dein Dialektik-Gedöns in sich zusammen.
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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von closs » Mo 2. Apr 2018, 21:23

sven23 hat geschrieben: closs hat geschrieben:

sven23 hat geschrieben:
Das ist nun ein alberner Versuch, den Glauben über eine wissenschaftliche Methodik zu erheben, weil man sich mittels Glauben der "Wirklichkeit" besser nähern könne.

Das ist in der Tat oft so. - Aber das hat nichts mit "Erheben" zu tun - es beschreibt den Unterschied zwischen "Alle Positionen des Kamasutra kennen" und "Mit einer Frau schlafen".


Tja closs, für Vergleiche und Metaphern hast du kein glückliches Händchen.
Wahrscheinlich trifft es besser, als es Dir recht sein kann.
sven23 hat geschrieben:es ist in der Tat nicht oft so, dass man mit Glauben näher an die historische Wirklichkeit kommt als mit wissenchaftlicher Methodik.
Mit "Glauben" sicherlich nicht - es hat etwas mit unterschiedlichen Hermeneutiken zu tun, mit denen man wissenschaftliche Sachergebnisse interpretiert.
sven23 hat geschrieben: du hast mal wieder was ausweichendes geschrieben, was überhaupt nicht mit Kurzzeitkreationismus zu tun hat.
Du hast es nicht verstanden und meinst, dies sei ein Vorteil. :lol:
sven23 hat geschrieben:Siehst du, schön fällt dein Dialektik-Gedöns in sich zusammen.
Die Schlupfwespe wird als Killer der Dialektik in die Geistesgeschichte eingehen - ein großer Moment der europäischen Kultur.

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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von sven23 » Sa 7. Apr 2018, 07:14

closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:es ist in der Tat nicht oft so, dass man mit Glauben näher an die historische Wirklichkeit kommt als mit wissenchaftlicher Methodik.
Mit "Glauben" sicherlich nicht - es hat etwas mit unterschiedlichen Hermeneutiken zu tun, mit denen man wissenschaftliche Sachergebnisse interpretiert.
Was auf dasselbe hinausläuft, weil du ja die Glaubenshermeneutik meinst und damit letztlich wieder Glaubensideologie.
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben: du hast mal wieder was ausweichendes geschrieben, was überhaupt nicht mit Kurzzeitkreationismus zu tun hat.
Du hast es nicht verstanden und meinst, dies sei ein Vorteil. :lol:
Wir haben schon verstanden, dass du die Definiton von Kurzzeitkreationismus nicht kennst und meinst, das sei ein Vorteil. :roll:
closs hat geschrieben:
sven23 hat geschrieben:Siehst du, schön fällt dein Dialektik-Gedöns in sich zusammen.
Die Schlupfwespe wird als Killer der Dialektik in die Geistesgeschichte eingehen - ein großer Moment der europäischen Kultur.
Mach dich nur lustig. Der Kirchenfuzzi war auch ziemlich angepißt, als Geißler ihn dasselbe fragte.
Im übrigen hast du doch selber gesagt, dass es ein Paradies nie gab.
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Re: Familie - Nein danke?

Beitrag von closs » Sa 7. Apr 2018, 08:35

sven23 hat geschrieben:Was auf dasselbe hinausläuft, weil du ja die Glaubenshermeneutik meinst und damit letztlich wieder Glaubensideologie.
Weder bultmannsche noch katholische Hermenmeutiken muss man als "Ideologie" bezeichnen - es sind schlichte Setzungen von Nicht-Falsifizierbarem - vollkommen legitim.
sven23 hat geschrieben:Im übrigen hast du doch selber gesagt, dass es ein Paradies nie gab.
Was hat denn DAS damit zu tun? - Vielleicht mal eine kleine Zusammenfassung, damit nicht alles durcheinander gerät:
1) "Kurzzeitkreationismus" im Sinne von "Vor 10.000 Jahren gab es kein Universums und dann kam es innerhalb von 7 Tagen" ist naturwissenschaftlich nicht haltbar.

2) Die Übertragung dieses Gedankens auf "Seit wann ist der Mensch geistig bewusst?" macht Sinn, weil dies irgendwann in der Evolutionstheorie passiert sein muss.

3) Wenn man das Paradies nicht naturalistisch, sondern als Ideal-Entwurf des Lebens versteht, hat dies nichts mit obigen Fragen zutun.

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