Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

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Vitella
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#1 Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von Vitella » Sa 28. Dez 2013, 17:32

Die Sternzeichen und der Himmel in den Lanschaften.

Kai Helge Wirth stellt in seinem Buch „Der Ursprung der Sternzeichen: Ein prähistorisches Navigationssystem oder das Nautische Internet“ fest, dass die Sternbilder Küstenverläufe in Europa und der Karibik darstellen.
Diese Himmelskarten dienten den steinzeitlichen Seefahrern als Orientierung. Die alten Göttermythen untermauern dabei seine These.

Der Ursprung der Sternbilder - Teil 1
http://www.youtube.com/watch?v=e85JMr4njiU


aus diesem Video:



Sternbild Großer Bär
Sternbild Orion
Sternbild Walfisch

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sven23
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#2 Re: Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von sven23 » So 29. Dez 2013, 08:04

Das geht jetzt wieder in den esoterisch spekulativen Bereich hinein. Es ist wirklich kein Wunder, wenn man willkürlich Sterne mit gedachten Linien verbindet und diese Bilder in Karten projiziert, dann wird man immer irgendwelche zufälligen Übereinstimmungen finden, bei entsprechender Skalierung sogar fast beliebig viele.

Es ist schon erstaunlich, was die Menschen alles in die Sterne hineindeuten. Und dann sollen sie auch noch für das Schicksal der Menschen verantwortlich sein, wie die Astrolügen behaupten. :lol:
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Vitella
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#3 Re: Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von Vitella » So 29. Dez 2013, 10:15

sven23 hat geschrieben:Das geht jetzt wieder in den esoterisch spekulativen Bereich hinein.

deshalb hab ich es ja in der Rubrik "Esoterik" rein gestellt. ;)
Aber man darf nicht denken, dass Esoterik allgemein Blödsinn ist, denn das mit der Spirale und den Zeichnungen die die Sterne in der Umlaufbahn machen ist ja Fakt und dazu schön anzusehen, erinnert mich an die Mandalas die man für Kinder in Malbüchern findet.

sven23 hat geschrieben: Es ist wirklich kein Wunder, wenn man willkürlich Sterne mit gedachten Linien verbindet und diese Bilder in Karten projiziert, dann wird man immer irgendwelche zufälligen Übereinstimmungen finden, bei entsprechender Skalierung sogar fast beliebig viele.

was erzählst Du da.? Das ist doch nicht zufällig.Vielleicht schaust Du Dir das Video mal an, ansonsten solltest Du vor Gebrauch des Mundwerkes, das Gehirn einschalten.. :D :lol:

sven23 hat geschrieben: Es ist schon erstaunlich, was die Menschen alles in die Sterne hineindeuten. Und dann sollen sie auch noch für das Schicksal der Menschen verantwortlich sein, wie die Astrolügen behaupten. :

Was hat das jetzt mit Schicksal zu tun..?..Du redest am Thema vorbei, wenn Du es nicht verstanden hast, dann sei still, oder informiere Dich und mach hier nicht andauernd einen auf Clown als wäre etwas lustig was gar nicht zum Lachen ist, geh mal in den Witze und Spass bereich, aber in Themen worüber man/frau mit anderen Reden möchte solltest Du nicht immer alles ins lächerliche ziehen, besonders nicht wenn Du gar nichts verstanden hast, Du Rübe, so das war jetzt lustig.. :lol:

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sven23
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#4 Re: Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von sven23 » So 29. Dez 2013, 10:40

Vitella hat geschrieben:
deshalb hab ich es ja in der Rubrik "Esoterik" rein gestellt. ;)

Das hast du gut gemacht, da gehört es auch hin. :thumbup:

Vitella hat geschrieben: Aber man darf nicht denken, dass Esoterik allgemein Blödsinn ist, denn das mit der Spirale und den Zeichnungen die die Sterne in der Umlaufbahn machen ist ja Fakt und dazu schön anzusehen, erinnert mich an die Mandalas die man für Kinder in Malbüchern findet.

Das ist simple Geometrie. Fraktale Geometrien sind auch schön anzusehen, haben aber mit Esoterik nichts zu tun.


Vitella hat geschrieben: was erzählst Du da.? Das ist doch nicht zufällig.Vielleicht schaust Du Dir das Video mal an, ansonsten solltest Du vor Gebrauch des Mundwerkes, das Gehirn einschalten.. :D :lol:

Also wenn man ernsthaft behauptet, prähistorische Menschen hätten schon detaillierte Landkarten angefertigt, dann sollte man auch Belege dafür anführen können.
Daß Seefahrer Sonne, Mond und Sterne als grobe Orientierung benutzt haben, ist unbestritten. Aber welchen Sinn macht es, den Küstenverlauf in ein Sternbild zu projizieren, wenn der eigene Standort nicht bestimmt werden kann?
Worin besteht da die Navigationshilfe? Und wie gesagt, es gibt tausende andere Küstenverläufe, in die ein Sternbild immer irgendwie "hineinpaßt", wenn man es denn so haben will.
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Vitella
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#5 Re: Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von Vitella » So 29. Dez 2013, 10:42

sven23 hat geschrieben: Worin besteht da die Navigationshilfe? Und wie gesagt, es gibt tausende andere Küstenverläufe, in die ein Sternbild immer irgendwie "hineinpaßt", wenn man es denn so haben will.

Ja, das mit den Küstenverläufen fand ich auch nicht so toll, denn da findet man immer einen Ort wo es passt.
Aber in den Beispielen passen die anscheinend zufällig zu dem was das Sternbild aussagt.

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sven23
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#6 Re: Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von sven23 » So 29. Dez 2013, 10:58

Vitella hat geschrieben:
Ja, das mit den Küstenverläufen fand ich auch nicht so toll, denn da findet man immer einen Ort wo es passt.
Aber in den Beispielen passen die anscheinend zufällig zu dem was das Sternbild aussagt.

Sehr gut Vitella, selbstständiges Denken ist immer der erste Schritt in die Mündigkeit. :thumbup:
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2Lena
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#7 Re: Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von 2Lena » So 29. Dez 2013, 11:18

Das war sehr interessant Vitella, wenn man bedenkt, dass mit den Namen der Sternbilder auch eine Mythologie verbunden ist.

Die Mythologie wiederum ist kein Märchen, sondern eine "verdichtete" (die komprimierte) Information. Wenn ich das Sternbildschema in der Schreibweise der alten Mythen umsetze, so war dann nicht nur Geschichtsunterricht, sondern auch Geographie bei der Erklärung der Sternbilder dabei. Orion im Norden, Hinweise wie weit die Menschen zogen. Walfisch im Süden, verbunden mit den Geschichten dort.

Ich suche schon länger Zeit im Umfeld der Erklärungen der biblischen Geschlechtsregister. Einerseits lesen sie sich als Namen. Als aufgelöste Namen ergeben sich Tätigkeiten, Berufsfelder, Reiche, Landschaftsbeschreibungen, Wanderzüge - und vor allem eine wichtige Morallehre. Die ist relativ einfach herauszufinden, wenn die Sprache einigermaßen passt. Nach weiteren echten Hinweisen zu graben - ist schwierig.

Eine leichte Gänsehaut kommt mir bei der Erwähnung der "Volkszählung zu Augustus Zeiten" - und mit dem "Stern zu Bethlehem" dem die für Astronomie bekannten Babylonier nachgingen - und ich beginne einige Hinweise zu verknüpfen.

Ich suche weiter für Bestätigungen des "Mehrfachlernens".
Welche Quellen (außer den gezeigten Bildern) kennst du?

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Vitella
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#8 Re: Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von Vitella » So 29. Dez 2013, 11:36

2Lena hat geschrieben:Das war sehr interessant Vitella, wenn man bedenkt, dass mit den Namen der Sternbilder auch eine Mythologie verbunden ist.

Die Mythologie wiederum ist kein Märchen, sondern eine "verdichtete" (die komprimierte) Information.

Ich suche weiter für Bestätigungen des "Mehrfachlernens".
Welche Quellen (außer den gezeigten Bildern) kennst du?

Ich hab das aus diesem Video:
http://www.youtube.com/watch?v=y69djF4q2Ac


ich weis nicht ob ich verstanden habe was Du suchst, vielleicht was in dieser Art:
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc16.html

2Lena hat geschrieben:Eine leichte Gänsehaut kommt mir bei der Erwähnung der "Volkszählung zu Augustus Zeiten" - und mit dem "Stern zu Bethlehem" dem die für Astronomie bekannten Babylonier nachgingen - und ich beginne einige Hinweise zu verknüpfen.

erzählst Du die Verknüpfungen.?

barbara
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#9 Re: Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von barbara » So 29. Dez 2013, 11:53

sven23 hat geschrieben: Das ist simple Geometrie. Fraktale Geometrien sind auch schön anzusehen, haben aber mit Esoterik nichts zu tun.

Geometrie war schon immer eng mit Esoterik verbunden. Ich nehme an, der Name des Esoterikers Pythagoras ist dir geläufig?

Daß Seefahrer Sonne, Mond und Sterne als grobe Orientierung benutzt haben, ist unbestritten.

nicht nur als "grobe" Orientierung, sonst wären sie nie an ihrem Ziel angekommen.

Dass die Navigationskenntnisse von nicht-neuzeitlichen nicht-europäischen Leuten ständig massiv unterschätzt wird, zeigt das Beispiel der Polynesier, die ohne Kompass und Sextant den ganzen Pazifik befuhren:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 00522.html



Aber welchen Sinn macht es, den Küstenverlauf in ein Sternbild zu projizieren, wenn der eigene Standort nicht bestimmt werden kann?

Als Eselsbrücke und Erinnerungshilfe vielleicht? Auch als Kommunikationsmittel?


Und wie gesagt, es gibt tausende andere Küstenverläufe, in die ein Sternbild immer irgendwie "hineinpaßt", wenn man es denn so haben will.

naja, mehr oder weniger.

gruss, barbara

R.F.
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#10 Re: Der Urhimmel - Der Ursprung der Sternbilder

Beitrag von R.F. » So 29. Dez 2013, 14:04

Nach John A. Wilson (“Ägypten”) betrieben z.B. Kreter vor ca. 3.500 Jahren Hochseeschifffahrt, mussten dazu wohl anhand der Sternbilder navigieren. Auch Pazifik-Inseln konnten vor etwa dreitausend Jahren nur mittels Orientierung an den Sternen angefahren werden, will man nicht annehmen, dass Waghalsige ihr Schicksal dem Zufall überließen....

Zwar geht man davon aus, dass der amerikanischen Kontinent über die Beringstraße erreicht wurde. Doch gibt es auch Vermutungen, wonach Seefahrer zum Kontinent über den Atlantik gelangten. Einige jüdische Historiker gehen übrigens davon aus, dass Phönizier zusammen mit Angehörigen der Stämme Israels zur Regierungszeit Salomons Japan anfuhren. Im Gegensatz zur Meinung vieler Spötter wussten die damaligen Menschen durchaus um die Kugelgestalt der Erde.

Phantastisch übrigens die Unterteilung der Steinzeit, einfach phantastisch... Das aber nur nebenbei...
Dazu aber ein kleines Beispiel:

Die Höhle von Jabrud ist mit fünfundvierzig aufeinanderfolgenden Kulturschichten ein reichbesiedelter Platz im Nahen Osten. Es gehören zehn Schichten dem Jungpaläolithikum an, einer Zeitspanne von etwa zwanzigtausend Jahren. Jede Schicht zeugt von der Bewohnung durch eine Gruppe. Das besagt, dass im Durchschnitt nur alle zweitausend Jahre jungpaläolithische Jäger an diesen Ort gekommen sind. Ferner fanden sich zehn Moustérien-Schichten, die ebenfalls auf zwanzigtausend Jahre zu verteilen sind. Für die Zeit der Besiedlung durch Neandertaler sind somit gleichfalls Besiedlungslücken von durchschnittlich zweitausendjähriger Dauer angezeigt. *)

So oder so ähnlich wird die Zeitskala der so genannten Steinzeit(en) konstruiert. Nur gelegentlich wird das dem einen oder anderen Archäologen zu viel. Die Mehrzahl aber schweigt. Genau das aber sollte auch Nicht-Fachleute nachdenklich machen. Doch nur wenige reagieren auf den Unfug der Archäologen...

Die von Kai Helge Wirth beanspruchten Zeiträume sind wie die für die Steinzeit üblichen völlig daneben...

*) Alfred Rust: Der primitive Mensch. Frankfurt am Main 1979, S. 191.

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