Nahtoderfahrung

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kandyra
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Nahtoderfahrung

Beitrag von kandyra » So 28. Apr 2013, 15:19

Stephan Jankovich hatte interessante Erlebnisse:

http://www.forumhomoharmonicus.ch/00000 ... index.html

Er erzählt, dass er sah oder wahrnahm was Menschen, die da am Unfallort vorbei kamen, dachten, da war einer der dachte "wieder so ein Raser" oder eine Frau die das Vater unser betete und er spürte diese Gedanken als Schmerz oder als wohltuend.

Ztat aus dem Link:
Vor dem Zusammenstoss habe ich einige schreckliche Sekunden erlebt als ich den Lastwagen auf uns zurasen sah. Ich sah durcheinandergemischte Bilder, ich schrie auf, und dann wurde plötzlich alles still. Ich fiel in Ohnmacht. Während dieser Zeit hatte ich kein Empfindungsvermögen. Ich kann mich jedenfalls an nichts mehr erinnern.

Mein Todeserlebnis begann sehr wahrscheinlich im Moment des Stillstandes meines Herzens, das heißt nach dem völligen Zusammenbruch des Kreislaufes. Bei Beginn dieses klinisch toten Zustandes ging bei mir wie beim Theater ein Vorhang auf. Eine Vorstellung begann, welche mehrere Aufzüge, Etappen oder Phasen umfasste. Ich habe drei Aufzüge miterlebt.


Ich hab von einer Frau, die S.Jankovich persönlich kennt gehört, dass per Zu-fall der Arzt im Spital oder so vorbei ging obwohl er keinen Dienst hatte, auf jeden Fall war es Lebensrettend für Jankovich, als wäre es so geplant gewesen.

ich hatte nie ein solches Erlebnis, aber egal wer davon erzählt, die Berichte ähneln sich sehr, also doch nichts von "in den Himmel kommen" oder "in die Hölle" oder nichts mehr bewusst sein (wie die ZJ es auslegen) sondern eher ein leichtes Gefühl ohne den Ballast des Körpers.
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Heliaia
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Re: Nahtoderfahrung

Beitrag von Heliaia » So 28. Apr 2013, 15:32

Hi Kandyra
Ein interessantes Thema .
Ich beschäftige mich schon seit langem mit Nahtoderfahrungen und es scheint definitiv eine andere Dimension zu existieren in der wir als reines Bewusstsein weiter existieren .
Deswegen sollte die Neurobiologie die Sterbeerfahrungen nutzen, um ihre Modelle daran zu messen. Aber das tut sie in ihrer Ignoranz nicht.
Einerseits fehlt es am Geld, andererseits hat die Wissenschaft geradezu Angst vor solchen Erfahrungen. Das Thema ist einfach zu heikel. Um ein Beispiel zu nennen: Der Heidelberger Ärzteschaft habe ich einmal diese Thematik als Fortbildung angeboten. Dabei wurde mir versichert, dass meine Offerte dem Vorstand unterbreitet werden würde. Doch gerade die psychotherapeutischen Mediziner lehnten dies mit dem Hinweis ab, dass das NDE-Phänomen letzten Endes reine Weltanschauung sei - was Bände gegen sie spricht. Aber auch in den Kliniken, in denen ich gearbeitet habe, wird das Thema grundsätzlich ignoriert. Es mangelt also sowohl an Geld als auch an wissenschaftlicher Förderung. Es gibt keine Kliniken, die dieses Phänomen ernsthaft untersuchen: Sterbeerfahrungen sind immer noch ein Tabu-Thema, obwohl diese einen geradezu sensationellen Erkenntnisgewinn versprechen.
http://www.heise.de/tp/artikel/15/15552/1.html
Ich bin sicher ,dass wenn wir den bislang bitteren Vorhang ,genannt Tod ,endlich mutig lüften würden, uns ganz neue Erkenntnisse und Befreiung ,ja die Freiheit von der Angst vor ihm begegnen würden.
Dann würden auch die Christen sagen : ja ,Tod ,wo ist dein Stachel ?
Ein Auszug aus deinem Link bestätigt dies auch sehr schön :
Aber der Tod selbst ist nichts Schreckliches, nichts Trauriges, Fürchterliches, sondern für den Sterbenden etwas Erhabenes. Wir müssen den Tod bejahen, wie wir das Leben bejahen Der Tod ist ein natürlicher Bestandteil, die Ergänzung des Lebens. Der Tod ist nicht das Ende des Ich-Bewusstseins, sondern eine Station der Weiterentwicklung nach Abschluss einer Phase des Bestehens des Ich-Bewusstseins hier in dieser Welt.

Ich persönlich bin glücklich, dass ich nochmals sterben werde, und ich wünsche allen dasselbe schönste Erlebnis des Glücks im Tod, so wie ich es hatte. Aber bis dahin bejahen wir das Leben, füllen es mit guten, positiven fröhlichen, harmonischen Taten aus.

Das Ziel des Lebens ist der Tod als Anfang in einem anderen Existenzzustand unseres Ich-Bewusstseins. Unser Ziel ist, durch bestandene Prüfungen in jenem Zeitpunkt ein positives Gesamturteil zu erhalten, so dass wir das Leben nicht wiederholen müssen, sondern dass die Weiterexistenz unseres Ich-Bewusstseins in einem anderen, materielosen, fortgeschrittenen Zustand geschehen kann.


lG
H.
An individual who breaks a law that conscience tells him is unjust, and who willingly accepts the penalty of imprisonment in order to arouse the conscience of the community over its injustice, is in reality expressing the highest respect for the law

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Abischai
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Re: Nahtoderfahrung

Beitrag von Abischai » So 28. Apr 2013, 16:20

Sehr gefährlich, meine Damen!

Die Art und Weise wie wir den Löffel abgeben, die mag interessant sein, und ich wünsche jedem, daß er es leidfrei erlebt/erstirbt.

Aber das Danach wird bei der Diskussion vorgegaukelt. Das Danach wissen wir nicht, das weiß auch niemand anders. Alles was ein "Nahtod"-ler weiß, ist in seinem Körper passiert, sind Gedanken und Reaktionen des Körpers, der in Todesnähe ungeahnte Leistungen erbringen kann. Wenn man also typischerweise immer irgendwelche Lichterscheinungen haben kann, dann sind das zunächst einmal nichts weiter als Halluzinationen. Natürlich können die einem todesgestreßten Körper wohltun, warum denn nicht!?

Entscheidend ist aber, was "im Tod" bzw. danach wirklich folgt. Und hier behauptet die Bibel (also Gott selbst), daß IHM niemand durch die Lappen geht, daß ein Gericht folgt, daß es Lohn und Strafe geben wird, daß es Himmel und Hölle geben wird, ein Leben im Reich Gottes und ein "Leben" im Tod.

Wer jetzt Beruhigungspillen austeilt indem er sagt, daß alle Menschen nach diesem Leben angeblich in wunderschönem Licht weiterleben - denn die Nahtoderfahrungen "beweisen" das ja - der lullt die Menschen in falsche Sicherheit ein.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]

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jupi
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Re: Nahtoderfahrung

Beitrag von jupi » So 28. Apr 2013, 16:28

Zustimmung @ Abischai ! :wave:

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kamille
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Re: Nahtoderfahrung

Beitrag von kamille » So 28. Apr 2013, 16:52

Abischai hat geschrieben:Wer jetzt Beruhigungspillen austeilt indem er sagt, daß alle Menschen nach diesem Leben angeblich in wunderschönem Licht weiterleben - denn die Nahtoderfahrungen "beweisen" das ja - der lullt die Menschen in falsche Sicherheit ein.

Abischai, ich halte die Nahtoderfahrungen zwar für echt, abér ich würde niemals sagen, dass das Weiterleben in Licht und Liebe stattfindet. Ich glaube auch nicht, dass diese, von Gott zugelassenen Erlebnisse das besagen sollen, sondern ich glaube, dass sie einen Glaubensirrtum entgegentreten sollen, der besagt, dass mit dem Körper auch die Seele stirbt, zumindest bis zu einem bestimmten Posaunenton.
Die Seele wird leben, so wie die Seele von Jesus weiterlebte und uns damit die gleiche Verheißung gegeben wurde.
Jesus Christus spricht:..Siehe, ich bin bei euch alle Tage.....

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Abischai
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Re: Nahtoderfahrung

Beitrag von Abischai » So 28. Apr 2013, 17:41

Niemand ist ein bisschen tot, ein bisschen schwanger oder ein bisschen verheiratet. Ein bisschen entlassen oder ein bisschen gesund ist auch niemand.

Man ist lebendig oder man ist tot.

Wenn jemand lebt, und dem Tode nahe ist, so ist das eine menschliche Annahme. Leider ist es nicht klar definierbar, wann der Tod wirklich einsetzt.
Wenn die Leichenstarre eintritt, dann ist das unleugbar, auch Totenflecken sprechen ihre eigene Sprache. Aber Scheintod und Koma und Hirntod und Herztod, das alles sind Phänomene, die noch lange nicht den Tod definieren.

Niemend der in Todesnähe ist, ist tot und kann daher auch nicht "hinüber"-sehen. Das sind Träume, Phantasie, Streßfunktionen, sonstwas, aber niemals (!) Blicke ins Jenseits.

Gott kann das zwar gewähren, klar doch. Aber niemand weiß wann und ob ER das auch tut. Normal ist es jedenfalls nicht.
Zeugnisse von Beobachtern sterbender Christen sind interessant, weil die im Augenblick des Sterbens wirklich was erlebt haben, aber das ist ein anderes Thema. Von denen ist nie einer "wiedergekommen".

Gott beabsichtigt auch keinesfalls Menschen durch "Nahtoderfahrungen" zu beeindrucken und zur Umkehr zu bewegen. Die Mahnung der Geschichte von Lazarus und dem reichen Mann in der Bibel sagt das eindeutig. Hier wird theoretisch eine "Nahtod"-erfahrung beschrieben und von dem reichen Mann gewünscht. Mehr noch, es ginge ja um eine regelrechte Auferstehung eines wirklich Toten.

Gott lehnt das ab !

Wir haben es bei dem Nahtoderfahrungs-Hype mit der wackeligen Hoffnung zu tun, daß es sich doch um Himmelswillen bitte so verhalte. Weil die Menschen Angst vor der Zukunft haben, weil sie sich aber nicht vor Gott beugen wollen, was die einzig richtige Antwort wäre.
Sollen die Menschen doch Angst und Schrecken haben! Dann überlegen sie sich vielleicht doch noch mal, ob sie sich nicht auf den Rückweg machen ("der verlorene Sohn").

Die Tendenz bei "Nahtod" ist aber, die Menschen von dieser heilsamen Erschütterung hinweg zu betäuben. Diese "Religion" ist dann wirklich "Opium für's Volk", wie einer der ganz "Schlauen" mal konstatierte.
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Re: Nahtoderfahrung

Beitrag von Pluto » So 28. Apr 2013, 17:58

Abischai hat geschrieben:Sehr gefährlich, meine Damen!
:D Genau!

Abischai hat geschrieben:Aber das Danach wird bei der Diskussion vorgegaukelt. Das Danach wissen wir nicht, das weiß auch niemand anders.
So ist es! Es handetl sich hier immer, wie der Name schon sagt um Nahtod-Erlebnisse, und nicht "Grenzüberschreirtungen".
Das sind alles Berichte von lebenden Menschen. Es hat noch keiner geschafft (villeicht mit einer Ausnahme vor 2000 Jahren), hinüber ins Reich der Toten zu schreiten, und wieder zurückzukehren.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Abischai
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Re: Nahtoderfahrung

Beitrag von Abischai » So 28. Apr 2013, 18:40

Pluto hat geschrieben:...Es hat noch keiner geschafft (villeicht mit einer Ausnahme vor 2000 Jahren)...
Lieb von Dir. Aber auf unsere zartbesaiteten Gefühle mußt Du da keine Rücksicht nehmen... :D
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closs
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Re: Nahtoderfahrung

Beitrag von closs » So 28. Apr 2013, 21:37

Abischai hat geschrieben:Das Danach wissen wir nicht

Nein - tun wir nicht. - Interessant finde ich, dass die Nahtod-Erlebnisse sehr homogen beschrieben werden.

Deshalb die Frage: Warum lässt Gott zu, dass Menschen im Grenzbereich zum Tod auffällig homogen wahrnehmen? - Welchen Zweck verfolgt er damit? - Täuschung?

Abischai hat geschrieben:daß IHM niemand durch die Lappen geht, daß ein Gericht folgt

Das würde wahrscheinlich keiner bestreiten. - Und was das Gericht angeht, wissen wir ja, dass wir auch da nicht wissen, wie Gott das meint - zumindest gibt es dazu hoch-unterschiedliche Definitionen unter den Menschen.

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Re: Nahtoderfahrung

Beitrag von Abischai » So 28. Apr 2013, 21:56

Gegenfrage:

Welchen Zweck verfolgt Gott damit, daß Menschen die verliebt sind, immer ein ziemlich ähnliches Gefühl des Verliebtseins haben, weltweit, seit Menschengedenken?

Ich nehme die Antwort mal meinerseits vorweg.:
"gar keinen"

Es ist einfach so. Der Mensch funktioniert halt so, weil der gleiche Gott sie erfunden hat und mit optimaler Funktionalität ausgestattet hat.
Euphorie und Agonie sind Körperfunktionen, wehe es gäbe sie nicht.
Schock und Streß sind auch solche Dinge.
Und wenn ein Mensch, egal wo, Herzstillstand hat, bekommt er egal wo auf der Welt, Adrenalin gespritzt. Warum? Weil das eben so geht.
Ob das medizinisch so einwandfrei ist was ich schreibe, sei dahin gestellt.

Ich will darauf hinaus, daß Gott den Menschen wunderbar gemacht hat. Muß in der Gleichheit der Funktion, außer daß sie die Verwandtschaft aller Menschen belegt, sonst noch ein Sinn hinter dem gleichen Funktionieren jedes Menschen stecken?
Muß es hier schöne Variationen geben? Vom allerbesten kann es nicht noch allerbessere Varianten geben, schon gar nicht wenn es ums Eingemacht geht, wovon man beim Augenblick des Sterbens ja ausgehen kann.

Ein guter Ingenieur baut in seine Erfindungen, wenn sie unter widrigsten Umständen unbedingt funktionieren müssen Notlaufeigenschaften ein. Ein moderner VW hat sowas nicht. Aber Gottes Menschen haben das seit über 6.000a.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]

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