Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

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Rembremerding
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#21 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von Rembremerding » Do 31. Jul 2014, 15:53

Pluto hat geschrieben: Doch gleichzeitig gibst du mir das Gefühl der Fortschritt unserer Zeit sei irgendwie "sündhaft".
Für Deine Gefühle will ich nichts können. :D
Aber der Fortschritt unserer Zeit ist nicht sündhaft, er ist gottgewollt.

Pluto hat geschrieben: Ich bin ein Fan von mythologischen Erzählungen.
Dann könnten wir viele romantische Neumondnächte auf der Veranda einer kleinen Hütte hier in den Bergen verbringen und in den weiten Himmel blicken.
Aber ich mache das lieber mit netten Mädchen. :lol:

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Pluto
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#22 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von Pluto » Do 31. Jul 2014, 16:05

Rembremerding hat geschrieben:Aber ich mache das lieber mit netten Mädchen. :lol:
Ja. In dieser Hinsicht ist der menschlichen Phantasie kaum eine Grenze zu setzen.
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sven23
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#23 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von sven23 » Do 31. Jul 2014, 16:32

seeadler hat geschrieben: Swen23 hatte einen interessanten Aspekt genannt, leider war seine Intention anderer "niederer Natur"; Das Schwarze Loch, von dem er sprach ist ein weißes Loch.

Ich wußte doch, daß dir schwarze Löcher gefallen. Ein bißchen eine Obsession ist es schon von dir, gell?
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Andy
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#24 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von Andy » Do 31. Jul 2014, 18:18

Pluto hat geschrieben:Das Ergebnis: Gewaltige Abstände trennen diese Sterne. Wie kann man in der heutigen Zeit da noch von "prophetischer Relevanz" reden?
Es kommt prophetisch doch wohl auf das Blickfeld an (also wie es der Betrachter der Erde sieht). Die Prophetie ist schließlich für die Bewohner der Erde und nicht für Außerirdische.
Rembremerding hat geschrieben:Astrologie ist Unsinn,
Mag teilweise richtig sein, jedoch waren es Astrologen die durch die Sternendeutung Jesus in der Krippe fanden.
Seeadler hat geschrieben:Der Orion und die Plejaden handelt es sich jeweils um zwei prophetisch relevante "Siebenergestirne
Dazu habe ich mittlerweile etwas Interessantes gefunden.
Ellen W. „Erfahrungen und Gesichte“ Seite 32 hat geschrieben:
Das Bewegen der Kräfte des Himmels
Am 16. Dezember 1848 gab mir der Herr ein Gesicht über das Bewegen der Kräfte des Himmels. Ich sah, daß der Herr, wenn er beim Geben der Zeichen, wie wir sie im Matthäus, Markus und Lukas finden, „Himmel“ sagt, er Himmel meint, und wenn er „Erde“ sagt, er Erde meint.
Die Kräfte des Himmels sind die Sonne, der Mond und die Sterne. Sie beherrschen die Himmel. Die Kräfte (Mächte) der Erde sind solche, welche die Erde beherrschen. Die Kräfte des Himmels werden durch die Stimme Gottes bewegt werden. Dann werden die Sonne, der Mond und die Sterne aus ihren Örtern bewegt werden. Sie werden nicht vergehen, aber sie werden durch die Stimme Gottes bewegt.
Es stiegen dunkle, schwere Wolken auf und türmten sich gegeneinander. Die Atmosphäre teilte sich und rollte zusammen, und dann konnten wir durch den offenen Raum im Orion sehen, woher die Stimme Gottes kam. Durch diesen offenen Raum kommmt auch die heilige Stadt herab. Ich sah, daß die Kräfte der Erde jetzt bewegt werden, und daß die Ereignisse aufeinander folgen. Krieg und Kriegsgeschrei, Schwert, Hungersnot und Pestilenz bewegen zuerst die Kräfte (Mächte) der Erde, dann wird die Stimme Gottes die Sonne, den Mond, die Sterne und auch diese Erde bewegen. Ich sah, daß das Wanken der Mächte Europas nicht, wie einige lehren, das Bewegen der Kräfte des Himmels ist, sondern es ist der Aufruhr der zornigen Nationen.
Sobald wir den rechten Blick für die Liebe Gottes besitzen, werden wir keine Neigung mehr verspüren, sie zu missbrauchen. Ellen W. Fg1

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#25 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von Pluto » Do 31. Jul 2014, 19:44

Andy hat geschrieben:
Pluto hat geschrieben:Das Ergebnis: Gewaltige Abstände trennen diese Sterne. Wie kann man in der heutigen Zeit da noch von "prophetischer Relevanz" reden?
Es kommt prophetisch doch wohl auf das Blickfeld an (also wie es der Betrachter der Erde sieht). Die Prophetie ist schließlich für die Bewohner der Erde und nicht für Außerirdische.
Ah so... Danke.
Und was machen die armen Aliens aus dem Beteigeuse (Sonnen-)system?

Andy hat geschrieben:
Ellen W. „Erfahrungen und Gesichte“ Seite 32 hat geschrieben:
Das Bewegen der Kräfte des Himmels
Am 16. Dezember 1848 gab mir der Herr ein Gesicht über das Bewegen der Kräfte des Himmels. Ich sah, daß der Herr, wenn er beim Geben der Zeichen, wie wir sie im Matthäus, Markus und Lukas finden, „Himmel“ sagt, er Himmel meint, und wenn er „Erde“ sagt, er Erde meint...
Ja. Das war anno 1848...
Und was würde Ellen sagen, wüsste sie was wir heute über Astrologie und Astronomie wissen?
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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#26 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von sven23 » Fr 1. Aug 2014, 07:31

Andy hat geschrieben:Mag teilweise richtig sein, jedoch waren es Astrologen die durch die Sternendeutung Jesus in der Krippe fanden.

Das will die Bibel uns glauben machen. Versuch mal, einen Kuhstall in Oberbayern mit Hilfe der Sterne zu finden, und das noch aus einigen tausend Kilometer Entfernung.
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#27 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von Theophilus » Sa 2. Aug 2014, 00:50

Hallo lieber Andy,
wow aus dem Orion wäre ja interessant dann müsste man da mal schauen ob das nicht ein Objekt ist sowas wie ein beihaltendes Jenseits..?

Ein Kriterium ist übrigens noch....ein viel wichtigeres Ereignis was passiert nicht nur Hungersnöte und Nationen gegen Nationen ein besonderes Zeichen muss stattfinden oder anders gesagt eine Person wird uns Besuchen kommen und daran werden wir die wiederkunft erkennen...

Zur Zeit ist diese Person leider nicht eingetroffen und dieserhalb wird die Wiederkunft Christi leider noch auf sich warten lassen.

Denn erst wenn Er kommt als Vormahner dann wird es Zeit .....dies geht aus der Bibel glasklar hervor....

LG Theo
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halte Du den Glauben fest, dass Dich Gott nicht fallen lässt, Er hält sein Versprechen!"
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#28 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von Theophilus » Sa 2. Aug 2014, 03:23

Fortsetzung PS
Dazu könnte ich mir das mit dem Orion wie folgt erklären....Jesus kommt auf denn Wolken, aber er kommt durch den Weltraum.....
wie ein Komet also dann doch langsam während dieses Vorgangs können ihn dann alle innerhalb 24 Stunden sehen.

Übrigens gibt es ein tor das Goldenes Tor der Ekliptik heißt zwischen Plejaden und Hyaden villt sah man einen Zusammenhang mit dem Goldenen Tor in Jerusalem durch das Jesus schreiten müsse...villt ist es aber auch nahe dieses Astrologischen Tores.

Da man ja die Ankunft Christi des Jesuskindleins via Stern ( Sternenkonstellation) von Bethlehem lange sogar Tage Wochen zuvor erkennen konnte.
Könnte die Wiederkunft also auch sich so ankündigen?? Villt ist es auch nur das Himmlische Jerusalem was dann aber exakt in Jerusalem eintrifft also ein mysteriöses Etwas ein Objekt...dabei wandert es infolge der Erdumdrehung scheinbar mehrmals um die Erdachse....

Tja das wäre so möglich
Zu Ellen das sind ja Mystische Visionen ....ist in dieser Zeit sehr verbreitet gewesen. Setzen wir das mal voraus dann würde mich mal interessieren, was Steiner dazu meinte.....

Aber hier:
Und wir haben desto fester das prophetische Wort, und ihr tut wohl, daß ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint in einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.

2 Petrus 1, 19 Lutherbibel 19

Ha ich habe auch etwas gelernt...
und zwar wenn man in Jerusalem die Sonne aufgehen sieht oder in Israel dann geht der Morgenstern mit auf.....man erwartet aber die Sonne durch die Dämmerungsfarben und das gleißende Aufhellen des Ostens, doch dann kommt erst der Morgenstern, das heißt dann ist der Morgenstern ein Zeichen bevor die Sonne aufgeht......

Den Morgenstern können auch alle sehen.....(ist die Venus Stern Bethlehem Konstellation Venus/ Jupiter)

Deswegen hat er hier so eine Bedeutung Jesus sagt das von sich selber:

Ich, Jesus, habe gesandt meinen Engel, solches zu bezeugen an die Gemeinden. Ich bin die Wurzel des Geschlechts David, der helle Morgenstern.

Offenbarung 22, 16 Luther 1912

Und bezogen auf das hier

Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die Heiden schwächtest!

Jesaja 14, 12 Lutherbibel

Zu Deiner These RKK hat Himmel und Hölle Mythos erfunden das stimmt so nicht

Die Erweckungsbewegungen haben die Bibel ja so gelesen Anfang des Ende 19 Anfang 20 Jh ....
Aber der Qumran Fund von 1947 und Auswertung bis in die späten 1990er Jahre zeigt uns, dass zu Jesu Zeit verschiedene Apokalypsen im Umlauf waren....es war schwer die Propheten in seiner Gesamtheit zu deuten.

Die wichtigsten beiden Theorien wurden zusammengebracht und irgendwie gelöst entweder von Jesus selber oder Lukas und Matth. haben es versucht eine Lösung zu finden.

Jesus muss die Schriften von den Essenern gekannt haben ...oder er wusste das so .....oder er hat als Teil dieser Gruppe als Nazoräer oder Nazarener ( seltsame Bezeichnung für ihn ) diese Schriften dort studiert und damit eine gewaltige Kenntnis ausserhalb der Thoraschulen und des Tempels erworben. Damit würde die Theorie wegfallen, das Jesus in Zephoris ausgebildet wurde sondern bei einer Essenergruppe.....Nazarener oder Nazoräer genannt.

Es gibt noch ca 8 verschiedene Apokalypsen.....

Dank des Qumranfundes und deren Auswertungen wissen wir oder ich mehr hab mal in den alten Büchern gestöbert.

Die Qumran schriften an die 900 Schriftstücke gefunden 1947- 1956 und lange von der Katholischen kirche unter Verschluss hatte Prof Stegemann als einer der wenigen Professoren Zugang zu den Texten, ist Qumran Forscher und ich war sein Schüler im Jahre 1993 daher weis ich das mit der Jesus- Wolken Tradition aus den Vorlesungen aber ich habe auch das Buch von Prof. Stegemann.fkmr0">http://www.amazon.de/Essener-Qumran-Joh ... &sr=8fkmr0

Die Schriften vom Toten Meer lassen einen Einblick

über das Denken der Essener zu. Eine ziemlich große Glaubensgemeinschaft in Israel um Jerusalem und ums Tote Meer herum. Auch sie hatten Schriften und Jüdische Schriftrollen gesammelt und auch mehrfach erhalten und kopiert als Schreibwerkstadt......unklar ist obes sich um eine kleine Sekte oder Gruppe innerhalb der Essener (die Taufritus hatten und an Endzeit glaubten und asketisches Leben wie Mönche führten) handelte, ,die sich in Qumran aufhielten um auf das Ende zu warten. um 170 v Chr. bis 70 v. Christus der dortige Oberpriester oder Abt"" so nenne ich es mal berechnete aus den Schriften einen Endzeit bis zu 70 v. Chr. allerdings verstarb der Mann dann weit vor diesem Jahr.

Es gab schon damals mehrere Endzeitapokalypsen, die gefunden wurden und nebenher existierten.

Mir war das aus der Bibel bekannt AT etwas von den Propheten oder dass es einige ideen oder Vorstellungen gegeben haben muß..aber soo viele hier eine Liste. Quelle S. 288, Titel: Die Essener, Qumran, Johannes der Täufer, und Jesus, Prof. H. Stegemann, Herder Spektrum Verlag, 1993

Zitat: " Nur in relativ wenigen Texten wird der königliche Messias"" gemäß Natan- Weissagung 2 Samuel 7, 8- 16 als künftiger Repräsentant des Davidischen Königtums in Israel, als " der Stern" oder " Zepter" gemäß Numeri 24, 17 sowie als Triumphator im künftigen Endkampf Israels gegen seine Heidnischen Unterdrücker nähergehend gewürdigt ( 1Q Sa II, 11- 21 ;1 Q Sb V 18-27 CD VII, 19- 21............)....."

2. ....ein Hymnus stellt das Ende so dar, das die Gesamte Erde in einer Art Feuersglut dahinschmilzt, die Gerechten aber auf wunderbare Weise dieser kosmischen Katastrophe auf wunderbare Weise entnommen sind. ( 1Q Hodajot III, 19 -36.)

3. Das Leben einzelner wie des Frevelpriesters Jonatan ( ein Abtrüniger der Essener) kann in einem schwefligen Feuerpfuhl enden oder in Orten ewiger Finsternis. (1 Q pHab X, 5 .)

4. Das Endgericht kann auch als eine Erzschmelze verstanden werden, aus der die Gerechten, wie Gold oder Silber geläutert hervorgehen, während alle anderen restlos vergehen.

5. Auch ein Schiedsgericht ist möglich bei dem Gott der Richter ist und die Israeliten und Essener die Ankläger sie werden aber gerettet als Ankläger.

6. In dem Melchiesedeck Midrasch (11Q ) dauert der Tag der Endzeit sogar sieben volle Jahre.......

7. Die Essener glaubten schon an die Auferstehung und Auferweckung der Toten (Vgl. S. 289, 290,291 Prof. Stegemann, Qumran) Das Jerusalem und das umliegende Land war Ort des Heils also der Himmel und der kühlere Ort namentlich der Quellbereich des Euphrat und Tigris war Ort des Paradieses in dessen Richtung sich die Essener beerdigen ließen.

So nun daraus ist zu folgern, dass es also mehrere Fassungen der apokalyptischen Vorstellungen gab mit denen Jesus und die Urgemeinden aufgewachsen waren.

8. Ferner gibt es die Vorstellung von einem Himmlischen Jerusalem das von oben kommt oder das am Boden durch Befreiungskampf oder Messias kommen eingerichtet wird.

9. Oder die Himmel Hölle Version bei der die Menschen in der Hölle weiterhin gequält werden .....das war bei den Sadduzäern verbreitet die nicht an eine Auferstehung glaubten....

10. nicht zu vergessen die Jesaja-version ...mit dem Paradies auf Erden...oder das Paradies im dritten Stockwerk der Himmel.....


man hat den Eindruck mit Erzschmelze und Gericht und Himmlisches Jerusalem als sei das alles zusammen komponiert worden die einzelnen Thesen.....?? In der Offenbarung des Joh

Und die Beste Geschichte wurde dann zusammen gebastelt mit Buch Daniel und Co .....und Jesu Vorhersage ihm dann in den Mund gelegt. Und windend angepasst an die Geschichte mit Nero und Domitian und ist dann eigentlich 89 n. Chr. verfasst worden. :oops:


LG Theo

PS jedenfalls ist die RKK raus man kann das so aus der Bibel lesen .....und jedenfalls waren zur Zeit Jesu die Dinger bekannt gewesen....auch wenns nur so rumgesprochen wurde....die Essener brauchten und haben es nur um Jerusalem gepredigt. Jeder müsste da was gewusst haben...... :roll: und nu was mach me nu ???
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#29 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von Rembremerding » Sa 2. Aug 2014, 09:26

Hallo und einen schönen Tag an alle Foristen! :)

Danke @Theo für Deine Ausführungen. Zu ergänzen wäre, dass der Jakobusbrief der Hl. Schrift in diesem Geiste der Essener (Nazaräer) geschrieben ist.

Mit dem "Morgenstern" meinte man im Altertum die Venus. Sie ist der hellste Stern am Himmel, deshalb war sie "die Lichtbringerin", zumal sie den Sonnenaufgang begleitete.
Bal (Baal), der keltische Held Belenus und der germanische Baldur (Bel, Bal = Licht) wurden gleichfalls als Lichtbringer, Schöpfergott und Sonnengott bezeichnet. Der Beelzebul (Beelzebub) der Hl. Schrift verwendet diesen Götzennamen für den "Obersten der Dämonen". Das lateinische Wort für Lichtbringer ist lux-fer, aus dem im Altertum Luzifer wurde. Die Verbindung zwischen Luzifer und Satan geschah aber erst 1667 in John Milton's Buch "Paradise Lost"!

Zuvor hatte das Wort Luzifer eine positive Konnotation, weshalb Christus Jesus eben der "Morgenstern", der "Lichtbringer" ("Ich bin das Licht ... ") sein konnte. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Symbol des Pentagramms. Im Urchristentum wurde es noch als Symbol des auferstandenen Herrn verwendet. Der Morgenstern, die Venus, bezeichnet am Himmel in einem 8-jährigen Umlaufzyklus ein exaktes Pentagramm. Das Fünfeck (die fünf Wundmale Christi) des Pentagramms bilden eine durchgezogene Linie, die wieder am Ende in ihrem Anfang mündet, als Zeichen der Wiedergeburt und Auferstehung im Herrn im ewigen Leben, was die Unsterblichkeit der Seele ausdrücken will. Mit der Gleichsetzung von Luzifer mit Satan im 17. Jahrhundert in alchemistischen Kreisen in England, erhielt auch das Pentagramm eine heidnisch-satanische Bedeutung. War es zuvor Heils- und Segenszeichen, drehte man es dann auf den Kopf, um seine Wirkung ins Unheilvolle zu verkehren.

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#30 Re: Kommt Jesus aus dem Sternbild des Orion?

Beitrag von 2Lena » Sa 2. Aug 2014, 10:19

Danke lieber Rembremberding für die guten Ergänzungen.
Was Beelzebub betrifft, so wurde er als Oberster der Dämonen, weil man die Texte nicht auslegen kann. Friedrich Weinreb, Autor einiger Werke wie "vor Babel", wunderte sich wie ein "baal sebub" ein "Besitzer einer Fliege" zu diesem Rang kam.

Das ging so: Es wurde erklärt wie mit Widersprüchen umzugehen sei. Das Oberste, so meinte Jesus, sei Belzebub. Das hört sich an wie ein "Lausbua", ein kleiner Schlingel, immer zu Späßen aufgelegt. Jeder mag ihn, trotz aller Streiche.

Beelzebub als Oberster der Teufel ... da aber passt ja auf!
Da kann es passieren dass das einer als Beherrscher [baal] rund gehen lässt, fliegengleich. Lasst euch nie über den Tisch ziehen, hört ihr!

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