Das Phänomen der Zeit

Astrophysik, Kosmologie, Astronomie, Urknall, Raumfahrt, Dunkle Materie & Energie
klassische Physik, SRT/ART & Gravitation, Quantentheorie
Benutzeravatar
NIS
Beiträge: 2677
Registriert: Sa 2. Aug 2014, 15:01
Kontaktdaten:

#41 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von NIS » Fr 27. Nov 2015, 18:12

Pluto hat geschrieben:
closs hat geschrieben:Gehe ich recht in der Annahme, dass aus Sicht eines Photons die Zeitdilatation unendlich ist?
Nein. Denn Photonen können nicht sehen.
Photonen sind Träger von Energie. Die Frage ist deshalb schon völlig absurd.
GEIl, Pluto!
Bist Du schon mal der Zeit begegnet und hast sie gesehen und erkannt!?
:lol: ;) :thumbup:
Der Heilige Geist (Hauke)

WISSEN VON MACHT

Pluto
Administrator
Beiträge: 43975
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:56
Wohnort: Deutschland

#42 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von Pluto » Fr 27. Nov 2015, 18:18

NIS hat geschrieben:Bist Du schon mal der Zeit begegnet und hast sie gesehen und erkannt!?
Nein. Und du?
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

Benutzeravatar
NIS
Beiträge: 2677
Registriert: Sa 2. Aug 2014, 15:01
Kontaktdaten:

#43 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von NIS » Fr 27. Nov 2015, 18:25

Pluto hat geschrieben:
NIS hat geschrieben:Bist Du schon mal der Zeit begegnet und hast sie gesehen und erkannt!?
Nein. Und du?
Um Gottes Willen! :lol:
NEIN! ;) :thumbup:
Der Heilige Geist (Hauke)

WISSEN VON MACHT

closs
Beiträge: 39690
Registriert: Fr 19. Apr 2013, 20:39

#44 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von closs » Fr 27. Nov 2015, 18:27

Pluto hat geschrieben:Photonen können nicht sehen.
Shit - das hatte ich übersehen. :lol: :lol:

Aber Du hast schon verstanden, was ich gefragt habe, gell?

Pluto
Administrator
Beiträge: 43975
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:56
Wohnort: Deutschland

#45 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von Pluto » Fr 27. Nov 2015, 18:37

closs hat geschrieben:Aber Du hast schon verstanden, was ich gefragt habe, gell?
Ja klar.
Deshalb meine Zusatzbemerkung, die Frage sei absurd.

Es handelt sich bei Photonen um Energieträger.
Man kann sie modulieren, dann können sie zur Informationsübertragung genutzt werden.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

closs
Beiträge: 39690
Registriert: Fr 19. Apr 2013, 20:39

#46 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von closs » Fr 27. Nov 2015, 18:44

Pluto hat geschrieben:Deshalb meine Zusatzbemerkung, die Frage sei absurd.
Sie ist im Grundsatz NICHT absurd - man sollte auch mal Grundsätzliches zu Ende denken. - Und da wäre doch meine Vermutung der unendlichen Dilatation möglicherweise richtig - oder? - Gedankenexperiment.

Pluto
Administrator
Beiträge: 43975
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:56
Wohnort: Deutschland

#47 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von Pluto » Sa 28. Nov 2015, 00:12

closs hat geschrieben:
Pluto hat geschrieben:Deshalb meine Zusatzbemerkung, die Frage sei absurd.
Sie ist im Grundsatz NICHT absurd.
Für einen Naturwissenschaftler sind solche Fragen absurd.
Der Philosoph kann sich ausdenken was er will, aber solche Vorstellung sind nicht "geerdet", und deshalb reine Fantasie.

closs hat geschrieben: - man sollte auch mal Grundsätzliches zu Ende denken.
Das ist mir zu nebulös.
Welche Grundsätze meinst du denn?

closs hat geschrieben:Und da wäre doch meine Vermutung der unendlichen Dilatation möglicherweise richtig - oder? - Gedankenexperiment.
Nein, das geht nicht mal im Gedankenexperiment. Solche Überlegungen führen zu mathematischen undefinierten Ergebnissen (Division durch null). Das sind natürliche Grenzen wo die physikalischen Gesetze zusammenbrechen.

Photonen sind masselose Energieträger, und breiten sich per Definition mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

closs
Beiträge: 39690
Registriert: Fr 19. Apr 2013, 20:39

#48 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von closs » Sa 28. Nov 2015, 00:38

Pluto hat geschrieben:Welche Grundsätze meinst du denn?
Das Grundsätzliche dabei ist: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Zeitdilatation. - Photonen sind existente Phänomene. - Warum sollte man physikalische Zusammenhänge nicht zu Ende denken?

Wäre es nicht zu Ende gedacht, dass bei einer unendlich großen Zeit-Dilatation Ausgangspunkt (Photonen-Quelle) und Endpunkt (da, wo das Photon ankommt) identisch wären?

Pluto hat geschrieben:Solche Überlegungen führen zu mathematischen undefinierten Ergebnissen (Division durch null). Das sind natürliche Grenzen wo die physikalischen Gesetze zusammenbrechen.
Genau. - Heisst dies, dass damit auch meine Frage zusammengebrochen ist? - Das meine ich mit "grundsätzlich denken".

Benutzeravatar
seeadler
Beiträge: 4649
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:24
Kontaktdaten:

#49 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von seeadler » Sa 28. Nov 2015, 06:24

closs hat geschrieben:Wäre es nicht zu Ende gedacht, dass bei einer unendlich großen Zeit-Dilatation Ausgangspunkt (Photonen-Quelle) und Endpunkt (da, wo das Photon ankommt) identisch wären?

ein durchaus interessanter Gedanke, der ja auch im Verschränkungsprinzip verankert ist, und den einmal ein russischer Wissenschaftler vor vielen Jahren durch das Wesen der Verschränkung insofern erklärte, als dass er damals annahm, dass ein beliebiges Elektron irgendwo im Universum mit einem anderen ebenfalls beliebigen Elektron im Universums und ohne Berücksichtigung der Entfernung, und damit ohne Rücksicht auf Zeit und Raum irgendwie miteinander verbunden (also verschränkt) sind.

Im Falle du meine Beiträge liest und gelesen haben solltest, vertrete ja auch ich die Hypothese, dass eigentlich kein Körper wirklich mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist, so auch nicht das Photon, weil, wir wissen ja, dass die Entfernung zwischen Quelle und Ziel mit zunehmender relativistischer Geschwindigkeit auf 0 fällt. Der Raum also zwischen Ziel und Quelle quasi immer näher rückt um schließlich eins zu werden. Darum behaupte ich ja nach wie vor - ein Körper, der die Lichtgeschwindigkeit erreichen könnte, wäre dann auch nicht mehr in diesem unseren gegenwärtigen Universum präsent.... Oder anders ausgedrückt in seiner Konsequenz : Was spricht eigentlich dagegen, dass es nicht doch eine wesentlich größere, und damit unendliche Geschwindigkeit geben könnte. Interessant ist doch, dass genau dieser Aspekt durch die Zeitdilatation indirekt abgedeckt wird.

Meine persönliche Idee ist ja, dass raum und zeit grundsätzlich flach sind - nur für uns, die wir in dieser "Flachheit" eingebunden sind, besitzt es eine Dimension in der "Höhe". Wenn wir jedoch die Lichtgeschwindigkeit erreichen, können wir in diesem Augenblick jenen flachen Raum für immer verlassen (vielleicht kennst du meinen bildhaften vergleich mit dem "Tropfen und das Meer". Der Tropfen verlässt das Meer und kehrt irgendwann dahin zurück. Der direkte Weg dauert gerade mal "6000" biblische Jahre; der Umweg, den der Tropfen wählt, aufgrund der "Winde", die ihn tragen dauert dagegen 15 Milliarden Jahre.....
Alles, was ich hier schreibe, verstehe ich lediglich als Gedanken und Anregungen, Inspirationen, keine Fakten! Wenn es mit tatsächlichen abgleichbaren Fakten übereinstimmt, dann zufällig.

Benutzeravatar
seeadler
Beiträge: 4649
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:24
Kontaktdaten:

#50 Re: Das Phänomen der Zeit

Beitrag von seeadler » Sa 28. Nov 2015, 06:40

Pluto hat geschrieben:Photonen sind masselose Energieträger, und breiten sich per Definition mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Du erinnerst dich? ich hatte den Vorschlag gemacht, jene Photonen mit Eimer zu vergleichen, die im Universum "nebeneinander" stehen. In diesem Sinne hatte ich auch geschrieben, dass es meiner Meinung nach eben keine "gleichförmige Bewegung" gibt, sondern immer nur "Quantensprünge". Die Eimer selbst stellen jene "Quanten" dar, die mit "Energie" gefüllt werden. Jene Energie, gebunden an der "Wellenlänge" "springt so zusagen von einen Eimer in den nächsten ohne Zeitverlust. Wenn man so will entstehen dabei Fotos eines bestimmbaren Moments. Es ist nun die Expansion des Raumes, des Universums, welche jene Eimer nicht konstant erscheinen lässt, sondern sie teilen sich im Rahmen der Expansion in weiteren Eimern, usw... Denn jeder Eimer kann nur eine bestimmbare Energie aufnehmen. Bei und "während" der Teilung geht Energie an den expandierenden Raum verloren. Energie, die für die "Herstellung der Eimer" gebraucht wird.....

Du erinnerst ich auch - dass ich damals geschrieben habe, dass es ausgerechnet die Expansion ist, die ich für die Gravitation verantwortlich mache. Denn jene "Gravitationsenergie" entspricht exakt der "Expansionsenergie" jede vorhandene Masse muss diese Energie an den expandierenden Raum abgeben, ansonsten würde sie augenblicklich "zu Staub zerfallen", wie es in der Bibel heißt.

.......
Alles, was ich hier schreibe, verstehe ich lediglich als Gedanken und Anregungen, Inspirationen, keine Fakten! Wenn es mit tatsächlichen abgleichbaren Fakten übereinstimmt, dann zufällig.

Antworten