Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

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Munro
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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Munro » Mo 7. Jan 2019, 09:53

Es gibt ja auch überkandidelte Veganer des Grauens, die unbedingt Hunde und Katzen vegan ernähren wollen.

Eine Tierquälerei.
Denn wir kämpfen nicht für Ruhm, nicht für Reichtümer oder Ehren, sondern wir kämpfen einzig für die Freiheit, die kein ehrenhafter Mann aufgibt, wenn nicht zugleich mit seinem Leben.

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Janina
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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Janina » Mo 7. Jan 2019, 10:09

Ska'ara hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 09:45
Janina hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 12:34
... die B12-Aufnahme kann nur im Dünndarm stattfinden. Wollte man das nutzen, müsste man - wie Kaninchen - koprophag leben. Veganes Essen ist dagegen keine Verbesserung.
Aufgeklärte Veganer nehmen Vitamin B12 zusätzlich, auch Vitamin D usw.
Das hat weniger mit Aufklärung zu tun als mit purem Überleben.
Komisch, wir haben uns vor "chemischem Essen" noch geekelt.
Ska'ara hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 09:45
Aber wie kommt man auf natürliche Weise an B12?
Fleisch. Am besten Leber, denn da drin wird das Zeug gespeichert.
Ska'ara hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 09:45
Wie viel Fleisch deckt den Bedarf?
Täglicher Bedarf 3µg, das entspricht 0,8L Milch, 5g Rinderleber, 30g Hering, 100g Lachs, 60g Rindfleisch oder 200g Ingwer.
https://de.wikipedia.org/wiki/Cobalamine
Munro hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 09:53
Es gibt ja auch überkandidelte Veganer des Grauens, die unbedingt Hunde und Katzen vegan ernähren wollen.
Eine Tierquälerei.
Soll auch Leute geben, die in der Stadt Kinder halten. Auch Quälerei.

Claymore
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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Claymore » Mi 9. Jan 2019, 15:11

Janina hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 12:34
Die spielen keine Rolle, denn die wohnen im Dickdarm, und die B12-Aufnahme kann nur im Dünndarm stattfinden. Wollte man das nutzen, müsste man - wie Kaninchen - koprophag leben. Veganes Essen ist dagegen keine Verbesserung.
Ich habe mal eine Studie zitiert gesehen, dass unter schlechteren hygienischen Bedingungen (also damit meine ich nicht Koprophagie!) beim Menschen Vitamin B12 produzierende Bakterien bereits in höheren Darmabschnitten auftauchen können.
Janina hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 10:09
Komisch, wir haben uns vor "chemischem Essen" noch geekelt.
Huch? Wer hat das?

Das Vitamin B12 Problem ist eigentlich nicht der Rede wert, da so einfach lösbar. Es ist halt ein ethisches Argument für die Menschen zu sagen “der Mensch kann nicht ‘natürlich’ vegan überleben” … warum auch immer.
Ska'ara hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 09:45
Aufgeklärte Veganer nehmen Vitamin B12 zusätzlich, auch Vitamin D usw.
Was Veganismus mit Vitamin D zu tun hat ist mir unklar. Eher ausschließlich was mit nicht in die Sonne gehen.
Ska'ara hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 09:45
Aber wie kommt man auf natürliche Weise an B12?
Möglicherweise Weizengras, Gerstengras, Nori und fermentierte Lebensmittel wie Tempeh.
Ska'ara hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 09:45
Muss ich dann ungewaschenes Gemüse oder Salat mit Sand essen? Wie viel Fleisch deckt den Bedarf?
Habe ich auch schon gehört mit dem ungewaschenen Gemüse. :lol: Das ist nicht sehr seriös, keiner weiß wie viel Vitamin B12 man auf diese Weise aufnimmt.

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Janina
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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Janina » Mi 9. Jan 2019, 16:19

Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Ich habe mal eine Studie zitiert gesehen, dass unter schlechteren hygienischen Bedingungen (also damit meine ich nicht Koprophagie!) beim Menschen Vitamin B12 produzierende Bakterien bereits in höheren Darmabschnitten auftauchen können.
Die schlechten hygienischen Bedingungen sind dann aber praktische Koprophagie. Eine Kuh kann das, die hat die Bakterien im Pansen. Aber wir haben keinen Pansen.
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Janina hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 10:09
Komisch, wir haben uns vor "chemischem Essen" noch geekelt.
Huch? Wer hat das?
Die Bio-Bewegung.
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Das Vitamin B12 Problem ist eigentlich nicht der Rede wert, da so einfach lösbar.
Na klar. Mit Eiern, Milch und Fleisch. :roll:
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Was Veganismus mit Vitamin D zu tun hat ist mir unklar.
Im Winter gibt es keins.
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Eher ausschließlich was mit nicht in die Sonne gehen.
Sonne im Winter? Kein Problem, man nimmt einfach den Touri-Bomber auf die Kanaren. :lol:
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Möglicherweise Weizengras, Gerstengras...
Nein.
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Nori und fermentierte Lebensmittel wie Tempeh.
Klar, koreanische Algen einfliegen lassen. Luxuslösungen für Wohlstandsverwahrlosungsprobleme. :roll:

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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Claymore » Mi 9. Jan 2019, 17:39

Janina hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 16:19
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Das Vitamin B12 Problem ist eigentlich nicht der Rede wert, da so einfach lösbar.
Na klar. Mit Eiern, Milch und Fleisch. :roll:
Ja, aber das war offensichtlich nicht gemeint. ;) Sondern vom Standpunkt des Veganers.

Industriell lässt sich Vitamin B12 sehr einfach, billig und umweltschonend synthetisieren. 180 Tabletten mit jeweils 1000 µg (!!) kosten weniger als 20 €. Problem gelöst.
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Was Veganismus mit Vitamin D zu tun hat ist mir unklar.
Im Winter gibt es keins.
Wenn du nicht gerade Lebertran zu dir nimmst, dann wird es schwer ohne Sonne oder Pharmaindustrie deinen Vitamin D Bedarf zu decken.
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Eher ausschließlich was mit nicht in die Sonne gehen.
Sonne im Winter? Kein Problem, man nimmt einfach den Touri-Bomber auf die Kanaren. :lol:
Nun ja, der Mensch kann Vitamin D speichern. Nahrungsaufnahme macht für die Vitamin D Versorgung nur einen winzigen Teil aus.
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Möglicherweise Weizengras, Gerstengras...
Nein.
Und warum nicht?
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 15:11
Nori und fermentierte Lebensmittel wie Tempeh.
Klar, koreanische Algen einfliegen lassen. Luxuslösungen für Wohlstandsverwahrlosungsprobleme. :roll:
Also ich weiß nicht was daran “Wohlstandsverwahrlosung” ist… Ich weiß auch nicht warum man die koreanischen Algen (Nori, getrocknet) einfliegen lassen muss und sie nicht mit dem Schiff transportiert werden können. Mmh?

Die deutsche Tierzucht basiert auch auf Sojaschrot, für das in Brasilien der Regenwald abgeholzt wird. Scheint mir ein ziemlicher Doppelstandard, das wieder okay zu finden, während der Import von Algen aus Korea eine Luxuslösung darstellt. Ich mein, es ist in dem Sinn eine Luxuslösung, da es auf einer seltsamen Aversion gegen industriell hergestelltes Vitamin B12 basiert.

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Ska'ara
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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Ska'ara » Mi 9. Jan 2019, 18:47

Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:39
Industriell lässt sich Vitamin B12 sehr einfach, billig und umweltschonend synthetisieren. 180 Tabletten mit jeweils 1000 µg (!!) kosten weniger als 20 €. Problem gelöst.
Es ist die Frage, ob die Vitamine in Tablettenform ausreichend vom Körper aufgenommen werden können. Außerdem möchte ich keine Tabletten schlucken, denn dann fühle ich mich krank. Manche futtern dann auch noch Tabletten aus Gerstengras oder Algen, was auch immer. Werde ich niemals tun. Ich nehme auch kein Vitamin D; C muss reichen, wandelt sich bei Sonne sowieso um. Ja, im Winter leider nicht, aber ich werde nicht gerade im Winter deshalb sterben. Ein bisschen Mangel zeitweilig lässt sich doch verschmerzen, wenn man in den besseren Jahreszeiten wieder die Sonne sucht.

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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Claymore » Mi 9. Jan 2019, 19:38

Ska'ara hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 18:47
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:39
Industriell lässt sich Vitamin B12 sehr einfach, billig und umweltschonend synthetisieren. 180 Tabletten mit jeweils 1000 µg (!!) kosten weniger als 20 €. Problem gelöst.
Es ist die Frage, ob die Vitamine in Tablettenform ausreichend vom Körper aufgenommen werden können.
1000 µg sind sehr stark überdosiert, ich denke, das passt schon.
Außerdem möchte ich keine Tabletten schlucken, denn dann fühle ich mich krank.
Aha, na dann. Bei mir kommt es schon noch intuitiv an, dass es sich hier um Nahrungsergänzungsmittel und nicht um Medikamente handelt.

Selbst wenn ich chronisch Medikamente einnehmen müsste, würde ich mich deswegen nicht krank fühlen bzw. ist das kein Etikett, über das ich ins Grübeln gerate.
Manche futtern dann auch noch Tabletten aus Gerstengras oder Algen, was auch immer. Werde ich niemals tun. Ich nehme auch kein Vitamin D; C muss reichen, wandelt sich bei Sonne sowieso um. Ja, im Winter leider nicht, aber ich werde nicht gerade im Winter deshalb sterben. Ein bisschen Mangel zeitweilig lässt sich doch verschmerzen, wenn man in den besseren Jahreszeiten wieder die Sonne sucht.
Also darauf lasse ich mich schon gar nicht mehr ein. Ich hatte eine mysteriöse chronische Krankheit, die sich irgendwann mal als Vitamin-D-Mangel (5 ng/ml) herausstellte. Zwar war ich schon immer viel an der frischen Luft nur halt die Sonne vermieden. Eine Monatsdosis Vitamin D kostet mich 50 cent… das ist einfacher als mich zu ändern. :mrgreen:

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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Janina » Mi 9. Jan 2019, 22:03

Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:39
Wenn du nicht gerade Lebertran zu dir nimmst, dann wird es schwer ohne Sonne oder Pharmaindustrie deinen Vitamin D Bedarf zu decken.
Nicht die Bohne. Fleisch und Seefisch sind mein Freund. "Lebertran" ist zwar nur Fischöl, tut aber auch. Apropos Leber, die natürlich erst recht.
Apropos Winter: Ich freu mich auf den ersten Grünkohl. Die Pinkelwurst ist schon bestellt. Bild
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:39
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:39
Möglicherweise Weizengras, Gerstengras...
Nein.
Und warum nicht?
Pflanzen haben kein (nennenswertes) B12.
Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:39
Die deutsche Tierzucht basiert auch auf Sojaschrot
Die Massentierhaltung ja. Aber man könnte die Viecher bestimmt auch mit Erdöl füttern. Warum essen wir eigentlich nicht selber nur Erdölbasierte Nährstoffkonzentratpellets?
Mal gucken was die Viecher bei uns im Dorf zu fressen kriegen: Die Hühner Essensreste, Würmer und Insektenlarven, die Schweine Eicheln, Kastanien, Essensreste, Würmer und Insektenlarven, die Kühe, Pferde, Schafe und Zeigen Gras. Mit nichts davon kann man einen Veganer satt kriegen.

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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Ska'ara » Do 10. Jan 2019, 01:25

Claymore hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 19:38
Ska'ara hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 18:47
Es ist die Frage, ob die Vitamine in Tablettenform ausreichend vom Körper aufgenommen werden können.
1000 µg sind sehr stark überdosiert, ich denke, das passt schon.
Außerdem möchte ich keine Tabletten schlucken, denn dann fühle ich mich krank.
Aha, na dann. Bei mir kommt es schon noch intuitiv an, dass es sich hier um Nahrungsergänzungsmittel und nicht um Medikamente handelt.
Jedem das Seine. Ich nehme Tabletten nur, wenn ich krank bin, weil ich sie schlecht schlucken kann. D. h. ich verschlucke mich laufend. Vegane Ernährung wäre für mich daher eine tägliche Folter. Außerdem: Tabletten zusätzlich bedeuten -> pure vegane Ernährung reicht nicht für ein gesundes Leben.
Eine Monatsdosis Vitamin D kostet mich 50 cent… das ist einfacher als mich zu ändern. :mrgreen:
1000 I. E. dürften keine Überdosierung sein, ist also nicht schädlich, erst ab ca. 4000 I. E. Da wir aber im Sommer Sonne satt haben, reicht es auch über den Winter, in dem auch noch Vitamin D gebildet wird, sogar wenn der Himmel bedeckt ist.

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Re: Fleischindustrie macht uns zu Barbaren

Beitrag von Claymore » Fr 11. Jan 2019, 10:01

Ska'ara hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 01:25
Jedem das Seine. Ich nehme Tabletten nur, wenn ich krank bin, weil ich sie schlecht schlucken kann. D. h. ich verschlucke mich laufend. Vegane Ernährung wäre für mich daher eine tägliche Folter.
Es gibt es auch in Tropfen oder Sprays. Du kannst es dir einfach in den Saft kippen. Manche Lebensmittel sind bereits mit B12 verstärkt (ok, selten in Deutschland… eher in den USA).
Ska'ara hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 01:25
Außerdem: Tabletten zusätzlich bedeuten -> pure vegane Ernährung reicht nicht für ein gesundes Leben.
Das Nahrungsergänzungsmittel gehört aber zur Ernährung dazu. Man könnte nur folgern “Pure natürliche vegane Ernährung ist ungesund”.
Ska'ara hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 01:25
1000 I. E. dürften keine Überdosierung sein, ist also nicht schädlich, erst ab ca. 4000 I. E. Da wir aber im Sommer Sonne satt haben, reicht es auch über den Winter, in dem auch noch Vitamin D gebildet wird, sogar wenn der Himmel bedeckt ist.
Es ist zwar deutlich einfacher Vitamin D zu überdosieren als B12, aber so schnell geht das auch nicht.
Janina hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 22:03
Nicht die Bohne. Fleisch und Seefisch sind mein Freund. "Lebertran" ist zwar nur Fischöl, tut aber auch.
Also ich bin von realistischen Mengen ausgegangen. Wenn du jeden Tag 300 g Lachs isst, dann kann das natürlich hinhauen. Dann brauchst du keine Sonne.

Dass Fleisch (nicht Fisch) viel Vitamin D enthält, konnte ich nirgendwo überprüfen.
Rinderleber hat nach diesen Angaben gerade mal 1,70 µg / 100 g Vitamin D.
Apropos Leber, die natürlich erst recht.
Brrrrrrh.
Janina hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 22:03
Apropos Winter: Ich freu mich auf den ersten Grünkohl. Die Pinkelwurst ist schon bestellt. Bild
Das mag ich ja mal gar nicht, diese “deftigen Wintergerichte”.
Janina hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 22:03
Pflanzen haben kein (nennenswertes) B12.
Hier steht, dass Weizengras 2,8 µg / 100 g Vitamin B12 hat. Allerdings ist es auch extrem unrealistisch 110 g Weizengras pro Tag zu essen um den Tagesbedarf zu decken.

Ich habe mittlerweile die Studie über die menschliche Vitamin B12 Synthese gefunden: >click<.
Mit was aktuellerem kann ich leider nicht dienen.

Und leider kann ich auch nur auf den Abstract verlinken, da man es hier mit dem Copyright sehr genau nimmt. Der Rabe mit dem Schlüssel hat es aber. ;) ;) ;) ;)
Janina hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 22:03
Die Massentierhaltung ja. Aber man könnte die Viecher bestimmt auch mit Erdöl füttern.
Das kann ich mir eher weniger vorstellen. 8-)
Janina hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 22:03
Mal gucken was die Viecher bei uns im Dorf zu fressen kriegen: Die Hühner Essensreste, Würmer und Insektenlarven, die Schweine Eicheln, Kastanien, Essensreste, Würmer und Insektenlarven, die Kühe, Pferde, Schafe und Zeigen Gras. Mit nichts davon kann man einen Veganer satt kriegen.
Ja, nur stammen 98% der verzehrten Tiere in Deutschland aus der Massentierhaltung. Wenn wir den Fleischkonsum um 98% gesenkt haben, dann können wir darüber reden, dass Veganismus was mit Luxus zu tun hat.

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