Das widersprüchliche Menschenbild der Postmoderne

Nichtchristen sind willkommen, wir bitten aber darum, in diesem Forum keine Bibel- und Glaubenskritik zu üben.
2Lena
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Re: Das widersprüchliche Menschenbild der Postmoderne

Beitrag von 2Lena » So 10. Sep 2017, 18:58

fin hat geschrieben:All das, was bereits vorliegt, sollte ausreichen, um sich von dieser Institution zu distanzieren ...
Ach du meine Güte ...
Wer distanziert sich schon gern von Nachbar, von Erinnerungen an gemeinsame Feste, geht weg vom örtlichen Schützenverein und der Blasmusik, vermeidet Wallfahrten und Bergmessen, und schließt sich einem Fin an, der nicht mal einen Apfelkuchen vorbeibringen kann.

Lebst du etwa in einem Hochhaus, mit nur allein Zugang zu einer Wohnung, etwa gar im Wolkenkuckucksheim?
Macht ein Kirchenaustritt die Welt schlauer und die Moral besser?
Ich denke, es ist eher umgekehrt.

Novas
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Re: Das widersprüchliche Menschenbild der Postmoderne

Beitrag von Novas » So 10. Sep 2017, 19:31

Rembremerding hat geschrieben:Der große Denker Gilbert Keith Chesterton schrieb zu diesem widersprüchlichen Menschenbild der Postmoderne prophetisch:
"Im Gespräch mit dem arroganten Verfechter des Zweifels ist es nicht die richtige Methode, ihm zu sagen, er solle aufhören zu zweifeln. Eher sollte man ihm sagen, er müsse fortfahren zu zweifeln, er müsse noch etwas mehr zweifeln, er müsse jeden Tag Neueres und Wilderes im Weltall bezweifeln, bis er schließlich, durch eine seltsame Erleuchtung, anfange, an sich selbst zu zweifeln."
Er sagte auch mal: der schlimmste Moment für einen Atheisten ist es, wenn sein Herz von Dankbarkeit erfüllt ist, er dann aber realisiert, dass er seinen Dank an niemanden richten kann. Allerdings könnte das auch der Moment seiner Umkehr sein. Am Besten denkt der Atheist nicht zu viel darüber nach, sonst wird er auf einmal Christ :lol:



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