Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Nichtchristen sind willkommen, wir bitten aber darum, in diesem Forum keine Bibel- und Glaubenskritik zu üben.
Novas
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Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Novas » Sa 16. Dez 2017, 19:39

Das Problem ist nicht Jesus Christus. Ich liebe ihn. Das Problem sind die Christen, die sich zwar nach ihm benennen, aber nicht danach leben. Dann verstehe ich aber nicht, was der Sinn dieser Benennung ist, da man es genau so gut gleich weg lassen könnte. Die richtige Bezeichnung dafür ist Etikettenschwindel.
Helmuth hat geschrieben:Ich wusste, dass du unter dem Einfluss von Dämonen stehst.
Soetwas kriege ich im 21. Jahrhundert gesagt, weil ich das Mantra Soham gut finde, eines der ältesten und heiligsten Mantren der ganzen Menschheit :thumbup: das ist an Absurdität, Ignoranz und Hohlheit wirklich kaum zu überbieten. Hiermit erkläre ich feierlich, dass ich mit solch einer Religion nicht das geringste zu tun haben möchte, denn ich habe mich bewusstseinsmäßig schon lange darüber hinaus entwickelt. Gerade weil ich Christus nachfolge und verehre, kann und will ich dieses Christentum nicht mehr akzeptieren.

Das ist mir einfach zu wenig.

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Helmuth
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Re: Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Helmuth » Sa 16. Dez 2017, 20:26

Ich stehe zu meiner Aussage. Kein weiterer Kommentar.
Herzliche Grüße
Helmuth

Novas
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Re: Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Novas » Sa 16. Dez 2017, 20:30

Helmuth hat geschrieben:Ich stehe zu meiner Aussage. Kein weiterer Kommentar.
Wie schön für Dich. Du willst die Menschen offenbar um jeden Preis vom Christentum weg führen. Das funktioniert! Denn ich möchte mit dieser Religion nichts mehr zu tun haben und glaube auch nicht, dass Christus soetwas im Sinn hatte ;) Für Sklavenseelen mag das gerade richtig sein, aber ich zähle mich zu den Freien.
„Bessere Lieder müssten sie mir singen, dass ich an ihren Erlöser glauben lerne. Erlöster müssten mir seine Jünger aussehen“ ~ Friedrich Nietzsche
Religion, so wie Du sie propagierst, ist keine Lösung, sondern im Gegenteil: sie ist ein ganz entscheidender Teil des Problems. Nicht Erlösung, sondern Unerlöstheit erkenne ich darin. Im Namen der geistigen Freiheit muss eine solche Religion verneint werden. Gibt es ein größeres Geschenk vom Schöpfer, als diese Freiheit? Eine Religion, welche vom Menschen verlangt, diese Freiheit aufzugeben, ist nicht wert Religion genannt zu werden.
Zuletzt geändert von Novas am Sa 16. Dez 2017, 21:02, insgesamt 4-mal geändert.

Rembremerding
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Re: Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Rembremerding » Sa 16. Dez 2017, 20:53

Na, @Novalis, es ist der Glaube an den Herrn und nicht der Glaube an eine Religion oder an ein Buch, der uns zu Christen macht.

Niemand würde mich von ihm und seinem Namen abbringen, weil nur er mir wahre Würde und Liebe gibt und ich beides von keinem Menschen einfordern kann, weil er es gar nicht besitzt. Ich bin allein in des Herrn Kirche beheimatet, weil nur dort seine Freiheit, seine Freude und sein Frieden herrscht. Jesus wollte eine Kirche aus Sündern, weil er eine Kirche aus Menschen gründete. Deshalb nannten Kirchenlehrer sie etwa auch, sich dem Widerspruch bewusst, eine "keusche Hure", deshalb stören mich auch polemische und auf Beleidigung zielende Ausdrücke wie "Kirche des Unheils" nicht, weil dennoch und allein dort der Herr in ihr wohnt und heilt. Darum kann ich offen und ohne Angst in der Welt und in anderen Religionen Teile von Gottes Wahrheit finden.

Unter Christen wird man immer auch noch unerlöste finden, gerade weil jene mit ihren Taten rechnen wollen und von Gott etwas verlangen. Es sind meist die noch Unsicheren, Ängstlichen, die sich lieber in einen Gesetzesrahmen stellen und so "auf Nummer sicher" gehen wollen. Sie achten mehr auf das Äußere, wollen nichts unreines einlassen, versäumen dabei aber oft, darauf zu achten, dass nichts unreines aus ihrem Mund kommt oder sich in ihren Taten und Gedanken offenbart.
Alles ist Gnade und jeder Christ ist aufgefordert, in dieser Gnade zu bleiben, weil man eben auch in dieser Welt dem Bösen und Dämonen ausgesetzt ist. Jeder Christ muss sich dabei stets prüfen und die Unterscheidung der Geister üben, ob er ausreichend die Waffenrüstung des Glaubens trägt oder doch lieber nicht bei Frevlern und Spötter sitzen soll, weil er zu schwach ist und sonst von deren Dämonen verführt wird. Es ist auch Zeichen der Liebe, den Schwachen keinen Anstoß zu geben, aber natürlich auch ihnen die Wahrheit zu sagen. Dennoch: Glaube ist kein Besitz! Er muss stets aufs Neue als Gnade in Offenheit hin zu Gott bejaht werden!

Es wird nie eine "Panreligion" geben oder eine "Universalkirche", das ist auch gar nicht der Plan Gottes. Nur die Liebe könnte die Menschen der Erde in Gott verbinden, aber dazu ist der sündige Mensch viel zu schwach. Das Reich Gottes beginnt in dieser Welt, ist aber nicht von dieser Welt. Was bleibt ist das Kreuz. Das Kreuz mit und durch Christen zu leiden, das Kreuz den Unterschied zu anderen Religionen ertragen zu müssen, das Kreuz an, durch und besonders in der Kirche zu leiden, das Kreuz von dummen und hochmütigen Menschen verspottet zu werden. Doch dieses Kreuz ist auch zur vollendeten Liebe durch den Herrn geworden, der für uns alle starb.
Zu wissen, nicht besser zu sein, wie ein anderer Mensch, weil alle Sünder sind, aber auch zu wissen, dass der mächtige Gott mich zuerst geliebt hat, als ich noch sein Feind war, und dies mir allein Würde verleiht und die Fähigkeit so zu lieben wie er, ist der Frieden, den er schenkt.
Unsere Berufung: Immer größer zu lieben, Tag für Tag, Augenblick für Augenblick und nach jedem Rückschritt wieder von vorn, weil der Herr uns trägt!

Servus, und sei und bleibe gesegnet im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes :wave:
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Verlorener_Sohn
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Re: Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Verlorener_Sohn » Sa 16. Dez 2017, 21:15

Hallo Novalis.

Ich empfehle dir, mal eine Weile diesem und anderen Foren fern zu bleiben. Christen anhand eines Forums zu beurteilen ist schlicht unmöglich. Was die meisten hier an Kritik und teils auch Beleidigungen schreiben würden sie dir niemals im realen Leben ins Gesicht sagen. Geh in eine Gemeinde. Katholisch oder orthodox bleibt dir überlassen.

Ich bin selbst darüber erstaunt was so alles in Forum diskutiert wird, wenn man länger nicht dort war.

Novas
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Re: Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Novas » Sa 16. Dez 2017, 21:20

Rembremerding hat geschrieben:Na, @Novalis, es ist der Glaube an den Herrn und nicht der Glaube an eine Religion oder an ein Buch, der uns zu Christen macht
Eines meiner Lieblingsgebete lautet: Jesus, bitte rette ich vor deinen Nachfolgern :D das denke ich innerlich sehr oft, wenn ich mir die Christen genauer anschaue und mich mit ihnen unterhalte. Schon lange habe ich den Eindruck, dass alle diese religiösen Bezeichnungen überflüssig sind: ob ich mich nun Christ, Jude, Muslim, Hindu, Buddhist oder irgendwie anders nenne, welche Aussagekraft hat das?
Zuletzt geändert von Novas am Sa 16. Dez 2017, 21:30, insgesamt 1-mal geändert.

Rembremerding
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Re: Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Rembremerding » Sa 16. Dez 2017, 21:29

Novalis hat geschrieben:
Eines meiner Lieblingsgebete lautet: Jesus, bitte rette ich vor deinen Nachfolgern :D
Bete so, wenn dir danach ist, denn du sprichst mit Gott, der dich erhören wird und dich auch in deinem Leid an seinen Nachfolgern stärkt und dich voranbringen kann! :D
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Novas
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Re: Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Novas » So 17. Dez 2017, 07:22

Rembremerding hat geschrieben:
Novalis hat geschrieben:
Eines meiner Lieblingsgebete lautet: Jesus, bitte rette ich vor deinen Nachfolgern :D
Bete so, wenn dir danach ist, denn du sprichst mit Gott, der dich erhören wird und dich auch in deinem Leid an seinen Nachfolgern stärkt und dich voranbringen kann! :D
Mein spiritueller Pfad ist das Leben, nicht die christliche Religion im Gegensatz zu anderen Religionen. Der Schöpfer hat seinen Tisch nicht nur für die Christen gedeckt, sondern für die ganze Menschheit und alle Lebewesen in diesem Universum. Rumi sagte mal ganz passend:
«Wisse es klar, dass der Liebende Gottes kein Muslim sein kann. In der Glaubensgemeinschaft der Liebe gibt es weder Gläubige noch Ungläubige.» (Firuzanfer, 768)
Das stimmt ebenso für Christen :) das größte Problem bei solchen Bezeichnungen ist: sie sind nichtssagend und beruhen auf einer Illusion der Trennung, die es in der Realität nicht gibt. Eine Religion, welche die Sicht der Einheit verleugnet, beweist ihre eigene Falschheit und sollte darum verneint werden. Ich denke, dass der echte Wahrheitssucher, die Dualität von Glaube und Unglaube transzendieren muss, um wahre Liebe und Einheit (und damit "Gott") zu erreichen. Zum Beispiel sagte Hafiz von Shiraz:
« Es gibt keinen Unterschied zwischen der Kaaba und dem Götzentempel. Wohin Du Dich immer auch drehst, da bist Du mit Gott, und was immer Du siehst ist Seine Macht und Seine Kunst.»
In diese Worte erkenne ich Wahrheit. Mit einer Religion und einem Glauben jedoch, die Trennung schafft, habe ich nichts zu tun. Das alles sollte ins Feuer geworfen werden.
Zuletzt geändert von Novas am So 17. Dez 2017, 07:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Helmuth
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Re: Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Helmuth » So 17. Dez 2017, 07:45

Novalis hat geschrieben: Ich denke, dass der echte Wahrheitssucher, die Dualität von Glaube und Unglaube transzendieren muss, um wahre Liebe und Einheit (und damit "Gott") zu erreichen.
Erneut ein Hinweis wie weit weg du von der Wahrheit bist, Es ist bereits seit 2000 Jahren geoffenbart wie sich der Mensch Gott nähern kann: Der Glaube an Jesus Christus und an sein Erlösungswerk sind DER Weg zu Gott. Es führt kein anderer dorthin.

Deine spirituellen Übungen öffnen nur deinen Geist für das Einwirken von Fremdgeistern. Diese vernebeln dich und machen dich letztendlich noch böseer als du bereits bist. Davon kann dich Jesus jederzeit befreien.
Herzliche Grüße
Helmuth

Novas
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Re: Jesus Christus ist super, aber seine Christen?

Beitrag von Novas » So 17. Dez 2017, 07:57

Helmuth hat geschrieben:
Novalis hat geschrieben: Ich denke, dass der echte Wahrheitssucher, die Dualität von Glaube und Unglaube transzendieren muss, um wahre Liebe und Einheit (und damit "Gott") zu erreichen.
Erneut ein Hinweis wie weit weg du von der Wahrheit bist
Nur weil Du unfähig bist zu verstehen? Wahrlich, deine Religion ist nicht meine. Nicht blinder Glaube, sondern sehendes Wissen und sehende Erkenntnis adelt den Menschen.
Der Glaube an Jesus Christus und an sein Erlösungswerk sind DER Weg zu Gott. Es führt kein anderer dorthin.
Das sehe ich anders. Doch auf diese Weise belügen religiöse Fundamentalisten gerne ihre Mitmenschen. Das ist mir bekannt . Es gibt eben auch christliche Taliban :)
Deine spirituellen Übungen öffnen nur deinen Geist für das Einwirken von Fremdgeistern
Das ist primitiver Aberglaube. Werde erwachsen und werfe diese religiösen Krücken von Dir. Das wäre eine wirkliche Befreiung.
Diese vernebeln dich und machen dich letztendlich noch böseer als du bereits bist
Mit solchen Sätzen beweisen Christen, dass die Inquisition und Kreuzzüge kein Ausrutscher waren. Noch heute rennen sie durch die Welt und verdammen, dämonisieren und verteufeln andere Menschen.
Zuletzt geändert von Novas am So 17. Dez 2017, 08:09, insgesamt 1-mal geändert.

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