Die "christlichen werte"?

Nichtchristen sind willkommen, wir bitten aber darum, in diesem Forum keine Bibel- und Glaubenskritik zu üben.
manden1804
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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von manden1804 » Fr 9. Mär 2018, 18:03

janosch hat geschrieben:
manden1804 hat geschrieben:Janosch ,

Du musst den ganzen Religionskrampf weglassen . Auch die Ansichten dieser Welt .

Das blockiert dich .

Wenn Du das nicht schaffst , kannst Du die Wahrheit über den WIRKLICHEN Gott , den WIRKLICHEN Erschaffer des Universums N I C H T erkennen .

Es ist auch so noch enorm schwer .

Ich versuche Dir zu helfen , weil Du wenigstens etwas aufgeschlossen bist . Aber Du musst Dir helfen lassen . Sonst geht es nicht .

Ich kann weder für Dich noch irgendeinen anderen Menschen begreifen und erkennen . Das muss jeder SELBST !

OK das ist langsam OT hier...du hast recht, wenn man nicht will, weil glaubt man nicht daran, dann kann auch nicht Erkennen...Ich denke damit Gott bewiesen unsere Vollkommene Freiheit, das der Glauben kein Grenzen hat, nur diese Erkenntnis durch unseren glauben sind nicht grenzenlos. Weil unser „Wissen“ darüber sehr begrenzt ist. Ich „Weiß“ auch wenig, nur das was ich benötige, aber diese „kleine Wissen" keines falls widersprüchlich sein darf. (mit sich halt)
Ich habe erkannt , dass alle Religionen unbrauchbar sind . Ihre Götter sind falsch , sie existieren gar nicht .
Ich habe die richtige Religion gesucht und ich habe sie gefunden .
Die Hauptsache habe ich dir schon geschrieben , aber Du hast den Satz nicht verstanden . Die anderen hier genauso wenig .
Gott segne euch alle .

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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von Kingdom » Fr 9. Mär 2018, 18:45

SamuelB hat geschrieben: Ähm,... Das sind ja verschiedene Dinge. Du meinst Täuschungen, während ich befürworte, alles zu nutzen, was man als gut bzw. hilfreich erkennt. Genauso lege ich auch die genannte Stelle aus.
Von daher kann ich deinen Einwand hier nicht nachvollziehen.
Wenn deine Signatur nicht nur Fake ist, kann ich verstehen warum du es so siehst, Sam.

Wenn aber Gott meint man solle das Gute behalten, meint er nicht alles behalten was wir eben Gut finden.

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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von Kingdom » Fr 9. Mär 2018, 21:08

janosch hat geschrieben:
Moment...du sollst erst dein „Grund idee bleiben“ als ein Zionistische Christ, und nicht ablenken...Ich sagte, du auch benutzt Kodwörter was man einfach menschen Maul stopfen gedacht, egal ob das berechtigt oder nicht. Und das ist überhaupt nicht Christlich und noch weniger CHRISTUS gerecht! Der 2 Weltkrieg ist vorbei...Solllte man eifach endlich und Endgültig vergeben und vergeseens, das ist der MOTTO unser HERR! Und nichr deine Antichristlichen Predigt. Was betest du eigentlich? Ich vergebe NIEMALS und WERDE ICH NIEMALS VERGESSEN! :o :clap: Die erst „Christlsichen WERTEN!“ Ich kenne das gut! Ich muß nur eure Beiträge lesen. Wie oft Christus dein Sünde auf dein Kopf geschlagen? Jeder Woche permanent, ohne Nachlass?
Nun ich habe nichts gegen Deutschland aber du scheinst etwas gegen Israel zu haben und darum bleibe ich bei meiner Aussage das dies Antisemitisch ist. Zudem bin ich nicht Zionist und selbst wenn ich einer wäre, wo wäre dein Problem. Gewährst Du Israel keinen Staat zu, 70 Jahre nach der Staatsgründung? Ich bin auch nicht über alles happy was Politische Systeme tun aber da sollte mal jeder vor seiner Haustüre kehren und für einseitiges Israel Bashing, dafür bin ich als Christ nicht zu gewinnen.
Das mit der Sache nicht zumtun. Diese Welt (inkl. Juden) wurde gerichtet und fertig. Christus innen vergeben, damit jeden mensch die selbe Rechten und Vorraussetzungen vor Gott haben! Ende!


Ja die selbe Chance, also gibt es keinen Grund schlecht über sie zu reden oder die zu verdammen oder Ihnen keine Platz zu gewähren oder die als Blödmänner hinzustellen, welche sie eben lieben wie den Nächsten.
Dann solltest du das ändern. Dann hast du nicht verstanden was Antichrist bedeutet und woher sie stammen oder kommen. Das mit „System „was du siehst nicht zum tun. Das wurde vor 2000 jahre angefangen und WIR wissen, was Lüge und Wahrheit ist. Dann liese das Evangelium!
Ein „Lüge“ oder system wird durch Schein Wahrheiten, und Scheinheiligkeit Perfektionirt werden. Was man sogar bei zweite mal hinsehen, immer noch nicht merkt! Und genau darum geht es hier.


Dann solltest Du ja Wissen was Gott mit Israel noch vor hat, denn auch das steht geschrieben.

Das ist hier OT Sorry...
Eben nicht, wenn Du solche Stellen bringst, das die Juden da Grundlos etwas angefangen haben. Dem muss widersprochen werden und zwar in aller Deutlichkeit.

Oh wie ein Wunder...Wen nicht „freut“ dann verabscheut denke ich...“Was leuft dort?“ Du hast keine Ahnung? Wie oft wahrst du schon dort? Ich war ein paarmal! Und NICHT mit Touristische Attraktionen von verblödete Zio Christen! Also du weißt überhaupt nicht wovon du redest!
Im Moment sehe ich wieder ein paar Hasstiraden von Dir und das Du glaubst, nur eine Seite mache Fehler und darum sagte ich schon, ich halte nichts von einseitigem Israel Bashing. Und ja ich weiss, von was ich Rede.
Ich habe ein Deutsche Freund in der Nachbar Ort, natürlich Christ..., gerade heim gekommen, nach längere Aufenthalt (4 Monat) aus diese sog. Isrsael und aus diese Chaotische Stadt Jerusalem, (vom drei Götter geplagt sind, Jüdisch ein Christlich und ein Islamisch) und er Ähnliche Hoffnungen und Eifer gegangen wie ihr das tut. Genau deswegen gegangen...“Segen zu erfahren“ Ich habe ihm gewarnt..und hat er mich genau ähnlichen aussagen futter wie du ...Und nach seien Heimkehr, kurz paar tagen, das war erste seien Worte, nach dem Begrüßung..“Ich habe ein Solche Rassistische Apartheid Statt noch nie gesehen wie diese Israel. janosch hast du recht!“ Er war total enttäuscht.


Wer in eine Kriegsland geht, der darf nicht überrascht sein, wenn er keine Heile Welt dort findet. Ich bleibe aber dabei, vor 70 hat man den Untergang Israel ausgerufen und die Seite welche dies tat, hat bis heute keinen Gesinnungswandel vollzogen und Israel sagt, wir werden dabei nicht mitmachen. Die Spirale dreht sich weiter, niemand sagt das ist Gut aber wer meint die welche sich schützen seien allein die Bösen, der irrt auch wenn sie Militärisch den anderen überlegen sind.
Was hat Jesus nicht gelehrt? Machst du dich lächerlich, Sorry...dann Lies es ;
Mat.5. 40.
Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem laß auch den Mantel. 41. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.


Du hast behauptet ich und Jahwe würde für den Tod beten und dazu meinte ich dem ist nicht so. Also hat dieser Text überhaupt nichts mit meinem Einwand zu tun.
Ist das nicht deutlich genug! Was willst du noch hören?? Nach meine Biblische Kenntnis, gehören diese Sätze zu „Volk Gottes“, also diese Erbärmlichen sollten einfach diese Land aufgeben und ihre ursprünglichen Heimatland zurückkehren. Wo jeden ein Heimat hatte! Und diese Vertribenen Palästinenser wider ihre Heimat zurück kommen könnten! Sie haben nämlich garnichts! Und nicht gemacht, worauf sie vertrieben sollten!


Aha Du willst Israel wieder unter die Völker zerstreuen und Ihnen keinen Mantel (Land) zugestehen? Gleich wie die welche sie am Tag als sie ein wenig Land bekamen, angegriffen haben und sie noch heute vernichten wollen? Nur zur Erläuterung, viele Staaten wollten Israel ganz auslöschen und haben allen Arabischen Bewohnern gesagt flieht, wir werden sie vernichten und platt machen. Die Rechnung ging damals nicht auf und ja, nach diesem Tag gab es nicht einfach ein locker zurück gehen und tun als wäre nichts gewesen. Hat man aber daraus gelernt, ich denke nein, weil vom Ziel Israel zu vernichten ist man nicht abgerückt und ja die andere Seite (Israel) meint, beim verfolgen dieser Ziele werden wir nicht tatenlos zusehen. Politisch gesehen ist das nicht Unrecht.
Und was sucht hier deine glaube in Christus? Was hast du hier verloren, Christus interessiert das nicht, wieso Zwingt ihm ein solche Unsinn und solchen Zwangslage? Weil irgendwas in der AT steht was du nicht verstehst, nur wortwörtlich wider plapperst was schon lang vergangen ist. :o
Nun, wäre mir neu die Wiederkunft schon geschehen ist.
Interessant ist das die RKK bei der Sache ein wenig in der Defensive getrieben wurden. Der „Heilige Vater," Papst plappert etwas mehr vom Toleranz und so...aber tut er auch nicht viel, außen nur eigen wunde lecken. Wie ein Zahnlose Tiger. Du , und deine „Sorte Christen“ die sog. Fundamentalisten sind gefährlich, weil sie diese unmoralisch Mörderische Handlungen schön verpacken und als Wahrheit und Gerechtigkeit präsentieren. Schau mal nach Amerika und die dort lebende vorzeige Zio-Christen, dein Ideologie kommt genau nach ihre Vorstellung!
Nein das Nächstenliebe auch für Israel gilt, kommt nicht von den Zio-Christen, sondern von dem Herrn Jesus Christus persönlich und das man selbst Feinde lieben soll ist auch sein Gebot und das man die Obrigkeit nicht mit Terroristischen Aktivitäten bekämpfen soll, stammt auch von Christus selbst.
Lass es bitte, diese „Hitler zeug“ bin ich Satt davon! Ihr habe von dir auch wirklich keine einzige Richtigen begründete Argument, nur diese Hassbara, alles „schön“ darstellen was eigentlich im wahrer sinn ein D**** ist! Und immer derselbe Ziel dient, das MAMMON!


Nein wer Juden und sog. Zio-Christen so verunglimpft, der wird von mir weiter hören, Hitler hat genau das auch getan. Wer mich des Zionismus bezichtigt, nur weil ich sage: Auch Israel und die Juden sollen einen Platz haben und nicht im Meer entsorgt werden, wie das einige Teufel am liebsten möchten, der muss von mir hören, Hitler hat genau gleich verunglimpft und genau gleich alle gehasst die Ihm nicht zustimmten in der Judenfrage.
Und damit schluss...Kannst du solange dein Chritentum predigen wie du das richtig hältst. So lange du dich vom diese Zionistische Ideologie nicht trennst, deine oder eure Wörter sind KRAFTLOS, weil fehlt inne der Wahrer Geist, Geist Christus!
Wie gesagt ich bin nicht Zionist. Ich halte aber auch nichts von Idiotischen Zionistischen Verschwörungs Theorien und ja von denen solltest Du Dich besser trennen, als mir zu erklären was ich zu tun habe. Genau solche Verschwörungs Theorien haben den Juden sehr viel Unheil gebracht und ja dies ist Geschichtlich bereits belegt. Ich weiss das genau solcher Verschwörungs Müll sowohl mir und auch Ihnen viel Unheil bringen wird am Ende der Tage und ja bei diesem Antichristlichen Trip, werde ich auf der Seite der Verfolgten stehen und nicht der Verfolger und Hetzer sein.

Wer meint einseitiges Juden Bashing sei Christlich der zeigt seinen Geist und ja das ist nicht der Geist Christi.

Lg Kingdom
Zuletzt geändert von Kingdom am Fr 9. Mär 2018, 21:47, insgesamt 1-mal geändert.

manden1804
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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von manden1804 » Fr 9. Mär 2018, 21:43

Selbstverständlich gilt die Nächstenliebe für alle Menschen .

Nur dass Jesus als Gebot erlassen hat : Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst , war falsch !

Denn ein Gebot muss ein Mensch halten können .

Dieses kann KEIN Mensch halten ! ! !

Als Zielsetzung für die Menschheit wäre " du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst " richtig .


Aber die Christen glauben angeblich an das , was Jesus gesagt hat , und t u n es NICHT . In diesem Fall gar nicht möglich , weil das Gebot falsch ist .
Gott segne euch alle .

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Magdalena61
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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von Magdalena61 » Sa 10. Mär 2018, 02:00

Solivagus hat geschrieben:
Magdalena61 hat geschrieben:Ich HOFFE sehr, dass bibel.com bald wieder funktioniert und alle die tollen Überchristen, die nur Spott und Häme für 4religion und die Stammuser von 4religion übrig haben, dann ENDLICH wieder abwandern und uns hier ganz einfach in Ruhe lassen. :mrgreen: [...]
forderst du mich hiermit - indirekt - auf, das Forum zu verlassen?
Nein.

Von Usern, die sich in einem Forum anmelden, um darin mit anderen Usern zu diskutieren sollte man allerdings erwarten können, dass sie die Ausrichtung des Forums zunächst einmal akzeptieren. Nicht nur du, aber auch du scheinst damit Schwierigkeiten zu haben:
Solivagus hat geschrieben:Wendet man das Prinzip der Bullshit-Asymmetrie auf das 4religion-Forum und seinen derzeitigen liberalen Moderationsrichtlinien an, wird sich die Menge des „Bullshits“ mit der Beitragszahl überproportional soweit steigern, bis auch die letzte vernünftige Diskussion im Spam der übrigen Beiträge erstickt wurde. "Erste Tendenzen" dieser Entwicklng lassen sich bereits jetzt schon erkennen.
:mrgreen:
Bullshit.
Warum tut man sich ein Forum an, das so ganz und gar nicht die eigenen Erwartungen erfüllt?

Wenn andere damit zufrieden sind und sich darin wohlfühlen... warum gönnt man ihnen diesen virtuellen Treffpunkt nicht? Oder was steht sonst hinter der Kritik warum muß man ein Forum schlecht reden?
4religion ist kein Abklatsch von 2jesus und wird und soll es auch nie sein.

Wir haben nun einmal sehr viele User in fortgeschrittenem Alter, darunter sind auch Rentner... die wollen vielleicht nicht ständig Höchstleistungen vollbringen, um Doktorarbeiten zu schreiben. Sondern sie wollen sich auch einfach mit anderen unterhalten, austauschen.... smalltalken...auch über banale Themen.
Sie bringen Lebenserfahrung, Fachwissen und gewachsene Meinungen mit ein. Das ist doch super.

Außerdem gibt es hier einige, die anderswo als "Außenseiter" abgestempelt und als "nicht konform" ausgegrenzt werden. Obwohl sie friedliche Menschen sind, die halt nur nicht mainstreamgesteuert denken und schreiben.

Der Beitrag ist viel zu lang-- wie gehabt... :angel: --- ich werde ihn aufteilen. Damit man ihn besser lesen kann.
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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von Magdalena61 » Sa 10. Mär 2018, 02:08

Magdalena61 hat geschrieben:Mit DIR muß und werde ich nun garantiert nicht darüber diskutieren, was ich als Admin dieses Forums zu tun und zu lassen habe.
ich habe dich nicht primär als Admin, sondern als Christen angesprochen und dir versucht aufzuzeigen, was passiert wenn du Matthaeus 7, 1-5 als universelles Verbot zum Richten auslegst. Konsequenterweise hätte dies eben auch Auswirkungen auf deine Funktion als Admin, die es erforderlich macht, jeden Tag aufs neue, über Foren-Mitglieder zu urteilen / zu richten.
Deine Interpretation kannst du nicht mir anlasten. Die Verantwortung dafür musst du schon selbst übernehmen.

Mit "richten" meint Jesus in Mt. 7 genau das, was Gesetzliche tun, wenn sie anderen Gläubigen die Errettung absprechen. Was in der Regel damit verbunden ist, sie in eine bestimmte Richtung zu manipulieren. Das Heil wird den anderen Gläubigen abgesprochen, weil sie nach Meinung der Richtenden bestimmte Bedingungen nicht erfüllen und zum Beispiel- nach Meinung der Richtenden- an Sünden festhalten, die in den Augen der Richtenden heilsgefährdend sind.

Immer wieder treten bei 4religion Kritiker auf, die sich offenbar berufen fühlen, gegen vermeintliche Irrlehren und Götzendienerei antreten zu müssen. Sie messen alles und jeden an ihrer eigenen Glaubenssprache. Nach meinem Dafürhalten kreisen die Differenzen jedoch lediglich um unterschiedliche Lesarten und Interpretationsmodelle; also um verschiedene "Dialekte" des Glaubens an ein und denselben Gott.

Ein Dialekt, den ich nicht verstehe, muß nicht zwingend falsch sein in den Augen Gottes.
Ich denke du bist im Herzen eine gute Christin, versuchst es aber zu vielen Menschen recht zu machen.
Mein Gott ist grenzenlos.

Rembremerding hat es super gut auf den Punkt gebracht. Vielleicht liest du dir seine Anwort noch einmal durch?
http://www.4religion.de/viewtopic.php?p=289331#p289331
Im Falle von Novalis verteidigst du hier jemanden, der eindeutig versucht, sich aus so vielen religiösen Strömungen eine eigene Suppe zu kochen, dass man nur noch, mit sehr viel Wohlwollen, einen Rest an christlichen Grundsätzen herausschmecken kann.
Du verstehst ihn nicht. Und andere verstehen ihn auch nicht.
Was Novalis hier macht, kann man teilweise "Philosophie" nennen. Philosophie an sich ist nicht "schlecht". Novalis predigt ja nicht gegen den Gott der Bibel, sondern er predigt einen Gott, der größer ist als der Spielraum von Anno Inquisition.

Ist es nicht eine Schande, eine Riesenwunde in der Geschichte der Christenheit... diese Glaubenskriege... katholisch gegen evangelisch und umgekehrt-- ?
Unzählige Tote, Folter, Gefängnis, Vertreibung. Und all das "im Namen Jesu".

Gruppen, die nicht dem Oberhäuptling einer Richtung folgten, sondern sich abspalteten, weil sie ein anderes Verständnis biblischer Inhalte entwickelten, wurden und werden als "Sektierer" abgeurteilt und geächtet.

Ein Papst, der für den "Dialog der Religionen" entritt, ist "der Antichrist". Ähm, der wievielte ist es denn aktuell? Seitdem ich auf evangelikalen Spuren wandele, ist es mindestens der Dritte. :mrgreen: Manchmal ist es auch der Präsident der USA. So ganz einig sind sich die falschen Propheten da nicht unbedingt.
Wenn's nämlich NICHT stimmt, was ein Christ als "den Willen Gottes" verkündigt, dann ist er ein falscher Prophet.

Und die Kirche, die andere Religionen nicht mehr verfolgt, sondern das Gespräch sucht, ohne ihre eigenen Glaubensgrundlagen aufzugeben, ist vielleicht einfach nur vernünftig und MEHR im Willen Gottes als die Weltverneiner, die sich eigentlich nur für das eigene Heil interessieren und der Rest der Menschheit wird angefeindet und damit in die Defensive getrieben.
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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von Magdalena61 » Sa 10. Mär 2018, 02:25

Mal ein Statement von mir, wie ich das Ganze sehe und warum es mir echt nichts ausmacht, mich mit den Inhalten anderer Religionen oder diverser Philosophien auseinander zu setzen- sofern ich die Zeit dazu finde.

Das Christentum ist meiner Meinung nach nicht zu toppen. Deshalb bleibe ich dabei.

Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass Gott Milliarden von Menschen ins Leben ruft, von denen Er ganz genau weiß, dass sie nie im Leben checken werden, wer Jesus ist, um sie dann zu verdammen, weil sie "der falschen Religion" angehörten und "dem falschen Gott" dienten.

Christen haben den Auftrag, Völker zu Jüngern zu machen. O.k., das tun sie, aber sie erreichen nicht jeden einzelnen Muslim, Buddhisten, Hindu etc. und schon gar nicht rückwirkend.

Was mich an anderen Religionen fasziniert sind die Spuren meines Gottes, die ich darin finde.

Die Bibel sagt "Babel" und das war's. Babel erklärt uns: Die Menschheit hatte einmal eine gemeinsame (Glaubens-)basis gehabt, dann entwickelte sie sich aufgrund der räumlichen Trennung und der Anreicherung der eigenen Theologie mit heidnischen/ dämonischen Inspirationen immer mehr auseinander.

Im Laufe der Jahrtausende wurden alle Religionen mit nicht- authentischen Inhalten kontaminiert. Das Judentum bildete keine Ausnahme... ansonsten hätte es diese vielen theologischen Streitgespräche zwischen Jesus und der religiösen Elite der Juden nicht gegeben, auch nicht den Haß der Pharisäer und Hohenpriester auf den Wanderprediger, der die Entstellungen des göttlichen Willens anprangerte und erklärte, wie es eigentlich sein sollte. Alleine die in der Bibel dokumentierte Spaltung der Juden in verschiedene Strömungen weist doch schon deutlich auf das Vorhandensein einer nicht gerade unscheinbaren Fehlerquote hin, und zwar in allen Richtungen.

Jesus hat die Spaltungen übrigens nicht korrigiert. Er hat mit Anhängern aller Parteien debattiert. Deshalb denke ich, Er toleriert die Spaltungen auch heute und lässt sie uns zum Besten dienen, weil man sich, wenn Fragen aufkommen, mit den Unterschieden in Lehre und Praxis der verschiedenen Konfessionen/ Religionen auseinander setzen und Grundlagenforschung betreiben muss. Das geht nicht ohne Gebet, es geht nicht, ohne Gott selbst zu fragen: "Herr, was soll ich davon halten, was ist richtig, wie möchtest du es von mir haben"?


Ersatzweise kann man natürlich die Lehre(n) übernehmen, die man für "am wahrscheinlichsten" hält, alle Lücken, Ungereimtheiten und Widersprüche darin ignorieren, und dann für diese Lehre(n) in den Krieg ziehen.
Das ist doch ein gottloser Blödsinn, so zu denken und zu handeln, meinst du nicht? Der Mensch erklärt seinen eigenwilligen, seinen selbst gewählten "Gottesdienst" zum Nonplusultra und nietet alles um, das aus einem anderen Stall kommt oder ihm im Wege steht, auch unter Anwendung frommer Gewalt. Ist DAS die Lehre Jesu? Ist DAS der Auftrag Jesu? NEIN!

"Blinder Fanatismus bigotter Eiferer" würde es eher treffen.

Jesus sagte, Er habe noch andere Schafe. Könnten es die Gesegneten; die Gerechten aus Mt. 25 sein? Das waren wohl keine Christen, die (er-)kannten Ihn ja überhaupt nicht. Ein Christ kennt nämlich den Vers: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan" und würde nicht so erstaunt fragen.


Auch im Christentum gibt es unzählige Strömungen, im Islam ebenso... mit den anderen Religionen kenne ich mich nicht so aus.

Niemand hat die Wahrheit zu 100% für sich gepachtet.

Auch die Christen nicht. Nicht einmal die Evangelikalen. Denn die streiten ja endlos über verschiedene Glaubensmodelle und Sonderlehren mit teilweise höchst komplizierten Bezeichungen.

Wenn aber jeder nur ein Stückwerk an Erkenntnis hat; wie kann er sich dann über andere erheben und sagen: "Mein Glaube ist richtig und deiner ist falsch"?

Es ist nicht einfach, das gebe ich zu. Anfänger im Glauben sollten diesen Sport nicht betreiben, für solche ist 4religion auch nicht geeignet, die müssen erst einmal die Grundlagen des christlichen Glaubens "gefressen" haben, bevor sie die Nase in die große weite Welt stecken.

Es ist spät, ich muß vor sechs Uhr aufstehen... deswegen --- :wave:
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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von manden1804 » Sa 10. Mär 2018, 10:08

Da irrst Du , Magdalena ,

ich habe die erkennbare Wahrheit über den wirklichen Schöpfer des Universums gefunden .

Und Du , ihr hier , und (fast) alle Menschen sind zu stark indoktriniert von Religionen (hier die christliche) oder Religions/Schöpfer - Ablehnung ( die

fast immer daher rührt , dass sie (richtig) erkannt haben , dass diese Religionen falsch sind) .

Ich kann nur sagen , ich kann nicht für euch begreifen , ich kann nicht für euch die Augen aufmachen . Ich kann leider nur sagen .

Die Menschheit hat NUR eine Chance , wenn sie die erkennbare Wahrheit erkennt .

Und sie wird sie irgendwann erkennen . Vielleicht erst in Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden .

Aber bis dahin macht sie sich das Leben ungeheuer schwer .
Gott segne euch alle .

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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von Ruth » Sa 10. Mär 2018, 10:49

Magdalena61 hat geschrieben: Was mich an anderen Religionen fasziniert sind die Spuren meines Gottes, die ich darin finde.
Danke Magdalena, für diese passende Zusammenfassung in einem Satz. Ich halte ihn für den Schlüssel zum Glauben an den einen Gott.

Dieser Satz fasst es sehr schön zusammen, was auch ich empfinde. Auch wenn mein "Glaubensmuster" wieder anders ist, als deines. Diese Spuren, in jedem Muster des Glaubens an einen Gott haben auch mich bewegt, mehr auf die Spuren zu achten, anstatt auf den Rahmen und die Fassade drumherum.

Darin kann man viel mehr von dem Gott finden, der die Menschen miteinander und mit ihm verbindet, als in menschlichen Gemeinschaften, die sich durch festgelegte Grundsätze zusammengefunden haben.
Ich erhebe in keinem meiner Beiträge den Absolutheitsanspruch. Es ist immer meine Meinung, die ich schreibe. Ebenso lese und verstehe ich auch andere Beiträge : als Meinung des jeweiligen Schreibers.
In dem Sinne ... LG :wave:

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Re: Die "christlichen werte"?

Beitrag von Pluto » Sa 10. Mär 2018, 10:54

manden1804 hat geschrieben:ich habe die erkennbare Wahrheit über den wirklichen Schöpfer des Universums gefunden .
DU? Ganz alleine?
manden1804 hat geschrieben:Aber bis dahin macht sie sich das Leben ungeheuer schwer .
Mach dir nicht so viele Gedanken um andere. Schau lieber, dass du den "Balken" aus deinem Auge entfernst.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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