War Hiob eine historische Person?

Themen des alten Testaments
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Abischai
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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Abischai » Di 13. Feb 2018, 12:07

Nö.
Aber da es hier jetzt um Glauben geht, Du Deines ich meines, müssen wir das nicht weiter diskutieren. Ich habe Grund zu der Annahme, daß es genau so ist, wie ich schrieb, ich darf das glauben.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]

Stromberg
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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Stromberg » Di 13. Feb 2018, 12:30

Abischai hat geschrieben:Nö.
Äh, doch?! :)
Abischai hat geschrieben:Aber da es hier jetzt um Glauben geht
Gerade ging es eigentlich um deine Behauptung die als widerlegt gilt.

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Abischai
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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Abischai » Di 13. Feb 2018, 13:47

Die gilt nicht als widerlegt. Du hast lediglich eine Gegenbehauptung aufgestellt, und ich kann Dir meine Behauptung so auf die Schnelle nicht belegen. Also besteht beiderseits Glaube an etwas, nicht mehr und nicht weniger.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]

Stromberg
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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Stromberg » Di 13. Feb 2018, 13:49

Abischai hat geschrieben:Die gilt nicht als widerlegt.
Doch, weil sie widerlegt >ist<. :)
Abischai hat geschrieben:Du hast lediglich eine Gegenbehauptung aufgestellt
Nein, ich habe konkrete Schriften benannt die >nachweislich< deutlich älter sind.
Du hingegen hast bereits widerlegtes behauptet und hältst auch noch allen Ernstes daran fest. Ulkig...

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Abischai
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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Abischai » Di 13. Feb 2018, 14:52

Stromberg hat geschrieben:Nämlich des Atrahasis-Epos...
Laut Wiki ist das um 1.800 v.Chr. verfaßt worden, meinst Du das mit alt?
Ich meinte altsumerisch, also einige tausend Jahre zuvor.

Ich beziehe mich immer ein bisschen auf das Werk "Und die Bibel hat doch Recht" [Keller] und auf factum (Schwengeler Verlag) und was so an Neuigkeiten im Netz kursiert.
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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Stromberg » Di 13. Feb 2018, 14:57

Abischai hat geschrieben:
Stromberg hat geschrieben:Nämlich des Atrahasis-Epos...
Laut Wiki ist das um 1.800 v.Chr. verfaßt worden
Korrekt.
Die ältesten biblischen Texte sind >Jahrhunderte< jünger.

Noch älter als der Atrahasis-Epos sind aber die Texte zu den von mir aufgezählten Religionen|Glaubensrichtungen.
Abischai hat geschrieben:Ich meinte altsumerisch, also einige tausend Jahre zuvor.
Wenn auch die sumerischen Religionen die ältesten der Welt sind; es gibt keine biblischen Texte in Keilschrift und die sumerische Religion wiederum hat mit der Bibel absolut nichts zu tun. :lol:

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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Abischai » Di 13. Feb 2018, 15:15

Haaa, haaa... !

Warum wohl behaupte ich das von mir geschriebene? Weil das was Du schreuibst eben so ist, weil das nun mal so ist? Hast Du Dich überhaupt mal mit dem Thema befaßt? Ich habe vor Jahren kaum etwas anderes getan.
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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Stromberg » Di 13. Feb 2018, 15:20

Abischai hat geschrieben:Warum wohl behaupte ich das von mir geschriebene?
Das weiß ich nicht.
Weil du gerne Dinge erfindest und als Behauptung in die Welt setzt? Ich habe keine Ahnung warum du das behauptest, was du behauptest. Klar ist nur, es ist nicht zutreffend.

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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Helmuth » Mi 14. Feb 2018, 08:20

Abischai hat geschrieben:Ich habe Grund zu der Annahme, daß es genau so ist, wie ich schrieb, ich darf das glauben.
Im Deutschen haben wir leider eine Begriffsarmut für das Wort Glauben. Ich interpretiere daher frei: Du hast Grund zur Annahme, also darfst du es auch annehmen. Nicht glauben! Wenn wir sagen „glauben“ ist das fast gleichbedeutend mit „dafür lege ich meine Hand ins Feuer“. Dagegen spricht sich sogar Jesus aus, wenn er sagt, schwört nicht. Denn was wir glauben sollte so sein, als würden wir schwören, ja sogar sterben. Nimm es an, das ist völlig legitim.

Auch ich treffe meine Annahmen basierend auf mir einleuchtenden Gründen. Und das ändere ich erst dann, wenn sich eine neue Erkenntnis erschließt. Ich sagte hier in Bezug auf Hiob existieren einfach keine weiteren außerbiblischen Belege. Die inneren lassen mich nun aber deren Historizirtät als richtig annehmen.

Weil nun unserer Wissensstände unterschiedlich sind, so sind unsere Annahmen oft auch unterschiedlich. Allerdings ist gesichertes Wissen für mich ein Gegenstand von Offenbarung, nicht des Verstandes. Aber das sei ein OT Einschub hier.

Was die Sintflut betrifft glaube ich das sogar, also ich nehme es nicht nur an, ich glaube es auch. Allerdings würde ich dafür nicht die Hand ins Feuer legen, weil das nirgendwo gefordert wird. Daher muss ich nicht mit Ungläubigen in irgendeiner Weise darüber streiten.

Besser ist es Belege zusammenzutragen. Den Rest überlasse ich von Gott befähigten Historikern und kompetenten Wissenschaftlern, solchen, die mir nicht jede Hollertheorie zwanghaft für oder gegen die Bibel daherzureden versuchen. Solche sind allerdings rar.
Herzliche Grüße
Helmuth

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Re: War Hiob eine historische Person?

Beitrag von Abischai » Mi 14. Feb 2018, 10:11

Lieber Helmuth!

Wenn ich "Glaube" sage, meine ich auch "Glaube" incl. der daraus abgeleiteten Verben und Adjektive. Übe die Wortentwicklung des Begriffes "Glaube" bin ich im Bilde. Hinzu kommen die Umschreibungen in Hebr. 11 (leider keine eindeutige Definition).

Zunächst bedeutet es im aktuellen Fall, daß ich davon überzeugt bin. Und an dieser Überzeugung halte ich treu fest, ganz ohne Anstrengung.

Meine Hand lege ich auch nirgends ins Feuer, sei beruhigt!

Liebe Grüße,
Tobias
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