Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Säkularismus
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Mirjam
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von Mirjam » So 10. Feb 2019, 01:07

Was Maryam sagt. :thumbup:

Im übrigen halte ich tatsächlich einige Menschen für Bedauernswerte Narren: Wenn diese nämlich dumm, überheblich und engstirnig sind.
Mit deren Religionszugehörigkeit hat das nichts zu tun.


Liebe Grüße

Mirjam

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Abischai
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von Abischai » So 10. Feb 2019, 20:27

Ja, das würde ich so unterschreiben.

Was dieses Thema und meinen Beitrag dazu angeht, habe ich von mir selbst und meinesgleichen gesprochen, als ich meinte, wir seien im Falle daß... solche Narren. Da aber dann nicht aus Überheblichkeit, sondern weil ich/wir schlicht auf die völlig falsche Karte gesetzt hätten und das ganze schöne lange Leben lang nur herumgetrödelt und alles versäumt hätten... wenn.

Irgendjemand hatte ja die Frage gestellt, die mittlerweile schon niemanden interessiert, ob Glaube glücklich mache. Darum ging es, und um nichts anderes.

Aber statt dessen ist hier große Trollfütterung, na ja...
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]

Mimi
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von Mimi » Mo 11. Feb 2019, 06:36

Tree of life hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 11:41
ICH verstehe das so:
Die Frage war: Macht Glaube glücklich?
Wären aber (christliche) Gläubige nicht glücklich durch ihren Glauben, wären sie bedauernswerte Narren.
Wer würde schon an seinem Glauben festhalten, wenn er nicht glücklich macht.
Wobei dann allerdings die Frage aufkommen könnte: Ist das Motiv ,warum ich weiter glaube, das "glücklich sein" das der Glaube erzeugt? ;)
Aus meiner Sicht kommt es darauf an, wie man „glücklich“ dann für sich versteht.
Seit ich mich erinnere, glaube ich – natürlich mit allen Höhen, Tiefen, Abschweifungen und gelegentlichen Irrtümern, die das so mit sich bringen kann – wenn man einigermaßen ehrlich zu sich selbst ist.
Die Erkenntnis aber wächst in zunehmendem Prozess.
(Gleich mal vorsichtshalber einwerfe: Das heißt nicht, dass man bereits „perfekt“ wäre
oder vor Weisheit triefen würde!!!)

Aber die Erkenntnis nimmt zu, auch über eigene Fehler und Irrungen.
Wenn ich dann die Welt, wie sie sich mir darstellt, wahrnehme, macht mich das nicht besonders glücklich -
„es mehrt vielmehr den Schmerz“ (Prediger 1,18).
Glücklich macht mich, dass ich die maroden irdischen Zustände jedoch durch meinen Glauben irgendwie ertragen kann –
auch fröhliche Zeiten haben kann - ohne der Hoffnung und Zuversicht verlustig zu gehen.
Mein persönliches Motiv ist z.B. eben nicht, zu glauben um
einfach „happy“ zu sein und sozusagen den Rest auszuklinken.
Dazu bin ich wiederum zu realistisch veranlagt.
Außerdem:
Johannes 14:27
Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
Johannes 16,33
33 Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
(Soweit bin ich wohl noch nicht .... :oops: .... aber so die Zielrichtung….).
Mancher gilt als geistreich, der nur ein gutes Gedächtnis für den Geist des Andern hat.
Peter Sirius (1858 – 1913)

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Pluto
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von Pluto » Mo 11. Feb 2019, 09:07

Mimi hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 06:36
Tree of life hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 11:41
ICH verstehe das so:
Die Frage war: Macht Glaube glücklich?
Wären aber (christliche) Gläubige nicht glücklich durch ihren Glauben, wären sie bedauernswerte Narren.
Wer würde schon an seinem Glauben festhalten, wenn er nicht glücklich macht.
Wobei dann allerdings die Frage aufkommen könnte: Ist das Motiv ,warum ich weiter glaube, das "glücklich sein" das der Glaube erzeugt? ;)
Aus meiner Sicht kommt es darauf an, wie man „glücklich“ dann für sich versteht.
Seit ich mich erinnere, glaube ich – natürlich mit allen Höhen, Tiefen, Abschweifungen und gelegentlichen Irrtümern, die das so mit sich bringen kann – wenn man einigermaßen ehrlich zu sich selbst ist.
Die Erkenntnis aber wächst in zunehmendem Prozess.
Wir leben in einer sehr komplexen Welt. Das Gehirn strebt sie zu vereinfachen um sie zu verstehene. Je einfacher das Gehirn etwas darstellen kann, je glücklicher wird es.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

1Johannes4
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von 1Johannes4 » Mo 11. Feb 2019, 12:54

Hallo Pluto,
Pluto hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 09:07
Je einfacher das Gehirn etwas darstellen kann, je glücklicher wird es.
kannst Du das auch belegen?

Grüße,
Daniel.

janosch
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von janosch » Mo 11. Feb 2019, 13:11

Tree of life hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 11:41
Abischai hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 21:24
Pluto hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 09:25
Lena hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 19:57
Ist der Stromberg auch manchmal ein armer Schlucker der sich einbildet Wissen mache glücklich?
Macht Glaube denn glücklicher?
Auf jeden Fall ! (ich meine damit den christlichen Glauben)
Anderenfalls währen alle Gläubigen bedauernswerte Narren, sind sie aber nicht.
ICH verstehe das so:
Die Frage war: Macht Glaube glücklich?
Kann glücklich machen... aber Glaubens ZIEL ist nicht "Glücklich zu werden“, weil das wäre dann NUR noch ein Emotional und nicht Rational (Vernunft) Sache!

Leider viel Christen denken so, und darum scheitern auch...Ich glaube wenn "dies und das passiert!....es geht meistens nur um "Glücklich zu werden" bei diese Versprechungen! Wenn das nicht der fall ist dann Fluchen darüber und werden Gott verabscheuen!

Stromberg
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von Stromberg » Mo 11. Feb 2019, 13:34

Abischai hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 20:30
Stromberg hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 11:34
Tree of life hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 11:33
Stromberg hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 09:42
Er behauptet: Alle, außer jene die seinen Glauben Teilen, >sind< Narren.
Wer?
https://www.4religion.de/viewtopic.php?p=359039#p359039
Es gibt Leute, die des Lesens mächtig sind
Ich hoffe du gehörst dazu!?
Der Link zu deiner dümmlichen Aussage liegt ja nun vor; du musst also nur noch darauf klicken und lesen. :)

janosch
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von janosch » Mo 11. Feb 2019, 14:13

Die Frage war: Macht Glaube glücklich?
Ein möchte ich gern wissen...was nämlich von mein Frage erübrigt wird;

Ich rede nicht nur von RKK, sondern von Allgemeinen Christen...und auch sog. Juden, Moslimen...usw.

Wenn sie Ihre Babys oder Kinder Taufen, (oder Beschnitten) das könnte für den „betroffenen" weder Emotional noch Rational was bewirken! Dan warum tun sie das????????????

Gegenteil, sie schreien und währen wie ein Vieh, wie sie auf dem Schlachthof gebracht werden! :roll:

Oder wär es angebracht lieber doch, daß Glaube von Religionen zu trennen!?

Mimi
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von Mimi » Mo 11. Feb 2019, 15:05

janosch hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 13:11
Kann glücklich machen... aber Glaubens ZIEL ist nicht "Glücklich zu werden“, weil das wäre dann NUR noch ein Emotional und nicht Rational (Vernunft) Sache!
Leider viel Christen denken so, und darum scheitern auch...Ich glaube wenn "dies und das passiert!....es geht meistens nur um "Glücklich zu werden" bei diese Versprechungen! Wenn das nicht der fall ist dann Fluchen darüber und werden Gott verabscheuen!
So in etwa habe ich es auch gemeint.
Mancher gilt als geistreich, der nur ein gutes Gedächtnis für den Geist des Andern hat.
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Re: Warum redest/diskutierst du über (deinen) Glauben/Religion?

Beitrag von Abischai » Mo 11. Feb 2019, 18:17

Stromberg hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 13:34
Der Link zu deiner dümmlichen Aussage liegt ja nun vor; du musst also nur noch darauf klicken und lesen. :)
Der Link zu meiner wohlüberlegten, und mittlerweile auch von anderen als verstanden bezeugten Aussage liegt vor, jawohl. Aber Deine dümmliche Reaktion darauf, des Lesens bzw. des Verstehens unkundig, ist nun mehrfach offenkundig dargelegt. Wie lange soll dieses kindische Ping-Pong denn nun noch gehen? Hieltest Du Dich zurück, könnte man meinen, Du sännest nach, so aber...
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