Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Rund um Bibel und Glaube
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SamuelB
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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von SamuelB » So 14. Jul 2019, 17:53

1Johannes4 hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 16:38
ähm, was soll heutzutage denn noch „Zugriff“ heißen, wo man doch ohne größere Probleme jedem weltweit helfen könnte, der der Hilfe bedarf?

Grüße,
Daniel.
Ähm, jaaa... :mrgreen: Das wäre doch eine tolle Herausforderung für Christen im Jahre 2019.


Ich werde mich übrigens nicht weiter am Forenbetrieb beteiligen, ehe Pluto keine Ansage gemacht hat. Was ist das für eine Art, sich immer noch nicht zu äußern?! Schönen Dank, auch!
  • Vom Satan aufgrund meiner Herzensfinsternis zum Nutzen Seiner perfiden Pläne erwählt
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Maryam
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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von Maryam » Mo 15. Jul 2019, 11:10

closs hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 17:26
1Johannes4 hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 15:21
Wer in einer Tour hier nur danach trachtet Bibelchristen zu verleumden
Es wäre mal interessant, wie sich Bibelchristen selber definieren ....
Hi Closs (die Bibel dort gelesen, wo sie beim Umsetzen der segensreichen Verhaltensanweisungen, Jesus, seiner Jünger und Apostel, zu wachsendem innerem Frieden mit Gott, den Mitmenschen und sich, Kraft und Freude im Alltag ermöglicht ist sicher ein Gewinn und empfehlenswert)

Ich nehme an, dass sich die Bibelchristen hier die Glaubensgrundsätze der Europäischen Evangelischen Allianz zu eigen machten, wie viele kirchendogmatisch geprägten Frei?!Kirchen. Dies ungeprüft, ob sie

1. mit den Lehren Jesus Christus kompatibel sind
2. das Ziel haben, Menschen zu helfen letztendlich, zum Wohl der Mitmenschen und dem eigenen Wohl nurmehr gottgefällig zu leben und wirken

Paulus mahnte, alles zu prüfen und das Gute (hilfreiche um sich zu einer neuen Kreatur in Christus verändern....und somit von Gott zu nurmehr Gutwerken befähigt und geschickt werden zu können, Licht zu werden)

www.bibelchristen.de zeigt was solche glauben....

Bibelchristen scheinen auch nicht selten zu vergessen, wie weit zurück sich das Ganze abgespielt hat, was für gottlose Gesetze vorherrschten, die Jesus mittels Hauptgesetz der gelebten Liebe ausser Kraft setzen wollte (was Paulus so verstand, dass Liebe die Gesetzeserfüllung ermöglicht...z.B wer liebt tötet nicht! )

Statt sich die Ermahnungen und Anleitungen Paulus zu allfällig positiven Seins-Veränderungen zu Herzen zu nehmen, beschränken sie sich auf Römer 7, 18/19 und beenden Eph 2, 8-10 bei 9. Römer 3.23 und verallgemeinern dies, was sicher gegen den Willen Paulus spricht, und das Ziel, auf das auch Paulus hinarbeitete (Evangelium Jesu Christi Reiches Gottes betreffend) wohl eher verfehlen lässt.

lg Maryam

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Travis
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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von Travis » Mo 15. Jul 2019, 11:16

Ich persönlich mache mir die Glaubensgrundsätze, die Gott in die Bibel hat schreiben lassen, zu eigen.
1Sam 3,9b "Rede, HERR, denn dein Knecht hört."

Dieser Beitrag wurde von Travis, einem von allen möglichen Leuten ignorierten Mitglied, erstellt.

Leila
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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von Leila » Mo 15. Jul 2019, 11:32

Ich finde einen rauhen, aber herzlichen Umgangston viel angenehmer und menschengerechter, als liebevolles Gesäusel; a la Wolf im Schafspelz, das ist wirklich ganz unterträglich.

Wenn es darauf ankommt, dann spricht der Herr eh durch einen: sorgt euch nicht, was ihr reden sollt.

Letztendlich ist das Christentheater nur Heuchelei. Die vielen Worte um die sog. Liebe und gleichzeitig, ja, noch in dem selben Atemzug, den himmlischen Vater als Mörder zu degradieren, nur weil der Geist nicht ausreicht, das nenne ich Wahnsinn.

Es dauert im Übrigen eine gute Zeit, bis man jemanden kennengelernt hat, nicht alles ist aggressiv gemeint, vieles ist innerer Logik und dem dazugehörenden Denken geschuldet. Ich denke, Jesus hätte und hatte eine ganz scharfe Zunge, nix von liebesduseldingsibumsi. Und wenn er mit jemandem nahe stand, dann sprach er sicher sehr wenig und man durfte ihn erfühlen, mit allen seinen Sinnen. Wer das nicht kann oder konnte, stellte sich gegen Ihn.

Ich mag das Verstellen nicht, ich höre auch in Beiträgen hier die Lüge des Herzen heraus, mir macht da keiner so schnell etwas vor.

Ohne der Bibel, also hätte ich nur das Menschenwort, ich wäre schon tot und verzweifelt und heimatlos.

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closs
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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von closs » Mo 15. Jul 2019, 13:09

Maryam hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 11:10
Ich nehme an, dass sich die Bibelchristen hier die Glaubensgrundsätze der Europäischen Evangelischen Allianz zu eigen machten, wie viele kirchendogmatisch geprägten Frei?!Kirchen. Dies ungeprüft, ob sie

1. mit den Lehren Jesus Christus kompatibel sind
2. das Ziel haben, Menschen zu helfen letztendlich, zum Wohl der Mitmenschen und dem eigenen Wohl nurmehr gottgefällig zu leben und wirken
DAS gilt nun wirklich für alle, die das Christentum von RKK, Orthodoxie und Protestanten bis Bibel-Christen ernst nehmen. - Das sagt nichts über die Art und Weise aus, wie man die Bibel-Worte versteht.
Maryam hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 11:10
beschränken sie sich auf Römer 7, 18/19 und beenden Eph 2, 8-10 bei 9. Römer 3.23
DIESE Verse finden ich nun besonders GUT, weil sie den Menschen nicht in den Schraubstock eines christlichenLeistungs-Denkens pressen. - Ist DAS biblizistisches Denken? ---- Ich habe es immer verstanden als "Ihr müsst die Bibel im nackten Wort-Sinn verstehen".

1Johannes4
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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von 1Johannes4 » Di 16. Jul 2019, 01:03

Hallo closs,
closs hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 17:26
1Johannes4 hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 15:21
Wer in einer Tour hier nur danach trachtet Bibelchristen zu verleumden
Es wäre mal interessant, wie sich Bibelchristen selber definieren ....
da der Begriff Bibelchrist nicht wirklich definiert ist, fühlen sich wohl dadurch auch manche mehr angesprochen als andere. Mein Eindruck hier im Forum war, dass sich von denen, die sich dazu zu Wort meldeten, beispielsweise auch PeB, Travis und ich angesprochen fühlten. Da wir drei auch in manchen Dingen nicht einer Meinung sind, sollte es erwähnt werden, dass ich nicht für die „Bibelchristen“ spreche, sondern vor allem entsprechend meinen eigenen Ansichten. Also - da geht es meiner Meinung darum, dass man der Bibel das Wesen eines Maßstabes anerkennt, anhand dessen alles andere geprüft werden kann. Innerhalb der Bibel versucht man die Aussagen so zueinander in Beziehung zu setzen, dass einerseits möglichst nichts ignoriert wird und andererseits der Blick auf das Große und Ganze der Bibel nicht abhanden kommt.
closs hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 13:09
Ich habe es immer verstanden als "Ihr müsst die Bibel im nackten Wort-Sinn verstehen".
Was mich angeht, bezweifle ich, dass dergleichen möglich ist bzw. sinnvoll ist. Manche Aussagen können sowohl symbolisch wie auch wörtlich verstanden werden - dann kann man sich z.B. überlegen, wie dergleichen im jeweiligen Kontext wohl gemeint sei und wie es zu anderen biblischen Aussagen passt.

In einem anderen Thread - ich glaube es war „Was ist christlich?“ - habe ich gegenüber Munro auch versucht zu erklären, dass es „christlich“ in einer von der Bibel völlig losgelösten Form nicht geben könne, da die Bibel eigentlich die einzige Quelle ist, die über Jesus Christus berichtet. Deswegen verwundert es mich sogar ein wenig, wenn Christen sich von dem Ausdruck „Bibelchrist“ nicht angesprochen fühlen. Schon eigenartig, wenn sich jemand als Christ bezeichnen möchte, aber die entsprechenden Überlieferungen weitgehend ignoriert - da ist man doch schon der Bedeutung nach nah an dem Ausdruck Namenschristen dran.

Grüße,
Daniel.

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closs
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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von closs » Di 16. Jul 2019, 01:14

1Johannes4 hat geschrieben:
Di 16. Jul 2019, 01:03
Deswegen verwundert es mich sogar ein wenig, wenn Christen sich von dem Ausdruck „Bibelchrist“ nicht angesprochen fühlen.
Weil dieser Begriff im allgemeinen Bewusstsein anders besetzt ist. - "Bibelchrist" wurde mir so vermittelt, dass das Leute sind, die bspw. "Eva aus der Rippe Adams" wörtlich verstehen, weil es so in der Bibel steht.

Wenn man unter Bibelchrist verstehen WÜRDE, dass man seinen Glauben auf der Bibel aufbaut, würden sich so ziemlich alle von Katholiken, Orthodoxen und Protestanten bis zu ZJs und Pfingstlern so bezeichnen. - Man meint dabei aber etwas anderes: Gewisse Denominationen (die ich persönlich gar nicht kenne). ----- Deshalb meine Frage: "Wie verstehen sich Bibel-Christen SELBST". ----- Hinzufügen müsste man nun: "Wie werden sie von außen verstanden?". - Scheint gar nicht so einfach zu sein, diese an sich einfachen Fragen zu beantworten.

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Munro
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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von Munro » Di 16. Jul 2019, 09:44

Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

@ Mobbing

Das Wort Mobbing wird ja inflationär gebraucht - und oft falsch verwendet.
Daher hier eine Kurzdefinition von Mobbing: VIELE GEGEN EINEN EINZELNEN - UND DAS ÜBER EINEN LÄNGEREN ZEITRAUM.
Hier im Forum ist nun ein klar erkennbares Mobbing im Gange.

Offensichtlich schützt noch so viel Bibelstudium nicht davor, dass man zu miesen Mobbern wird.
Es könnte sogar sein, dass bei manchen "Bibelchristen" das Bibelstudium dieses Mobbing noch begünstigt.

Christlich ist Mobbing ganz gewiss nicht.
Ist es denn speziell "bibelchristlich"?

Bei manch einem ist es wohl so:
Da führt das Bibelstudium dazu, dass man besonders selbstgerecht wird.
Und man wähnt Gott auf seiner Seite.
Und denkt, man habe von Gott persönlich die Lizenz zum Mobbing erhalten.

Ein wirklich gutes Bibelstudium kann niemals dazu führen, dass man Mobbing betreibt.
Im Gegenteil.
Ein wirklich gutes Bibelstudium würde einen dazu führen, sich von jedem Mobbing fernzuhalten.
So ist das.
Jean Paul Getty:
Die Sanftmütigen werden die Erde besitzen, aber nicht die Schürfrechte.

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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von 1Johannes4 » Di 16. Jul 2019, 09:50

Hallo closs,
closs hat geschrieben:
Di 16. Jul 2019, 01:14
Weil dieser Begriff im allgemeinen Bewusstsein anders besetzt ist. - "Bibelchrist" wurde mir so vermittelt, dass das Leute sind, die bspw. "Eva aus der Rippe Adams" wörtlich verstehen, weil es so in der Bibel steht.

Deshalb meine Frage: "Wie verstehen sich Bibel-Christen SELBST". ----- Hinzufügen müsste man nun: "Wie werden sie von außen verstanden?". - Scheint gar nicht so einfach zu sein, diese an sich einfachen Fragen zu beantworten.
nur hier in diesem Forum ist es eben Munro, der gefühlt jeden zweiten Thread dazu missbrauchte seine ablehnende Haltung gegenüber „Bibelchristen“ zum Ausdruck zu bringen. Eventuell hat es etwas damit zu tun, dass es ihn störte, wenn manche User ihre ablehnende Haltung gegenüber einigen seiner hoch geschätzten Feiertage biblisch begründeten.

Ohne einer Definition von „Bibelchrist“ lässt sich aber nicht mal sagen, wer sich dazu zählen kann - welchen Sinn macht es da danach zu fragen, wie diejenigen sich selbst verstehen? Insbesondere auch, da Du eine Antwort sogleich auf alle mögliche Konfessionen beziehst, obwohl dort teilweise nur wenige Theologen sich eingehend mit der Bibel befassen, viele der Mitglieder aber nur ihre Mitgliedschaft wie eine Versicherungspolice für das ewige Leben ansehen für die sie eben gelegentlich eine kleine Prämie entrichten müssen. Oder beispielsweise Gottesdienste und sonstige Feiern nur wegen des gemeinschaftlichen Charakters besuchen um nicht so einsam zu sein. Nur um mal zwei mögliche Motivationen zu benennen bei denen offensichtlich kaum ein größeres Interesse an der Auseinandersetzung mit biblischen Themen bestehen dürfte, da dergleichen dann vermutlich nur als störend empfunden würde.

Grüße,
Daniel.

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Pluto
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Re: Goldene Worte - den Bibelchristen ins Stammbuch geschrieben!

Beitrag von Pluto » Di 16. Jul 2019, 09:50

1Johannes4 hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 15:34
Pluto hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 15:25
SamuelB hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 09:55
Wer ist mein Nächster? 🕊
Im Prinzip ist das Jedermann.
Wenn Jesus „Jedermann“ gemeint hätte, hätte er es wohl auch so gesagt - hat er aber nicht.
Macht nix. Er hat aber Jedermann gemeint. Vergleiche mit dem "guten Samariter".
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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